Motorik

20. Juni 2017 M 0
Motorik (motorics), Gesamtheit willkürlicher Bewegungen, die auf Funktionen des sensorischen (→Sensomotorik) und neuromuskulären Systems beruhen und Haltung und Bewegung des Menschen sichern. Die Motorik des Menschen ist ein Produkt seiner Natur- und Sozialgeschichte (Kirchner & Pöhlmann, 2005). Man unterscheidet Arbeitsmotorik von Alltags-, Ausdrucks- und Sportmotorik. →Fähigkeiten, motorische „Unter Einschluss seiner Veränderungsmöglichkeiten ist das motorische Verhalten ...

Medientechnik

19. Juni 2017 M 0
Medientechnik (media technics), im Sport vor allem der Einsatz von Technologien für die visuelle Wahrnehmung von sportlichen Handlungen, die räumliche und zeitliche Erfassung von Bewegungen. Aufgabe ist einmal die Präsentation von Bewegungen, zum anderen deren Registrierung und Speicherung. Die Erfassung erfolgt im Rahmen komplexer Messplätze. Allerdings kann die Technologie allein noch nicht den Lernvorgang verbessern, ...

Kinesiologie

07. Juni 2017 K 0
Kinesiologie (kinesiology),  griech. kinesis „Bewegung“ und logos „Wort,,Lehre“; in der Medizin ein wissenschaftlich nicht anerkanntes, alternativmedizinisches Diagnose- und Therapieverfahren ohne belegte Wirksamkeit (Wikipedia) →Homöopathie, →Akupunktur In der Sportwissenschaft Synonym für Bewegungslehre, hier richtiger „Gefühlte Bewegungslehre“, in dem das Körper-Geist-Seele System ins Gleichgewicht gebracht wird (im Schwimmen z.B. Wassergefühl), damit eine Nahtstelle vom Psycho-Physiotherapeuten zum Wunderheiler. ...

Kerntechnik

06. Juni 2017 K 0
Kerntechnik (core technique), eigentlich Nukleartechnik, auf die Bewegungslehre übertragen, die grundsätzlichen Elemente einer sportlichen Technik (Grobform). →Grobkoordination

Kernprogramm

06. Juni 2017 K 0
Kernprogramm (core program), wesentlicher, zentraler Bestandteil eines Programms, übertragen in der Bewegungslehre auf die →Grobform, Grobkoordination, Kerntechnik. Man spricht auch von den Olympischen Sportarten als Kernsportarten und vom Olympischen Kernprogramm.  

Interpretationsphase

31. Mai 2017 I 0
Interpretationsphase (interpretation phase), dritte Phase der psychischen Handlungsregulation, in der die abgelaufene Handlung sowie die objektiv eingetretenen Ergebnisse und Folgen im Vergleich zu den Ausgangserwartungen und dem zugrunde gelegten Plan subjektiv überprüft und gewertet werden (Nitsch, 2000). →Handlungsphasen Bevor der Sportler handelt, setzt er sich mit dem Ziel, den einzusetzenden Mitteln und Umsetzungsstrategien (Methoden) auseinander. ...

Innensicht

31. Mai 2017 I 0
Innensicht (inside view), Als Innensicht bezeichnet man aus der Erzählperspektive alle Gefühle und Gedanken einer Person, als Außensicht alle Beschreibungen, die von außen zu sehen sind. Die Begriffe sind in die Bewegungslehre übernommen worden und wichtig für die lehrmethodische Steuerung beim Erlernen von Bewegungen. Die Sportpädagogik hat sich bislang vorrangig der kognitiven Regulation (Außensicht) verschrieben, ...

Gesamtbewegung

21. Mai 2017 G 0
Gesamtbewegung (full stroke), Koordination von Armbewegung, Beinbewegung und Atmung in einer bestimmten Schwimmtechnik (auch „ganze Lage“). Die Gesamtbewegung ist ein wesentlicher Lernabschnitt des motorischen Lernprozesses und wird stark durch die Kopplungsfähigkeit beeinflusst. →Ganzkörperbewegung, →Teilbewegung  

Geschicklichkeit

21. Mai 2017 G 0
Geschicklichkeit (dexterity; skill), Geschick, eine Sache präzise (genau, exakt), ohne großen Aufwand und evtl. zusätzlich auch schnell zu erledigen. (Wikipedia). Teilweise auch synonym gebraucht mit Gewandtheit. →Feinkoordination In der Sportwissenschaft wird die Geschicklichkeit als zweckmäßige und schnelle Lösung feinmotorischer Bewegungen den koordinativen Fähigkeiten zugeordnet, die sich in feinmotorischen Bewegungen der Hände, Füße oder des Kopfes ...