Erschöpfung (Rettungsschwimmen)

01. Januar 2018 E 0
Erschöpfung (prostration), Körperlicher Zustand des Nachlassens motorischer Fähigkeiten aufgrund von Belastung, der dann im Wasser, schwerpunktmäßig an offenen Gewässern, zu Gefahrensituationen führen kann, wenn nicht rechtzeitig das Ufer erreichbar ist. (Text von Harald Rehn)

Skoliose

20. Juli 2017 S 0
Skoliose (scoliosis), griech. skolios „krumm“) seitliche Verbiegung der →Wirbelsäule, häufig im Bereich der Lendenwirbelsäule. Sie ist zumeist angeborenen, kann aber auch die Folge von →Haltungsschwäche und einseitiger muskulärer →Beanspruchung sein. In leichter Form kommt die Skoliose bei fast allen Menschen vor, als krankhaft wird eine dauerhafte Verkrümmung mit gleichzeitiger Verdrehung (Torsion) der Wirbelkörper bezeichnet.  Therapeutisch ...

Sehnenschmerz

18. Juli 2017 S 0
Sehnenschmerz (tendinosis) (Anat.: Tendinose), „Schmerzen im Ansatzbereich einer →Sehne als Folge von Fehlbelastungen oder starker Impulsbelastungen“ (Neumann in Schnabel & Thieß, 1993, S.720).   Sehnenschmerzen treten bei Schwimmern besonders dort auf, wo durch die stete Wiederholung von Bewegungen in „anatomischen Grenzregionen“ (Schulter, Knie) Sehnenscheiden oder/und Schleimbeutel gereizt werden (→Schwimmerknie, →Schwimmerschulter). Bei für Schwimmer ungewohnten Belastungen ...

Sehne

18. Juli 2017 S 0
Sehne (tendon; sinew), Anatomie: Tendo, straffe →bindegewebige Verbindung zwischen →Muskel und →Knochen. Als „Hilfsorgan des Muskels“ meldet es durch die ®Sehnenspindeln Spannungsänderungen an die Zentrale. Sehnengewebe passt sich zeitlich versetzt besonders gut bei →Kindern und →Jugendlichen →Belastungen an und erreicht bis zum 25. Lebensjahr seine maximale Festigkeit. Durch moderates →Krafttraining wird die Sehne größer, kräftiger ...

Responder

05. Juli 2017 R 0
Responder (responder), aus dem Englischen „der Antwortende“; übertragen auf Personen, die auf Reize reagieren, konkret auf Medikamente, aber auch auf Trainingsreize. So reagiert der Responder auf den Höhenreiz (→Höhentraining) mit verbesserter Grundlagenausdauer (→Erythropoetin) im Gegensatz zum Nonresponder, der somit auf dieses Trainingsmittel verzichten kann.  Hinsichtlich der Trainierbarkeit von Personen werden auch Low-Responder und High-Responder unterschieden ...

Radikale, freie

03. Juli 2017 R 0
Radikale, freie (free radicals), lat. radicula „Würzelchen“; Bestandteile von Molekülen, die als ungebundene Radikale (besonders reaktionsfreudige Atome oder Moleküle) biologisches Gewebe in „oxidativen Stress“ versetzen und somit zerstören können. Sie entstehen auch bei intensiven Trainingsbelastungen durch Überlastung der Verbrennungsprozesse in den Mitochondrien, können aber auch durch Nahrungsmittel in den Körper gelangen. Neben körpereigenen Abwehrmitteln (→Antigene) ...

Proteinumsatz

29. Juni 2017 P 0
Proteinumsatz (protein turnover), Synthese wie Abbau von Proteinen; Die Anpassung an sportliche Belastungen (→Adaptation) erfolgt auf zellulärer Ebene (Zelle), dabei reguliert sich die Zellmasse über den Abbau (→Katabolismus) und Aufbau (→Anabolismus) von Proteinen, die sich zumeist die Waage halten (Fließgleichgewicht). Obwohl noch nicht alle Mechanismen der Anpassung an Trainingsreize (Anpassungsstufen) geklärt sind, bezieht sich vor ...

Prinzip des wirksamen Belastungsreizes

29. Juni 2017 P 0
Prinzip des wirksamen Belastungsreizes →Reizschwelle, Reizstufenregel Das Prinzip des trainingswirksamen Belastungsreizes geht davon aus, dass der Reiz eine bestimmte Intensitätsschwelle (Reizschwelle) überschreiten muss, um trainingswirksam zu sein und Anpassungserscheinungen auszulösen. →Trainingsprinzip Beispiel: Ein Schwimmer erhöht die Schwimmgeschwindigkeit in einer Standardserie und hat zunächst Schwierigkeiten, diese durchzustehen. Er muss sich erst an den neuen Reiz (Intensität) ...

Prinzip der Einheit von Belastung und Erholung

29. Juni 2017 P 0
Prinzip der Einheit von Belastung und Erholung (principle of the unit of load and recovery), allgemeines Trainingsprinzip, das die Erholung als eine wichtige Komponente bei der Anpassung an Belastungsreize betrachtet (→Superkompensation), die deshalb für das Training eine ebenso wichtige Planungsgröße ist, wie die Belastung selbst. Das betrifft sowohl Maßnahmen innerhalb der Trainingseinheit (→Kompensation) als auch ...