„Schwimmerknie“

26. Juli 2017 Sch 0

Schwimmerknie (swimmer’s knee), Bezeichnung für die zumeist durch den Unterschenkelschlag (Außenrotation) beim Brustschwimmen („X-Beinstress“) ausgelöste Reizung des inneren Kniegelenk – Kompartimentes (morphologisch geschlossener Raum).  Die Winkelgeschwindigkeit dieser Beinbewegung gehört zu den höchsten in der Literatur beschriebenen beim Menschen (Keskinen, 1980). Kritisch ist unter diesem Aspekt das Dehnen der Innenbänder im Schneidersitz zu sehen. Bei Auftreten des „Schwimmerknies“ sollte bis zum Abklingen die Schwimmart gewechselt und dann die Muskulatur der unteren Extremität in geschlossener Bewegungskette (→Muskelschlinge) im schmerzfreien Bewegungsausmaß gekräftigt werden (Maibaum et al. 2001). Ebenfalls schädlich wirken tiefe Kniebeugen mit Last auf das Kniegelenk (→Menisken). Durch Muskelaufbau (Beuge-Streckbelastungen) kann dem „Schwimmerknie“ entgegengewirkt werden. →Meniskusverletzung

 

Mehr zum Thema: http://www.fit-and-fresh.com/was-tun-gegen-knieschmerzen/


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