Nebennierenrinde

23. Juni 2017 N 0
Nebennierenrinde (adrenal cortex), äußerer Anteil der Nebenniere mit wichtiger hormoneller Funktion (→Kortikosteroide). Durch Stress bedingter erhöhter Auswurf von Adrenalin erschöpft die Nebennierenrinde, die dadurch weniger Adrenalin und Kortisol produziert. Die Folgen sind Müdigkeit, Depression, Antriebs- und Konzentrationsschwäche (→Konzentrationsfähigkeit). (http://neu-je.com/de/sportmedizin/)   Mehr zum Thema: http://flexikon.doccheck.com/de/Nebennierenrinde

Natrium (Na)

23. Juni 2017 N 0
Natrium (Na) (sodium), arab. Natrun; Mineralstoff, wichtiger Bestandteil des menschlichen Körpers, der zusammen mit Kalium und Chlor bedeutsam für die Erregungsbildung der Nervenzellen (→Erregungsübertragung) und Muskelfasern (→Aktionspotential) sowie für den Wasser-Salz-Haushalt ist. Mit der Nahrung (Kochsalz, gesalzene Lebensmittel, Mineralwasser) wird zumeist mehr Natrium aufgenommen als der Körper benötigt, somit ist ein Natriummangel äußerst selten und ...

Narkotika

22. Juni 2017 N 0
Narkotika (narkotics), griech. narkotikos „betäubend“; Betäubungsmittel, die im Sport unerlaubt wegen ihrer euphorisierenden (das Wohlbefinden steigernden) Wirkung genutzt werden und deshalb seit 1967 verboten sind. Die Narkotika Morphin, Heroin, Pentazoin, Pethidin stehen auf der Dopingliste der WADA.   Mehr zum Thema:    – http://www.spektrum.de/lexikon/neurowissenschaft/narkotika/8234                                – http://www.nada.de/de/service-infos/downloads/listen/#.WC13p7PRnZU (durch WADA aktualisiert)

Nandrolon

22. Juni 2017 N 0
Nandrolon (nandrolon), Synthetischer Wirkstoff aus der Gruppe der Anabolika, anabolen Steroide, dessen exakter Nachweis noch recht umstritten ist, da der Wert nach hohen Trainingsbelastungen ansteigt und Urinkonzentration (z.B. Flüssigkeitsentzug bei „Gewicht machen“), hormonbehandelte Nahrungsmittel sowie Eigenproduktion durch Muskelwachstumsreiz, selbst Höhentraining den Wert beeinflussen. Auf dem Markt sind vor allem oral anwendbare Substanzen als Vorhormone (→Prohormone) ...

Myostatin

21. Juni 2017 M 0
Myostatin (myostatin), Kunstwort aus „Muskel“ und „Stehen, Stillstand“; Eiweiß (→Protein), das bei der Wachstumsregulation der Zelle eine Rolle spielt und erstmals 1997 beschrieben wurde. Muskelschwund führt zu verstärkter Bildung von Myostatin. Dessen Deaktivierung erhöht folglich die Muskelmasse. Tierversuche verweisen auf ein Myostatin-Gen (→Genetik), das die Muskelmasse erheblich beeinflusst. Somit zählt die Muskelmasse als stark vererbbar ...

Muskelkrampf

21. Juni 2017 M 0
Muskelkrampf (muscular spasm), Funktionsstörung des Muskels als unwillkürliche, schmerzhafte Kontraktion, im Sport zumeist durch Überlastung, Elektrolytmangel oder neuromuskuläre Fehlsteuerung. Vorrangig betroffen sind Waden, Oberschenkel und Hüftmuskulatur. Die beim Schwimmen auftretenden Muskelkrämpfe lassen sich zumeist durch passives Dehnen der betroffenen Muskulatur beheben. Danach hilft Flüssigkeitszufuhr (→Flüssigkeitshaushalt) und Magnesium, keine Salztabletten, da diese zu Magenkrämpfen führen und ...

Muskelglykogen

21. Juni 2017 M 0
Muskelglykogen (muscle glycogen), der im Skelettmuskel (und nicht im Blut oder der Leber) gespeicherte Anteil an Glykogen von etwa 1,5g pro 100g Feuchtmuskel. Durch Superkompensation ist eine Erhöhung auf 4 g / 100 g möglich. Durch Ausdauertraining kann Muskelglykogen eingespart werden (Umschalten auf Fette). Ermüdung ist zumeist Folge der Erschöpfung dieser Speicher.   Mehr zum Thema: http://www.dr-moosburger.at/pub/pub023.pdf

Mitochondrium

20. Juni 2017 M 0
Mitochondrium (mitochondrion), Bestandteil der →Zelle, in deren Doppelmembran die →Enzyme des →Citratzyklus und der →Atmungskette →Adenosintriphosphat (ATP) produzieren, der deshalb auch „Kraftwerk der Zellen“ genannt wird. Ohne die 1890 erstmals beschriebenen Mitochondrien könnte der Mensch nicht existieren. Er braucht das ATP, um zu atmen, zu sprechen, sich zu bewegen, zu denken sowie für den Transport ...

Mineralstoffe

20. Juni 2017 M 0
Mineralstoffe (mineral substances), als Nährstoffe anorganische, lebensnotwendige Baustoffe des Skeletts, als Komponenten von Hormonen und Enzymen und als Bestandteil biologisch wirksamer Verbindungen (z.B. Hämoglobin). Je nach Konzentration unterteilt man in Mengenelemente (>50mg/kg Körpergewicht wie Natrium, Kalium, Kalcium, Magnesium, Chlorid) und Spurenelemente (<50mg/kg Körpergewicht wie Eisen, Jod, Fluorid, Zink, Mangan). Der normale Bedarf an Mineralstoffen wird ...