Neurotransmitter

23. Juni 2017 N 0
Neurotransmitter (neurotransmitter), griech. neuron „Sehne, Nerv“ und lat. transmittere „übertragen“; biochemische Substanz, die in der Synapse eines Neurons freigesetzt wird, um ein anderes Neuron oder eine Muskelfaser zu aktivieren. →Transmitter Studien, die den Einfluss körperlicher Belastung auf die Gehirnkonzentrationen von Noradrenalin, Serotonin und Dopamin untersucht haben, zeigen Veränderungen in Synthese und Abbau der Monoamine (organisch-chemische ...

Nervosität

23. Juni 2017 N 0
Nervosität (nervousness), zeitlich begrenzte erhöhte Reizbarkeit „im Vorfeld belastend erlebter Anforderungen“ (Müller, in Schnabel & Thieß, 1993, S.599). Nervosität wächst im Sport vor Wettkämpfen oder kritischen Belastungen im Training (→Lampenfieber, →Startfieber). Es äußert sich in Störungen geistiger Abläufe, motorischer Unruhe, Harndrang, Schlafstörungen, Appetitlosigkeit, verändertem Puls, Verschiebungen im Hormonspiegel, Verunsicherung, Gereiztheit. Mit realistischen Zielsetzungen, dem Vertrauen ...

Nebennierenrinde

23. Juni 2017 N 0
Nebennierenrinde (adrenal cortex), äußerer Anteil der Nebenniere mit wichtiger hormoneller Funktion (→Kortikosteroide). Durch Stress bedingter erhöhter Auswurf von Adrenalin erschöpft die Nebennierenrinde, die dadurch weniger Adrenalin und Kortisol produziert. Die Folgen sind Müdigkeit, Depression, Antriebs- und Konzentrationsschwäche (→Konzentrationsfähigkeit). (http://neu-je.com/de/sportmedizin/)   Mehr zum Thema: http://flexikon.doccheck.com/de/Nebennierenrinde

Nachbrennwert

22. Juni 2017 N 0
Nachbrennwert/-effekt (excess postexercise oxygen consumption/EPOC), übersetzt: Sauerstoffmehraufnahme nach Arbeitsende. Begriff aus der Sportphysiologie, der die Sauerstoffmehraufnahme über den Ruhebedarf hinaus nach einer körperlichen Belastung angibt. Verschiedentlich auch als Sauerstoffschuld bezeichnet. →Sauerstoffaufnahme    

Nachbelastung

22. Juni 2017 N 0
Nachbelastung (afterload,; warm down), eigentlich finanztechnischer Begriff (Nachgebühr); bei der Arbeit des Herzens die Wandspannung, die den enddiastolischen Aorten- bzw. Pulmonalisdruck (bzw. Widerstand) zu überwinden vermag. In der Trainingspraxis gebräuchlich als eine nach einer Belastung erfolgende Entlastung (nach der Belastung“) (→Ausschwimmen) oder die Phase nach einem Test   (Stufentest), in der in definierten Abständen Laktat und ...

Muskelschwäche

21. Juni 2017 M 0
Muskelschwäche (Myasthenia) (myasthenia), im Gegensatz zur Schlappheit nach Belastungen oder durch Trainingsausfälle bedingtem Rückgang der Muskelkraft handelt es sich hier um krankhafte Schwäche oder Ermüdung der Muskulatur, die auf ein Zusammenbrechen der normalen Kommunikation zwischen Muskeln und Nerven zurückzuführen ist. Folglich ist sie auch zu unterscheiden von der „zur Abschwächung neigenden (→phasischen) Muskulatur“, die zu ...

Menstruation

19. Juni 2017 M 0
Menstruation (menstruation),lat. menstruus „monatlich“ zu lat. mensis, „Monat“; Periodisch (etwa 400 mal im Leben einer Frau) erfolgende Abstoßung der Uterusschleimhaut, die mit mehrtägigen Blutungen einhergeht. Der Menstruationszyklus beträgt durchschnittlich 28±4 Tage und wird in die Follikelphase (10-16 Tage nach der ersten Blutung), den Eisprung (Ovulation) und die Gelbkörperphase (Lutealphase, 10-15 Tage nach dem Eisprung) unterteilt. ...

Menses

19. Juni 2017 M 0
Menses (menstruation), übernommen aus dem Lateinischen von menses = Plural von mensis  „Monat“,  →Menstruation

Menopause

19. Juni 2017 M 0
Menopause (menopause), griech. mēn „Monat“ und paūsi „Ende“; letzte Menstruationsblutung der Frau, die im Mittel zwischen dem 48. und 52. Lebensjahr angenommen wird. Phase des Klimakteriums. →Menstruation, →Fertilität Zahlreiche Studien haben in den vergangenen Jahren gezeigt, dass Bewegungsmangel erheblich zur Verschlimmerung von Wechseljahresbeschwerden beiträgt. Umgekehrt kann sportliche Bewegung Wechseljahresbeschwerden nicht nur lindern. Häufig verhindert Sport ...

Menarche

19. Juni 2017 M 0
Menarche (menarche), griech. mên „Mona“‘ und archê „Anfang“; erste Menstruationsblutung, die im Mittel mit dem 12. Lebensjahr auftritt. Sie kann sich bei zeitiger sportlicher Belastung verzögern, insbesondere wenn diese mit Untergewicht verbunden ist (Pescovitz & Walvoord, 2007). Bei Mädchen, die vor Eintreten der Menarche Leistungssport betrieben haben, tritt gegenüber Mädchen, die erst nach der Menarche ...