Blutpass

23. November 2017 B 0
Blutpass (blood Passport), 2009 durch die WADA vorgenommene Erweiterung des Anti-Doping Codes um durch Verlaufskontrollen von Blutwerten auch Doping nachweisen zu können. Dieses indirekte Nachweisverfahren ist 2010 mit Vorgaben für die Probenabnahme, Transport, Analyse im Labor und Datenauswertung („Athlete Biological Passport“ oder „biologischer Pass“) geregelt worden. →Blutstatus   Mehr zum Thema: https://www.dshs-koeln.de/institut-fuer-biochemie/analyse-methoden/der-blutpass-als-dopingkontrollmassnahme/

Kölner Liste

15. Juli 2017 K 0
Kölner Liste (Cologne List), Liste von Nahrungsergänzungsmitteln mit minimiertem Dopingrisiko, die 2017 von der NADA in Kooperation mit der Athletenkommission des DOSB aktualisiert wurde.  Neu ist dabei die Integration weitergehender Sicherheits-Features.  Sie reduziert die Gefahr für Sportler, in eine Dopingfalle zu geraten. Die Liste ist aber nicht als Empfehlung zum Konsumieren von Nahrungsergänzungsmittel zu verstehen. ...

Rezeptor

05. Juli 2017 R 0
Rezeptor (receptor), lat. receptor – „Empfänger“; Sinneszelle zur Aufnahme von Reizen in verschiedener Form, z.B. Exterorezeptoren (für Umweltreize, z.B. Fotorezeptoren), Enterorezeptoren (für inneres Milieu), Propriozeptoren (für Körperlage im Raum, Muskel- und Sehnenspannung), Chemorezeptoren (Änderung chem. Milieu) usw. Allen Rezeptoren ist gemein, dass sie wahrgenommene Reize ab einer gewissen Reizschwelle in elektrische Signale (Rezeptorpotentiale) umwandeln. →Reizstufenregel ...

Retest

05. Juli 2017 R 0
Retest-Methode (retest-method), Wiederholung eines Tests bei gleichen Probanden zur Bestimmung seiner Zuverlässigkeit (→Testreliabilität), oft nur theoretisch möglich, da die mit dem Test einhergehenden Erinnerungs-, Lern- oder Übungseffekte das Ergebnis beeinflussen und eine „Scheinreliabilität“ vortäuschen können (Wikipedia). Der Retest spielt aber bei der Dopingkontrolle eine außerordentliche Rolle, da erst durch die B-Probe ein Vergehen erkannt wird.  ...

Psychopharmaka

29. Juni 2017 P 0
Psychopharmaka (psychotropic drugs), griech. psychḗ „Seele“, phármakon „Arzneimittel“; Medikamente, die bestimmte Stoffwechselvorgänge im Gehirn und so die psychische Verfassung beeinflussen (psychoaktive oder psychotrope Effekte). Es werden sieben Gruppen unterschieden:     Antidepressiva     Stimmungsstabilisierer (Phasenprophylaktika)     Antipsychotika (Neuroleptika)     Anxiolytika / Hypnotika     Antidementiva     Psychostimulanzien     Sonstige Psychopharmaka Exkurs: Anfang der Neunzigerjahre verschrieben Ärzte in ...

Prohormone

29. Juni 2017 P 0
Prohormone (prohormone), „leichte Steroide“ Hormonvorläufer, die selbst noch keine oder kaum hormonelle Wirkung zeigen, sondern im Stoffwechsel erst zu einem Hormon umgewandelt werden müssen (Wikipedia). Aber sie unterliegen aufgrund Ihrer Hormonstruktur in Deutschland dem Arzneimittelgesetz. Zu den Prohormonen zählen: Androstendion, Androstendiol, DHEA, Stano/Stanozol, Superdrol/S-Drol, Epistande, Tren/Trenevol, M1T/ -1-Testosteron und Nandrolon. Sie sind allesamt lt. Reglement ...

Peptidhormon

27. Juni 2017 P 0
Peptidhormone und –analoge (peptide hormone and -analogue), Hormone aus Aminosäuren, die auf der Dopingliste der WADA stehen, u.a. Erythropoetin (EPO) und Wachstumshormon (HGH)   Mehr zum Thema: http://www.dopinginfo.de/rubriken/01_doping/06.html

Nikotin

23. Juni 2017 N 0
Nikotin (nicotine), aus der Tabakpflanze gewonnener Stoff, der in kleinen Mengen kurzfristig aktiviert, Reaktionszeit und Konzentration verbessert, in größeren Mengen Blutdruck und Cholesterinspiegel erhöht. Nikotin zählt neben Alkohol als Volksdroge Nr.1. Durch die stärkere Ausschüttung von Adrenalin und Noradrenalin wirkt es anregend und führt zur Abhängigkeit. Es wird in Deutschland ausschließlich durch Rauchen zugeführt, das ...