Fußstellung

20. April 2017 F 0
Fußstellung (footposition), jeweilige durch Dorsal– oder Plantarflexion eingenommene Fußstellung zur Optimierung der Abdruckfläche als wesentliches Element der Beinbewegung im Schwimmen. →Fußbeweglichkeit

Fußsprung

01. Januar 2018 F 0
Fußsprung (jump feet first), Sprung in das Wasser mit den Füßen voran, richtig mit Körperspannung ausgeführt dient er zur Erreichung einer größtmöglichen Tauchtiefe in der Regel an offenen Gewässern. In der Grundausbildung erste Variante des Wasserspringens und zugleich Mutprobe. (Text ergänzt von Harald Rehn)

Fußpilz

20. April 2017 F 0
Fußpilz (athlete’s foot), ungeliebter, aber treuer Freund des Schwimmers. Infektion durch den Fußpilz (tinea pedis) ist mit starkem Juckreiz und Hautveränderungen zwischen den Zehen verbunden. Durch vorbeugende Maßnahmen (trocken halten, Strümpfe und Schuhe anziehen) kann der Fußpilz abgewehrt werden, wenn nicht, dann sind pilztötende (antimykotische) Medikamente bis zur vollkommnen Abheilung einzusetzen.

Fußbeweglichkeit

20. April 2017 F 0
Fußbeweglichkeit (foot-mobility), Beweglichkeit des Fußes um zwei Achsen: Flexion/Extension im oberen Sprunggelenk und →Supination/Pronation im unteren Sprunggelenk. Die Bewegungen in den beiden Gelenken sind voneinander unabhängig.   Im Schwimmen ist eine gute Fußbeweglichkeit für eine effiziente Beintechnik erforderlich. Sie wird deshalb im Rahmen der →Talentdiagnostik mit überprüft. In der →KLD des DSV wurde die Fußbeweglichkeit ...

Furcht

20. April 2017 F 0
Furcht (fear), gefühlte Bedrohung, im Gegensatz zur Angst aber stets objektbezogen, d.h. die die Furcht auslösende Gefahr ist erkennbar. Deshalb ist Furcht auch besser zu beheben, da man sich mit den Ursachen auseinandersetzen kann (z.B. Furcht vor einem Gegner nehmen, indem auch dessen Schwächen aufgezeigt werden). Physiologische Symptome der Furcht sind: Pupillenerweiterung, Erhöhung des Blutdrucks, ...

Funktionssyndrom

20. April 2017 F 0
Funktionssyndrom (function syndrome), gemeinsames Auftreten von Krankheitszeichen (Symptomen), die die Funktionalität behindern und zumeist auf Belastbarkeitsstörungen zurückzuführen sind. Bei Schwimmern sind vor allem folgende Syndrome anzutreffen (Fröhner, 2002): Schultergürteldysbalance mit Schultervorstand und Begrenzung des Arm-Rumpf-Winkel-Öffnens; verlängerte Krümmung der Brustwirbelsäule bei weicher Rückenmuskulatur mit steilem Kreuzbein; hohlrunder Rücken mit deutlich muskulären Dysbalancen; legere Ruhehaltung und Haltungsschwäche ...

Funktionsreserve

20. April 2017 F 0
Funktionsreserve (function reserve), In der Sportphysiologie die Differenz zwischen maximal möglicher und tatsächlicher →Belastung, die nur bei hohen bis sehr hohen Belastungen (maximale Zellfunktion) beansprucht wird. Leistungssteigerung ist möglich durch Ausschöpfung der Funktionsreserve und einer Anpassungsreserve, die durch Hypertrophie von Zellen oder deren Struktursysteme charakterisiert ist (Mader & Ullmer, 1993). →Funktionskapazität

Funktionslust

20. April 2017 F 0
Funktionslust (Function desire), positive Gefühle beim Ausführen gut eingeübter →Bewegungen, z.B. Tanz, Ballett, aber auch vollendete Technik im Sport (→Flow) (http://www.spektrum.de/lexikon/psychologie/funktionslust/5439). Weiterhin: Annahme, dass das Spiel des Kindes nicht aus Genuss- oder Schöpferfreude, sondern auf Lust an den biologischen Funktionen beruhe und es so seine spielerische Unruhe als Quelle der Lust und Befriedigung empfindet. Für ...

Funktionskreis

20. April 2017 F 0
Funktionskreis (feedback circuit; functional circle), allgemein in der Verhaltensbiologie der spezifische Zusammenhang zwischen Organismus und für das Individuum bedeutsamer Umwelt. In Anlehnung an die chinesische Medizin das harmonische Ineinandergreifen von Funktionen verschiedener Organe und Systeme. In der Physiotherapie funktionelle Einheiten des Bewegungsapparates, die aber von anderen Funktionskreisen nicht isoliert sind und sich gegenseitig überlappen.  Es ...

Funktionskapazität

20. April 2017 F 0
Funktionskapazität (functional capacity) Erklärungsmodell zur Trainingsanpassung nach Martin und Mader: aktuelles Leistungsniveau als Ergebnis bisherigen →Trainings. Sie ist zugleich die obere Grenze der aktuell verfügbaren Funktionsreserve. Belastungsanforderungen werden als optimal angesehen, wenn die aktuellen Funktionsreserven bis in die Nähe der aktuellen Funktionskapazität beansprucht werden (et al. 2001, S.95/96).