Ruptur

07. Juli 2017 R 0
Ruptur (rupture), lat. rumpere „reißen“; Riss eines Gewebes oder Organs Im Sport kommt es häufiger zum Bänderriss mit resultierender Gelenkinstabilität (→Gelenk), wenn über 50% der Bandstruktur betroffen sind. Ursache ist ein Überschreiten des normalen Bewegungsausmaßes (z.B. Skilauf, Fußball). Am häufigsten ist das Sprunggelenk (Außenbänder, Achillessehne) betroffen. 22 Prozent der Sport­verletzungen betreffen Sehnen, Bänder, Muskeln.  Die ...

Runner’s-high

07. Juli 2017 R 0
„runner’s high“ (des Läufers Hochgefühl), euphorischer Zustand bei Langstreckenläufern, der auf der Annahme beruht, dass bei Langzeitausdauerbelastungen schmerzlindernde und Wohlbefinden auslösende Wirkstoffe (→Endorphine) ausgeschüttet werden. Eine weitere Theorie besagt, dass das Gehirn aus ökonomischen Gründen den präfrontalen Cortex (Teil der Großhirnrinde) abschaltet. Da in diesem Bereich des Gehirns die kognitiven Prozesse ablaufen – das Denken, ...

Rundmuskel, großer

07. Juli 2017 R 0
Rundmuskel, großer (m. teres major), Ursprung: unterer Schulterblattwinkel, Ansatz: unterhalb Oberarmkopf, Funktion: als „Brudermuskel“ des breiten Rückenmuskel (m. latissimus dorsi) zieht er den gespreizten Arm an den Körper heran und dreht ihn nach innen und etwas nach hinten (“Gelehrtenmuskel“). Somit ist er maßgeblich am Kraularmzug beteiligt.   Mehr zum Thema: http://flexikon.doccheck.com/de/Musculus_teres_major

Rumpfstabilisation

07. Juli 2017 R 0
Rumpfstabilisation (trunk stabilisation), im Training werden zumeist die „bewegenden Muskeln“ an der Wirbelsäule (gerade und schräge Bauch– und Rückenmuskulatur) geschult, während die lokalen Stabilisatoren (m. transversus abdominis, spinale Muskeln, mm. multifidii und mm. rotatores) unterschätzt werden. Diese Muskelgruppe übernimmt aber z.B. im Stehen zwei Drittel der Arbeit. Zum Training der lokalen Stabilisatoren werden eine eher ...

Rumpfmuskulatur

07. Juli 2017 R 0
Rumpfmuskulatur (musculature of trunk), Muskelgruppen des Körperstammes, die die Wirbelsäule dynamisch verspannen und eine aufrechte Körperhaltung sichern. Dazu zählen die stark flächenhafte Bauchmuskulatur und die stärker gegliederte Rückenmuskulatur. →Rumpfstabilisation, →Rumpfkraft, →Core  Ein kräftiges Muskelkorsett im Rumpfbereich ist für den Schwimmer von außerordentlicher Bedeutung. Das mag zunächst nicht einleuchtend erscheinen, da der Antrieb fast ausschließlich von ...

Rumpfkraft

07. Juli 2017 R 0
Rumpfkraft (trunk strengh),  Kraft der Rumpfmuskulatur, die auch für den Schwimmer sowohl im Sinne der Stabilisierung als auch der direkten Beteiligung an der Schwimmbewegung (→Delfinbewegung) bedeutungsvoll ist und über alle Ausbildungsetappen geschult werden sollte. Die Rumpfmuskulatur hat drei Funktionen: eine Widerlagerfunktion, indem Becken und Rumpf stabilisiert werden, eine Kraftübertragungs- und Kopplungsfunktion, indem die aus der ...

Rumpfdrehung

07. Juli 2017 R 0
Rumpfdrehung (trunk rotation), Drehbewegung der Wirbelsäule in der Horizontalebene durch eine Art Muskelschraube (Benninghoff & Goerttler, 1975), die den Rumpf seitwärts dehnt. Sie verläuft bei der Linksdrehung von der Rückseite über die linke Hals-, die linke Schulter- und Rumpfseite bis zur Vorderseite zur schrägen äußeren Bauchmuskulatur (bei Rechtsdrehung adäquat). Im Kraulschwimmen sind leichte Rumpfdrehungen, bei ...

Rumpfbeuge

07. Juli 2017 R 0
Rumpfbeuge (torso twist), allgemein üblicher motorischer Test zur Grobeinschätzung der Dehnungsfähigkeit des Rumpf-Hüft-Beinbereichs als Rumpfbeuge vorwärts aus dem Stand. Gemessen wird der Abstand von den Fingerspitzen bis zum Boden. Bei der KiGGS-Studie erreichten 43% der Kinder nicht das Fußsohlenniveau. Die Messung bei Sportlern sollte auf einem Kasten stehend durchgeführt werden, da so auch Werte über ...

Rumpf

07. Juli 2017 R 0
Rumpf (trunc), Körperstamm ohne Hals, Kopf und Extremitäten (Torso) oder Teil eines Flugzeuges/Schiffes. →Rumpfbeuge, →Rumpfkraft, →Rumpfmuskulatur, →Rumpfstabilisation, →core   Mehr zum Thema: http://flexikon.doccheck.com/de/Rumpf