Hämoglobin

24. Mai 2017 H 0
Hämoglobin (hemoglobin), roter Blutfarbstoff in den Erythrozyten, an das eiweißartige Häm gebundenes Eisenmolekül, das in der Lage ist, Sauerstoff zu binden (Oxygenierung). Diesen nimmt er in der Lunge auf und transportiert ihn durch die Blutgefäße. Auf dem Rückweg sorgt er für den Abtransport des Kohlendioxids. →Eisen Als normal gelten folgende Hämoglobin-Werte: Frauen: 12 – 16 ...

Geschlechtshormon

21. Mai 2017 G 0
Geschlechtshormone (sex hormones), Sexualhormone, die die Geschlechtsmerkmale und die Geschlechtsfunktionen auslösen bzw. prägen, wie die in den Eierstöcken gebildeten weiblichen Geschlechtshormone Östrogen und Progesteron oder das in en Hoden gebildete Testosteron. Besonders Testosteron beeinflusst die sportliche Leistung stark. Der Leistungsunterschied zwischen den Geschlechtern erklärt sich zum Teil daraus, dass der Testosteronspiegel der Frau etwa 10 ...

Glucagon

21. Mai 2017 G 0
Glucagon (glucagon), Hormon der Bauchspeicheldrüse, das den Glykogenabbau in der Leber und die Gluconeogenese fördert; damit Gegenspieler des Insulin. Glucagon unterliegt der regulatorischen Anpassung durch Training und aktiviert die Fettverbrennung (→Lipolyse). Mehr zum Thema: http://flexikon.doccheck.com/de/Glucagon – Zugriff 2.06.2019  

Glukokortikoide

21. Mai 2017 G 0
Glucocorticoide (glucocorticoides), in der Nebennierenrinde gebildete Hormone (→Kortisol, →Kortikosteroide) mit Einfluss auf die Stressreaktion des Körpers. Sie bewirken einen Anstieg der Glucosekonzentration, der freien Fettsäuren und Aminosäuren im Blut sowie des Blutdrucks. Glucocorticoide wirken depressiv auf das Immunsystem und als Medikament entzündungshemmend. Wegen der schmerzlindernden und entzündungshemmenden Wirkung werden sie zu Dopingzwecken missbraucht. Laut Anti-Doping-Code ...

Gluconeogenese

21. Mai 2017 G 0
Gluconeogenese (gluconeogenesis), körpereigene Synthese von Glucose oder umgekehrter Reaktionsablauf der Glycolyse; hormonell gesteuerte Neubildung von Glucose aus Nicht-Kohlehydraten (→Aminosäuren, →Laktat). Die Gluconeogenese kann auftreten, wenn bei hohen →Belastungen oder durch unzureichende Ernährung (Zufuhr von Kohlehydraten) die Glykogenspeicher erschöpft sind. So ist sie durch lange Ausdauerbelastungen (> 90 min) trainierbar.    Mehr zum Thema: http://flexikon.doccheck.com/de/Gluconeogenese  

Glutamin

21. Mai 2017 G 0
Glutamin (glutamin) nicht-essenzielle Aminosäure, die am Eiweiß– und Kohlehydratstoffwechsel der Muskelzelle und vor allem bei Zellen des Immunsystems beteiligt ist. Der Körper kann Glutamin in Leber, Niere, Gehirn und Lunge selbst bilden. Es hält die aufbauenden und abbauenden Stoffwechselprozesse im menschlichen Körper im Gleichgewicht (Gumpert, s.u.). Eine Substitution im Rahmen von „Sportlertrinks“ (5-20 g G./Tag) ...

Glykolyse

21. Mai 2017 G 0
Glykolyse (glycolysis), Spaltung von Glukose oder Glykogen unter anaeroben Bedingungen zu Pyruvat und weiter Laktat, das damit als Gradmesser anaerober Belastung im Schwimmen genutzt wird. Die maximale Laktatbildungsrate stellt einen Index für die maximale glykolytische Leistungsfähigkeit dar (Bleicher et al. 1999). Bei aerober Belastung dient die Glykolyse als regulatorische Vorstufe und kann bei Intensitätserhöhung jederzeit ...

Enzyme

12. April 2017 E 0
Enzyme (enzyme), griech. en „in“ + zymē „Gärungsmittel, Sauerteig“; fast ausnahmslos Eiweiße (früher Fermente), die als Biokatalysator intrazellulär Reaktionen beeinflussen ohne sich dabei selbst zu verändern (im Gegensatz zu Coenzymen, die sich bei der Reaktion verändern). In dieser Funktion sind Enzyme für den Stoffwechsel unentbehrlich. Die Diagnose der Enzyme informiert über normale oder gestörte Stoffwechselvorgänge ...