Dynamografie

07. April 2017 D 0
Dynamografie (dynamography), griech. dynamis „Kraft“ und graphein „schreiben, zeichnen“; Methode zur Erfassung physikalischer Kräfte bei sportlichen Bewegungen, deren Ergebnis (→Dynamogramm) wichtige Informationen über das Niveau der sportlichen Technik und der spezifischen Kraft geben kann. Die Dynamografie gestaltet sich im Schwimmen wegen des Mediums Wasser und der komplizierten Bewegungsabläufe als außerordentlich kompliziert. →Dynamometrie Exkurs: „Durch die ...

Dekontraktion

27. März 2017 D 0
Dekontraktion (decontraction), lat. contrahere „zusammenziehen“, durch „de“ Gegenteil; Verlängerung eines Muskels oder einer Muskelgruppe, in der Physiotherapie therapeutische Maßnahme zur kurzzeitigen Verringerung des Längendefizits (Verkrampfung) von Muskeln. Man unterscheidet globale Dekontraktion zusammenhängender Muskelverbände und spezifische Dekontraktion einzelner Muskelgruppen. Bei der Dekontraktionsstechnik wird immer die Gegenbewegung zu der  belastenden Bewegung ausgeführt (Kräftigung der Antagonisten, Entspannung der ...

Dehnungs-Verkürzungs-Zyklus (DVZ)

27. März 2017 D 0
  Dehnungs-Verkürzungs-Zyklus (DVZ) (extension-contraction-cycle), Arbeitsweise des neuromuskulären Systems durch Kombination von exzentrischer und konzentrischer Kontraktion. So folgt z.B. beim Niedersprung auf eine kurze exzentrische Phase der Muskulatur (entgegen der Arbeitsrichtung) eine konzentrische Phase. Durch die Voraktivierung wird eine stärkere Muskelspannung und höhere Kraftleistung erreicht. Der DVZ wird dabei maßgeblich von der Elastizität der Sehnen beeinflusst ...

Curling

23. März 2017 C 0
Curling (engl.)  von curl = „aufdrehen“, hier nicht Curling als Wintersportart, sondern als Übungsform für die Kräftigung der Armbeuger mit Kurz- oder Langhanteln   Video: https://www.youtube.com/watch?v=rmkvTSitYBQ (Zugriff am 28.12.2018)

Crunch

23. März 2017 C 0
Crunch (engl.), auch „Bauchpresse“ – Form des Trainings der Bauchmuskulatur (vorrangig gerader Bauchmuskel und pyramidenförmiger Muskel), die gegenüber Sit-Ups wesentlich schonender und ungefährlicher ist und somit Schädigungen der Wirbelsäule weitgehend vermeidet. Bereits eine kleine Dosis Crunch-Training (1 Tag / Woche) kann ein ausreichender Stimulus sein, um die Ausdauer der Bauchmuskulatur bei ungeübten Jugendlichen zumindest in ...

Counter-Movement-Jump

23. März 2017 C 0
Counter-Movement-Jump (CMJ) (engl.), engl. Countermovement “Gegenbewegung”; Vertikalsprung mit Ausholbewegung, der sich vom Squat-Jump (SJ) nur durch den Einsatz der Arme unterscheidet. Die Differenz zwischen beiden Sprüngen sagt etwas über die Nutzung des Armschwungs aus. Im Mittel springen die Schwimmer/innen mit dem CMJ 8 cm höher als mit dem SJ. →Sprunghöhe, →Prinzip der Anfangskraft   Nach ...

Bogenspannung

22. März 2017 B 0
Bogenspannung (arc position; bow tension), (Biomechanik) „Kurzzeitige Einnahme einer bogenförmigen Körperhaltung mit Vordehnung einer Muskelschlinge an der Vorderseite des Rumpfes, die sich in der Regel nach unten in die Muskulatur eines oder beider Beine, nach oben in die Muskulatur eines oder beider Arme fortsetzt und der optimalen Vorbereitung großer Muskelgruppen für eine schnellkräftige Kontraktion dient“ ...

Body-tupe

22. März 2017 B 0
  Body-tupe (engl) elastisches Seil („Körperband“) aus der Physiotherapie, das für die verschiedensten Übungen zur Stärkung nahezu aller Muskelgruppen verwendet werden kann. Als preiswertes und zugleich ziemlich effektives (einfach zu transportierendes) Trainingsgerät kann es gut in Ermangelung geeigneter Kraftgeräte (z.B. bei Lehrgängen) genutzt werden. Übungen (Video): https://www.youtube.com/watch?v=x0t2kG65u2Y

Bodenkontaktzeit

22. März 2017 B 0
  Bodenkontaktzeit (ground contact time), Stützzeit beim Nieder-Hochsprung (→drop-jump), die als Ausdruck elementarer azyklischer Schnelligkeit mit Kontaktmatten gemessen wird. →Sprungkraft, →Leistungsdiagnostik

Bewegungsstärke

22. März 2017 B 0
Bewegungsstärke (movement strength), als Bewegungsmerkmal die „Maßbezeichnung des Krafteinsatzes“ (Meinel & Schnabel, 2004). Die Bewegungsstärke äußert sich in der Spanne von „zu gering und fehlerhaft“ (Grobkoordination) über „näherungsweise angepasst“ (Feinkoordination) bis zu „kontrolliert mit impulsgenauem Krafteinsatz“ (Stabilisierung), in der Sportpraxis in der Schärfe eines Wurfes oder der Härte eines Schlages. Dabei geht es in der ...