Schwungphase

26. Juli 2017 Sch 0
Schwungphase (swing phase), Bewegungsphase vorrangig zur Einleitung von →Sprüngen oder beim Gehen, das aus einer Standphase und einer Schwungphase besteht. Die meisten →Sprünge werden durch eine Schwungbewegung der Arme unterstützt. Durch die schwunghafte Bewegung in Absprungrichtung erreichen die Teilkörperschwerpunkte eine höhere Anfangsgeschwindigkeit als der Rumpf, auf den der Schwung aber übertragen wird (Schwungübertragung).   Im ...

Schwingstab

26. Juli 2017 Sch 0
  Schwingstab (flexi-bar), Gymnastikgerät, das durch seine Vibration eine außergewöhnliche, tiefgehende →Reaktion des →Körpers bewirkt. Beansprucht werden die tief- und medialliegenden Rückenstrecker, die gesamte →Bauchmuskulatur sowie der Beckenboden gegen die auf den Körper wirkende Schwingung. Besonders der →Muskelaufbau in der Tiefe löst viele Rückenprobleme. Gut geeignet zur Haltungsverbesserung und zum Ausgleich ®muskuläre Dysbalancen im Rahmen ...

Schwimmwirkungsgrad

26. Juli 2017 Sch 0
Schwimmwirkungsgrad (swimming efficiency), beim Schwimmen (Muskelarbeit) umgewandelte Energie in andere Energieformen (Vortrieb), konkret das Produkt von →Antriebswirkungsgrad und →mechanischem Wirkungsgrad (Toussaint 1990). Nur auf die Geschwindigkeit bezogen ist der Wirkungsgrad im Schwimmen mit 7-9% sehr gering (Radfahren z.B. 19-20%). Bei ungenügender Technik kann im Schwimmen der Wirkungsgrad gegen 0% gehen („Schaumschläger“). Viele Studien haben gezeigt, ...

Schwimmwiderstandsgerät (SWG)

26. Juli 2017 Sch 0
Schwimmwiderstandsgerät (SWG) (swimming resistance equipment, powerrack), Seilzuggerät, das →Sprints mit Zusatzlast gestattet und damit als →Trainingsmittel zur Entwicklung der →(schwimm-)spezifischen Kraft genutzt wird. Durch Anbringen einer elektronischen Zeitmessung (Power Rack Time-Automatic) über eine definierte Strecke und bei einem Widerstand von 4kp bei Männern und 3kp bei Frauen wird in der →Leistungsdiagnostik die 11,5m – Zeit ...

Schwimmsprosse

26. Juli 2017 Sch 0
Schwimmsprosse (swimming rung), zweckmäßiges und viel verwendbares →Hilfsgerät, das dem Anfänger ermöglicht, sich relativ schnell ohne fremde Hilfe fortzubewegen. Allein und in Kombination mehrerer Schwimmsprossen lassen sich vielfältige Spiele bis zur Wassergymnastik durchführen.

Schwimmsport

26. Juli 2017 Sch 0
Schwimmsport (swimming; aquatic sports), Sammelbezeichnung für →Sportarten, in denen das Schwimmen durch →Regeln und →Wettkampfbestimmungen institutionalisiert ist und die in →Vereinen und →Verbänden organisiert sind, wie Synchronschwimmen, →Rettungsschwimmen, →Sporttauchen, Wasserball, →Sportschwimmen, wobei Wasserspringen historisch gewachsen mit zum Schwimmsport zählt, aber inhaltlich den technischen (akrobatisch-künstlerischen) Sportarten zuzurechnen ist.

Schwimmrichter

26. Juli 2017 Sch 0
Schwimmrichter (swimming judge), →lt. § 109 WB zwei Kampfrichter, die selbstständig und unabhängig an einer Längsseite des Beckens darauf achten, dass die für die →Schwimmart vorgeschriebenen →Regeln eingehalten werden und →Wende- und →Zeitnehmer unterstützen. Verstöße werden direkt dem Schiedsrichter gemeldet. Ferner bedient einer die →Fehlstartleine.  

Schwimmökonomie

26. Juli 2017 Sch 0
Schwimmökonomie (swimming economics), Verhältnis von →Sauerstoffverbrauch zur →Schwimmgeschwindigkeit, das mit der Formel ΔVO2  : Δv indirekt die technische Versiertheit eines Schwimmers beschreibt (Di Prampero 1981, Reer et al. 2001). Sie geht von der einfachen Prämisse aus, wer mit einer besseren →Technik schwimmt, der strengt sich weniger an. →Stroke index/stroke efficiency index