MGF

20. Juni 2017 M 0
MGF (mechano growth factor), Eiweißsubstanz, die bei intensiver Dehnung in den Muskelzellen entsteht und zu Muskelwachstum führt. So hat auch der trainierte Muskel mehr MGF als der untrainierte. MGF ist im Blutserum nachweisbar und verändert sich bei Genmanipulation beträchtlich. Im Sport wird es zu den Dopingmitteln gezählt, in der Medizin kann es gegen Muskelschwund eingesetzt ...

Methyltrienolon

20. Juni 2017 M 0
Methyltrienolon (methyltrinolone), orale (über den Mund aufgenommene) Variante des anabolen Steroids Trenbolon, das 1963 erstmals synthetisiert und wegen seiner hohen toxischen Nebenwirkungen nicht für die Humanmedizin zugelassen wurde. Ungeachtet dessen wurde 2008 erstmals bei Sportlern die Einnahme von Methyltrienolon. nachgewiesen, u.a. bei dem griechischen Schwimmer Drymonakis, der mit 1:54,16 min über 200m Schmetterling Europarekord schwamm. ...

Meldonium

19. Juni 2017 M 0
Meldonium (Meldonium), Herz- und Kreislaufmedikament, das einer Minderdurchblutung entgegenwirken soll. Meldonium ist als Arzneimittel in Deutschland nicht zugelassen. In Russland ist es in jeder Apotheke rezeptfrei zu bekommen (Mildronate®). →Doping „Aufgrund eines Monitoring-Programms der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) für den Wirkstoff Meldonium konnte 2014 ein hoher Missbrauch der Substanz in verschiedenen Sportarten festgestellt werden. Es ist zu ...

Magnesium

18. Juni 2017 M 0
Magnesium (magnesium) (Mg), chem. Element, das als essentieller Faktor zahlreicher intrazellulärer Prozesse (z.B. Membranstabilisierung) für Muskel– und Nervenfunktionen bedeutungsvoll ist. Magnesium wirkt als physiologischer Kalzium-Kanal-Blocker. Es ist in Milch, Milchprodukten, Vollkornprodukten, Nüssen und Gemüse enthalten. Magnesiummangel durch Fehlernährung oder „Gewichtmachen“ kann zu reduzierter Leistungsfähigkeit und einem gestörten Energiestoffwechsel führen. Die Häufigkeit von Magnesiummangel wird bei ...

Lutealphase

15. Juni 2017 L 0
Lutealphase (luteal phase), lat. luteus „gelb“; auch Gelbkörperphase, zweite Phase des Menstruationszyklus, die 10-15 Tage nach dem Eisprung (Ovulation) mit der nächsten Zyklusblutung endet. Die Lutealphase ist durch eine erhöhte Progesteronkonzentration im Blut gekennzeichnet, der eher eine katabole Wirkung nachgesagt wird (Platen, 2008). →Follikelphase   Mehr zum Thema: http://flexikon.doccheck.com/de/Sekretionsphase (Zugriff am 01.09.2016)

Lipolyse

15. Juni 2017 L 0
Lipolyse (lipolysis),  griech. lipos „fett“ und lysis „Auflösung“;, Spaltung von Neutralfetten in Glyzerin (dreiwertiger Alkohol) und Fettsäuren (Bestandteil der Triglyzeride), die bei Langzeitausdauerbelastungen zur Energiegewinnung (→Energiebereitstellung) genutzt werden. Da Lipolyse für „Fettabbau“ steht, wird sie von den Medien in Form der „Injektions-Lipolyse“ („Fett-weg-Spritze“) als Wunderwaffe gegen Übergewicht gepriesen. Die Ergebnisse sind widersprüchlich, die Methode wissenschaftlich ...

Lipide

15. Juni 2017 L 0
Lipide (lipids), griech. lípos „Fett“; Sammelbezeichnung für Fette und fettähnliche Stoffe (ROCHE-Lexikon). →Fettstoffwechsel Fettreserven sind eine wichtige Energiereserve für längere Ausdauerbelastungen. Zudem haben sie auch weitere elementare Funktionen als Hormone (z. B. als Steroide), Gallensäure und Vitamine (Vitamin A, E, K). Deshalb greift eine fettarme Diät zur Gewichtsreduktion in den Hormon- und Vitaminhaushalt des Körpers ...

laktazid

12. Juni 2017 L 0
laktazid (lactacid), unter Bildung von Laktat ablaufender Stoffwechsel. →Energiebereitstellung, laktazide

Laktattransport

12. Juni 2017 L 0
Laktattransport (lactate transporte), gemeinsamer Transport von Laktat (CH3-CHOH-COOH) und Proton (H+) durch die Muskelfasermembran. Dieser erfolgt durch ein Kotransportprotein in zwei gentechnologisch erkannten Isoformen (Moleküle mit identischer Zusammensetzung als „monocarboxylat-transporter“): MCT1 und MCT4. Die „Übersäuerung“ wird dabei durch die Protonen und nicht durch das Laktat verursacht. Das MCT1 findet sich vornehmlich in oxidativ ausgelegten Fasern ...

Laktattoleranz

12. Juni 2017 L 0
Laktattoleranz (lactate tolerance), Vermögen, trotz Laktatakkumulation weiter arbeiten zu können als wichtige Grundlage anaeroben Leistungsvermögens. Eine wichtige physiologische Grundlage dazu ist die Pufferkapazität.