Bankziehen

20. März 2017 B 0
  Bankziehen („Anreißen“) (biceps curl), aus der Bauchlage auf der Bank, Arme in Tiefhalte wird die Lang– oder Kurzhantel bis zur Unterkante der Bank gezogen. Damit werden der hintere Teil des Deltamuskels (m. deltoideus), der mittlere Anteil des Kapuzenmuskels (m. trapezius), der Rautenmuskel (m. rhomboideus), die Armbeuger (mm. biceps brachii, m. brachialis, m. brachioradialis) gekräftigt. ...

Bankdrücken

20. März 2017 B 0
Bankdrücken (bench press), aus der Rückenlage auf der Bank wird die Lang– oder Kurzhantel von der Brust zur Streckung gebracht. Bei hohen Lasten ist auf Führung und gleichmäßige Gewichtverteilung zu achten. Mit dem Bankdrücken werden der dreiköpfige Armstrecker (m. triceps brachii), der große Brustmuskel (m. pectoralis major), der vordere und mittlere Anteil des Deltamuskels (m. ...

ATP-Mangel-Theorie

16. März 2017 A 0
„ATP-Mangel-Theorie“, Hypothese, wonach die ATP-Konzentration nach einem Maximalkrafttraining verringert sei und zu einer verstärkten Proteinsynthese als Schutzfunktion gegen den temporären Mangel an ATP führe. Gilt heute als widerlegt. Damit müsste sich als konkurrierende Theorie die „Reiz-Spannungs-Theorie“ (Hettinger 1968) behauptet haben, wonach eine maximale Muskelspannung die effektivsten Kraftzuwachsraten hervorbringt. →Hypertrophie  

Atemtraining

16. März 2017 A 0
Atemtraining (breathing training), wiederholtes Einatmen gegen Widerstand mit einem Atemwiderstandsgerät (POWERBreathe, Spiro-Tiger) zur Stärkung der →Atemmuskulatur, insbesondere des Zwerchfells, und damit zu verbesserter Ausdauerleistung (Romer et al. 2002). Die Atemmuskulatur arbeitet rund um die Uhr zumeist im Schongang, wird aber auch bei →Ausdauerbelastungen selten maximal gefordert. Sie kann aber ermüden und damit die sportliche →Leistungsfähigkeit ...

Atemtechnik

16. März 2017 A 0
Atemtechnik (breathing technique), willkürliche Beeinflussung der Atmung, die im Schwimmen stark an die Bewegungsausführung der verschiedenen Schwimmtechniken gebunden ist. Dabei ist davon auszugehen, dass durch den →hydrostatischen Druck im Wasser die Einatmung erschwert und die Ausatmung erleichtert wird. Beim Krafttraining an Geräten sollte bei überwindender (anstrengender) Arbeit aus- und bei nachgebender (weniger anstrengender) Arbeit eingeatmet ...

Armmuskel, zweiköpfiger

16. März 2017 A 0
Armmuskel, zweiköpfiger (m. biceps brachii), Ursprung: Schulterblatt, Ansatz: Speiche, Funktion: Stabilisierung des Schultergelenks, Anheben des Armes nach vorn und kräftiger Beuger bei supiniertem Unterarm sowie bei gebeugtem Ellenbogengelenk Supinator (→Supination), stark beteiligt an der Zugphase im Schwimmen. Übungen zur Kräftigung: Langhantel-Bizepscurl (Armbeugen) Kurzhantel-Bizepscurl Konzentrationscurl (genaue Beschreibung der Übungen bei McLeod, I. (2010). Schwimmen Anatomie. Copress ...

Armmuskel, dreiköpfiger

16. März 2017 A 0
Armmuskel, dreiköpfiger (m. triceps brachii), Ursprung: Schulterblatt, Oberarmknochen, Ansatz: Ellenhaken, Funktion: Streckung des Armes im Ellenbogengelenk (z.B. Liegestütz), wichtigster Muskel für die Druckphase in den Schlagschwimmarten, besonders beim Tauchzug im Brustschwimmen. Wegen seiner hohen Belastung sollte der „Trizeps“ regelmäßig gedehnt werden. Übungen zur Kräftigung: Trizepsdrücken beidarmig, stehend (mit Seil) Kickback mit Kurzhantel oder Gymnastikband Liegestütz ...

Armbeuger

16. März 2017 A 0
Armbeuger (m. brachialis), Muskel mit Ursprung unterhalb des „Bizeps“ am Oberarmknochen und Ansatz an der Ellenrauhigkeit. Funktion: Beugung des Unterarmes und damit beteiligt an allen Armzugbewegungen beim Schwimmen. Die klassische Übung zur Kräftigung des m. brachialis ist der „Biceps Curl“ mit der Langhantel oder an der Bizepsmaschine (auch „Armbeuger“ genannt).  Mit dieser Maschine können der ...

Antagonist

16. März 2017 A 0
Antagonist (antagonist), griech. anti „gegen“ + agone „Bewegung“; In der Anatomie der Gegenspieler, der Muskel, der dem Agonisten entgegen wirkt, nicht immer aktiv, sondern auch durch passive Dehnung. Erst das Zusammenspiel von Agonist und Antagonist (→Synergisten) erlaubt die Koordination von Bewegungen. Auch gibt es zahlreiche Muskeln, die formal als Antagonisten gelten, aber als Synergisten wirken. ...