Schleppversuch

09. November 2017 Sch 0
Schleppversuch (towing test; model test), im Schiffbau übliches Verfahren zur Widerstandsbestimmung von Schiffskörpern. Zur Leistungsbestimmung im Schwimmen wurden in der Forschung drei passive Verfahren (Schleppversuche) angewendet: im Schwimmbecken, im Schwimmkanal und im Schlepptank (Havriluk, 2007). Neuere Untersuchungen stützen sich auf computergestützte, numerische Strömungssimulationen. Ein Vergleich von passiven (Schleppen) und aktiven Methoden zeigte keine signifikanten Unterschiede ...

Sofortinformation

20. Juli 2017 S 0
Sofortinformation (instant information), im Sport die unmittelbare Übermittlung von →Test- und Wettkampfergebnissen als wesentliches Merkmal des →Messplatztrainings und der →Wettkampfanalyse. Die Sofortinformation ist ferner ein wichtiger Bestandteil der →Leistungsdiagnostik, damit der →Sportler die →Erkenntnisse unmittelbar in seinen Bewegungsvollzug einfließen lassen kann (→Feedback). Wenn der Zeitraum für die Auswertung der Ergebnisse zu viel Zeit beansprucht, dann ...

Senkentest

19. Juli 2017 S 0
„Senkentest“ (baseline lactate), ein aus drei Phasen bestehender →Test, mit dem das →maximale Laktat-stady-state (maxLass) bestimmt werden soll. Nach einer kurz dauernden hochintensiven Belastung und einer Pause von mehreren Minuten folgt eine stufenförmige Belastung. Dabei zeigen Laktatzeit- und –belastungskurve einen muldenförmigen Verlauf (s. Abb.). Die →Belastung am tiefsten Punkt soll mit dem maxLass identisch sein ...

Seilzugergometer

18. Juli 2017 S 0
Seilzugergometer (pulling ergometer), Messeinrichtung, an der verschiedene →biomechanische →Parameter der oberen Extremitäten ermittelt werden. Grundlegend für die Genauigkeit der Messergebnisse ist die Form der Widerstandserzeugung. Dabei erfüllt die Wirbelstrombremse (Armkraftzuggerät des FES Berlin) in optimaler Weise die notwendigen Arbeitsbedingungen: Geschwindigkeitsabhängiger Widerstand, Rotierende Masse, damit der Sportler bei Zugbeginn das Widerlager aktiv aufbaut, Große Präzision in ...

Sauerstoffpuls

18. Juli 2017 S 0
Sauerstoffpuls (Oxygen pulse), →Sauerstoffaufnahme pro →Pulsschlag (Quotient aus O2-Aufnahme und Pulsfrequenz), indirektes Maß für das →Schlagvolumen. Normalwerte in Ruhe: 4-6 ml; bei Maximalbelastung: 25-30 ml (Leistungssportler), 10-20 ml (Nichtsportler).   Mehr zum Thema:  http://flexikon.doccheck.com/de/Sauerstoffpuls  

Sauerstoffaufnahme, relative

18. Juli 2017 S 0
Sauerstoffaufnahme, relative (VO2) (Oxygen absorption,relative), auf das Körpergewicht bezogene →Sauerstoffaufnahme (ml/min x kg). Jungen erreichten den Höchstwert der relativen VO2max später als Mädchen. Bei Mädchen nahm die relative VO2max im 14. Lebensjahr ab. In jedem Alter war sie bei Jungen höher als bei Mädchen (Schmidt et al. 1992).   Nach sechs Trainingsjahren (13.- 16. Jahr) ...

Sauerstoffaufnahme, maximale (VO2max)

18. Juli 2017 S 0
Sauerstoffaufnahme, maximale (VO2max) (Oxygen absorption maximum), die Menge an →Sauerstoff, die bei maximaler →Belastung aufgenommen werden kann. Die VO2max ist ein Bruttokriterium der →Leistungsfähigkeit von →Herz, →Kreislauf und →Stoffwechsel. Sie liegt bei Männern um 3 l/min, bei Frauen um 2,2 l/min, steigt bei Schwimmern bis zu 6 l/min, ist aber auch genetisch bedingt (Shepard, 1993). ...

Sauerstoffaufnahme (VO2)

18. Juli 2017 S 0
Sauerstoffaufnahme (VO2) (Oxygen absorption; alveolar Oxygen uptake), Menge des pro Minute aufgenommenen →Sauerstoffs in Litern pro Minute. Die Sauerstoffaufnahme wird mit der →Spiroergometrie erfasst und ist ein Ausdruck der →Leistungsfähigkeit des →kardiopulmonalen Systems und des →Energiestoffwechsels. Sie beträgt beim Erwachsenen ca. 0,3 Liter pro Minute in Ruhe und kann bei Belastung auf vier bis fünf ...

Ruhelaktat

07. Juli 2017 R 0
Ruhelaktat (resting lactate rate), der von der individuellen Leistungsfähigkeit abhängige Laktatspiegel im Blut in Ruhe. In der Leistungsdiagnostik wird nicht nur das maximale Laktat bewertet, sondern vor allem die maximale Laktatbildungsrate als Differenz von maximalem Nachbelastungslaktat zum Ruhe- oder Ausgangslaktat bei Berücksichtigung der Belastungszeit (Mader & Allmer, 1996). Die Angaben zum Ruhelaktat sind in der ...