Sinnesorgan

20. Juli 2017 S 0
Sinnesorgane (sense organs), Gruppe von spezifisch reagierenden →Rezeptoren: Gesichts-, Gehör-, Gleichgewichts-, Geruchs-, Geschmackssinn und die Tastkörperchen der Haut. Sie können →Reize aufnehmen, in elektrische →Impulse umwandeln und an das →Gehirn weitergeben, das diese →Reize zu einem komplexen Wahrnehmungsschema verarbeitet. „Die Sinne sind eine solidarische Gemeinschaft. Wird einer schwächer, übernehmen die anderen einen Anteil. Sie sind ...

Seitigkeitstyp

18. Juli 2017 S 0
Seitigkeitstyp (laterality type), Einordnung nach Seitigkeitskonstellation unter dem Aspekt der Händigkeit, Füßigkeit und →Drehseitigkeit (Oberbeck, 1998). Der Anteil an →Seitigkeit nimmt mit der Spezialisierung zu, besonders in Sportarten, wo Arm- und Beineinsatz (Wurf, Sprung…) sowie Körperdrehung eine Rolle spielen, ist aber auch weitgehend vererbt. Exkurs: 90% der Menschen nutzen bevorzugt die linke Hand zum Schreiben ...

Seitigkeit

18. Juli 2017 S 0
Seitigkeit (laterality; dextrality; sidedness), auch: Lateralität; Überwiegen einer Körperseite bei →Bewegungshandlungen (Sprungbein, Wurfarm, „starke Linke“ des Boxers usw.) die so ausgeprägt sein können, dass man vom →Seitigkeitstyp spricht. Zwischen den Seiten gibt es einen Übertragungseffekt (→Seitigkeitstransfer), der zwischen gleichartigen Extremitäten am größten ist. Die Ursachen der Seitigkeitsproblematik sind noch unzureichend erforscht. Da die Dominanz einer ...

Sehen, peripheres

18. Juli 2017 S 0
Sehen, peripheres (peripheric vision), visuelle →Wahrnehmung außerhalb der zentralen Zone des schärfsten Sehens. Beim täglichen Sehen wird bewusst oder unbewusst peripher gesehen, zum Beispiel, wenn man auf dem Laptop schreibt und trotzdem das Frühstücksbrötchen und den Hund im Blick hat.   Auch wenn diese „Abbildungen“ recht unscharf sind, so spielen sie im Sport eine große ...

Rhythmisierungsfähigkeit

07. Juli 2017 R 0
Rhythmisierungsfähigkeit/Rhythmusfähigkeit (rhythmic ability), Komponente der motorischen Fähigkeit zur motorischen Umsetzung eines von außen oder von innen (in der eigenen Vorstellung befindlichen) vorgegebenen Rhythmus. Im Schwimmen erlangt besonders ein inneres Leitbild als Bewegungsvorstellung im Sinne eines zweckmäßigen zeitlich-dynamischen Verlaufs Bedeutung, das sich in einem bestimmten Frequenz-Vortriebsverhalten äußert. So muss der Anfänger lernen Bein– und Armbewegung miteinander ...

Rezeptor

05. Juli 2017 R 0
Rezeptor (receptor), lat. receptor – „Empfänger“; Sinneszelle zur Aufnahme von Reizen in verschiedener Form, z.B. Exterorezeptoren (für Umweltreize, z.B. Fotorezeptoren), Enterorezeptoren (für inneres Milieu), Propriozeptoren (für Körperlage im Raum, Muskel- und Sehnenspannung), Chemorezeptoren (Änderung chem. Milieu) usw. Allen Rezeptoren ist gemein, dass sie wahrgenommene Reize ab einer gewissen Reizschwelle in elektrische Signale (Rezeptorpotentiale) umwandeln. →Reizstufenregel ...

Reihe, methodische

03. Juli 2017 R 0
 Reihe, methodische (sequence, methodical), Übungsanordnung nach Schwierigkeitsgrad, um schrittweise zum Ziel (z.B. Technik des Kraulschwimmens) zu gelangen. Der Aufbau erfolgt nach den folgenden Prinzipien: vom Bekannten zum Unbekannten vom Einfachen zum Komplexen vom Leichten zum Schwierigen vom Sicheren zum Risikoreichen Die klassische Reihenfolge beim Erlernen der Schwimmtechniken ist: Beinbewegung – Armbewegung (ohne Beachtung der Atmung) ...