Muskelschlinge

21. Juni 2017 M 0
Muskelschlinge (muscle loop), Sportliche Bewegungen resultieren immer aus der Arbeit mehrerer Muskeln. „Nicht ein einzelner →Muskel, mag er auch noch so kräftig entwickelt sein, sondern nur die innige funktionelle Verbindung der die Hauptarbeit synergistisch und antagonistisch leistenden, gut aufeinander abgestimmten Muskeln gewährleisten einen reibungslosen, ökonomischen und zugleich ästhetischen Bewegungsablauf“ (Tittel 2003, S.223). Die Betrachtung sportlicher ...

Muskelkorsett

21. Juni 2017 M 0
Muskelkorsett (muscle corset), Gesamtheit der Rumpfmuskulatur mit ihrer stützenden, schützenden (inneren Organe) und Innendruck regulierenden Funktion (→Bauchpresse). →Core  

Muskelaktivität

21. Juni 2017 M 0
Muskelaktivität (muscle activity), Die Skelettmuskulatur beträgt beim normalgewichtigen Erwachsenen etwa 40% (Mann) bzw. 35% (Frau) der Gesamtmasse und ist damit das größte Organ des menschlichen Körpers, das zudem als einziges dem Willen unterliegt. Die Muskeltätigkeit ist ein „Bindeglied zwischen Umwelt und inneren Organen“ und zugleich „genetisch fixierte Mitgift unserer Urahnen“ (→Genetik), da die Motorik im ...

Motorikprogramm, generalisiertes (GMP)

20. Juni 2017 M 0
Motorikprogramm, generalisiertes (GMP) (generalised motor programme), Theorie, wonach ein generalisiertes motorisches Programm eine ganze Klasse strukturell ähnlicher Bewegungen steuert (→Bewegungsentwurf). Eine generalisierte Speicherung ist sinnvoller, da die Vielfalt spezifischer Bewegungsmuster zu Speicherproblemen führen könnte. Schmidt (1975) vergleicht das Programm mit der Spur auf einer Schallplatte, die aber mit einer variablen Geschwindigkeit und Lautstärke abgespielt werden ...

Motorik

20. Juni 2017 M 0
Motorik (motorics), Gesamtheit willkürlicher Bewegungen, die auf Funktionen des sensorischen (→Sensomotorik) und neuromuskulären Systems beruhen und Haltung und Bewegung des Menschen sichern. Die Motorik des Menschen ist ein Produkt seiner Natur- und Sozialgeschichte (Kirchner & Pöhlmann, 2005). Man unterscheidet Arbeitsmotorik von Alltags-, Ausdrucks- und Sportmotorik. →Fähigkeiten, motorische „Unter Einschluss seiner Veränderungsmöglichkeiten ist das motorische Verhalten ...

Modell des koordinativen Anforderungsprofils

20. Juni 2017 M 0
Modell des koordinativen Anforderungsprofils →Informationsanforderungen Modell nach Neumaier & Mechling (2009), bei dem nicht mehr die Leistungsvoraussetzungen (koordinativen Fähigkeiten) der Sportler im Mittelpunkt stehen, sondern die Leistungsanforderungen motorischer Aufgabenstellungen. Dementsprechend werden nicht mehr Fähigkeiten definiert, sondern Anforderungskategorien und Aufgabenklassen (s. Abb.)

Medientechnik

19. Juni 2017 M 0
Medientechnik (media technics), im Sport vor allem der Einsatz von Technologien für die visuelle Wahrnehmung von sportlichen Handlungen, die räumliche und zeitliche Erfassung von Bewegungen. Aufgabe ist einmal die Präsentation von Bewegungen, zum anderen deren Registrierung und Speicherung. Die Erfassung erfolgt im Rahmen komplexer Messplätze. Allerdings kann die Technologie allein noch nicht den Lernvorgang verbessern, ...

Lokomotorik

15. Juni 2017 L 0
Lokomotorik (loco-motor-system), lat.locus ,Ort, Stelle‘ ,motor, ,Beweger‘= fortbewegen); Teilbereich der Motorik, der sich mit der Art der Fortbewegung beschäftigt (z.B. Kriechen, Gehen, Laufen).

Lernphase

14. Juni 2017 L 0
Lernphase (learning phase), charakteristischer Abschnitt im Lernprozess, der durch eine bestimmte Qualität des Wissens und Könnens mit fließenden Übergängen charakterisiert ist. Die verschiedenen Modelle in Pädagogik und Psychologie gehen vom natürlichen Lernprozess aus, in dem offene und geschlossene Phasen bzw. weitere und engere Fragestellungen miteinander wechseln. Roth (1970) geht z.B. von sechs Stufen aus: Stufe ...