Radikale, freie

03. Juli 2017 R 0
Radikale, freie (free radicals), lat. radicula „Würzelchen“; Bestandteile von Molekülen, die als ungebundene Radikale (besonders reaktionsfreudige Atome oder Moleküle) biologisches Gewebe in „oxidativen Stress“ versetzen und somit zerstören können. Sie entstehen auch bei intensiven Trainingsbelastungen durch Überlastung der Verbrennungsprozesse in den Mitochondrien, können aber auch durch Nahrungsmittel in den Körper gelangen. Neben körpereigenen Abwehrmitteln (→Antigene) ...

Pyruvat

29. Juni 2017 P 0
Pyruvat (pyruvat), Salz der Brenztraubensäure, Zwischenprodukt bei der laktaziden Energiebereitstellung, das in Laktat umgewandelt wird, womit intensive Belastungen bis 3 min realisiert werden können (→anaerobe Glykolyse). Über die positive Wirkung von Pyruvat als Nahrungsergänzungsmittel ist man sich nicht einig, da sich entsprechende Studien oft auf übergewichtige Personen beziehen, die sportlich bisher eher wenig bis gar ...

Puffer/-systeme

29. Juni 2017 P 0
Puffer/Puffersysteme (puffer systems), Chemische Stoffe (Bicarbonat, Hämoglobin, Plasma-Eiweiße, Phosphate), die die Wasserstoffionenkonzentration der Körperflüssigkeiten (pH-Wert) konstant halten und damit auch eine Schlüsselrolle bei der Laktateliminierung einnehmen. →Pufferkapazität Exkurs: Ein bestimmtes säureneutralisierendes Antazidum (basische Substanz) puffert die bei Höchstleistungen in der Muskulatur entstehende Milchsäure und hält dadurch Schmerzen und Ermüdung besser in Schacht und steigert damit letztlich ...

Proteinumsatz

29. Juni 2017 P 0
Proteinumsatz (protein turnover), Synthese wie Abbau von Proteinen; Die Anpassung an sportliche Belastungen (→Adaptation) erfolgt auf zellulärer Ebene (Zelle), dabei reguliert sich die Zellmasse über den Abbau (→Katabolismus) und Aufbau (→Anabolismus) von Proteinen, die sich zumeist die Waage halten (Fließgleichgewicht). Obwohl noch nicht alle Mechanismen der Anpassung an Trainingsreize (Anpassungsstufen) geklärt sind, bezieht sich vor ...

Proteinsyntheserate

29. Juni 2017 P 0
Proteinsyntheserate (protein synthesis rate), Die Zellmasse reguliert sich über den Zyklus von Proteinabbau und Proteinsynthese (→Proteinumsatz). Bei Sicherung entsprechender Regeneration (→Prinzip der Einheit von Belastung und Erholung) besteht dabei ein Gleichgewicht. Die Proteinsyntheserate gibt an, wie viel Aminosäuren im Muskel eingelagert werden. Durch Überbelastung wird die Proteinsyntheserate in der Muskulatur gehemmt. Folgt keine Erholung, bleibt ...

Proteinsynthese

29. Juni 2017 P 0
Protein(bio)synthese (protein synthesis), Translation; Verknüpfung von Aminosäuren zu spezifischen Ketten (Peptidketten), die auf der Grundlage von Erbinformationen (→Desoxyribonukleinsäure) gebildet werden. Grundsätzlich besteht ein Gleichgewicht (→Homöostase) zwischen Proteinabbau (→Katabolismus) und Proteinaufbau (→Anabolismus). Sportliche Belastungen stimulieren die Erweiterung der adaptiven Ptoteinsynthese indem verbrauchte Strukturelemente durch physiologisch geeignetere ersetzt werden (Viru, 1993). →Proteinumsatz „Aber auch die Proteinforschung in ...

Protein

29. Juni 2017 P 0
Protein (protein), griech. proteios für ‚grundlegend‘ und ‚vorrangig‘; polymere Substanz (→Aminosäuren), die essentieller Bestandteil (10-30%) der Körperzellen ist. U.a. sind Aktin und Myosin Proteine. →Eiweiß In der Trainingspraxis wird Muskelzuwachs oft mit Proteinsupplementierung verbunden (→Supplement). Zu viel zugeführte Proteine können aber nicht im Körper gespeichert werden und werden in Form von Harnstoff ausgeschieden. Untersuchungen in ...

Prohormone

29. Juni 2017 P 0
Prohormone (prohormone), „leichte Steroide“ Hormonvorläufer, die selbst noch keine oder kaum hormonelle Wirkung zeigen, sondern im Stoffwechsel erst zu einem Hormon umgewandelt werden müssen (Wikipedia). Aber sie unterliegen aufgrund Ihrer Hormonstruktur in Deutschland dem Arzneimittelgesetz. Zu den Prohormonen zählen: Androstendion, Androstendiol, DHEA, Stano/Stanozol, Superdrol/S-Drol, Epistande, Tren/Trenevol, M1T/ -1-Testosteron und Nandrolon. Sie sind allesamt lt. Reglement ...

Progesteron

29. Juni 2017 P 0
Progesteron (progesterone), Steroid– und weibliches Sexualhormon, das im „Mutterkuchen“ (Plazenta) gebildet wird und eine Rolle bei der „Einnistung der Eizelle“ in den Uterus und der Entwicklung des Embryos spielt, deshalb auch als „Schwangerschaftshormon“ bezeichnet. Die Progesteronbildung setzt in der Lutealphase ein und erreicht besonders in der zweiten Zyklushälfte hohe Blutkonzentrationen. Diese hormonellen Veränderungen wirken sich ...