Starttraining

01. August 2017 St 0
Starttraining (starttraining), Erarbeiten der technischen Abläufe und der konditionellen Voraussetzungen für einen optimalen Start bei Wettkämpfen unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Bedingungen (Becken, →Freiwasser, →Behinderte). Besonders für Sprinter ist das Niveau des Starts leistungsbestimmend, da es eine hohe Anfangsgeschwindigkeit sichert. Deshalb sollten größere Zeiträume für Messplatztraining eingeräumt werden. Das „nun macht noch mal 10 Starts“, weil ...

Standardfehler

01. August 2017 St 0
Standardfehler (SE) (standard error), richtiger: Standardmessungenauigkeit; statistisches Maß, das die Schwankung des Mittelwerts von Zufallsstichproben (→Stichprobe) um den wahren Mittelwert einer Population beschreibt. Zur Berechnung des Standartfehlers wird die Standardabweichung einer Stichprobe durch die Wurzel der Stichprobengröße geteilt. Der Standardfehler gibt die theoretische Streubreite des Stichprobenmittelwerts an, im Gegensatz zur Standardabweichung, die die reale Streubreite ...

Schwimmwirkungsgrad

26. Juli 2017 Sch 0
Schwimmwirkungsgrad (swimming efficiency), beim Schwimmen (Muskelarbeit) umgewandelte Energie in andere Energieformen (Vortrieb), konkret das Produkt von Antriebswirkungsgrad und mechanischem Wirkungsgrad (Toussaint 1990). Nur auf die Geschwindigkeit bezogen ist der Wirkungsgrad im Schwimmen mit 7-9% sehr gering (Radfahren z.B. 19-20%). Bei ungenügender Technik kann im Schwimmen der Wirkungsgrad gegen 0% gehen („Schaumschläger“). Viele Studien haben gezeigt, ...

Schwimmtechnik

26. Juli 2017 Sch 0
Schwimmtechnik (techniques of competive swimming), zyklische Bewegung, die sich im Sportschwimmen in die vier Grundschwimmarten: Delfin-, Rücken, Brust– oder Kraulschwimmen einteilt. Zur genauen Betrachtung der Schwimmtechnik wird die Bewegung in Einzelzyklen (→Bewegungszyklus) und Phasen aufgeteilt: Wasserlage, Arm-und Beinbewegung, Gesamtkoordination und Atmung. Die Analyse erfolgt je nach Ausbildungsetappe von der einfachen verbalen Einschätzung (s. Beispiel Landesvielseitigkeitstest), ...

Schwimmökonomie

26. Juli 2017 Sch 0
Schwimmökonomie (swimming economics), Verhältnis von Sauerstoffverbrauch zur Schwimmgeschwindigkeit, das mit der Formel ΔVO2  : Δv indirekt die technische Versiertheit eines Schwimmers beschreibt (Di Prampero 1981, Reer et al. 2001). Sie geht von der einfachen Prämisse aus, wer mit einer besseren Technik schwimmt, der strengt sich weniger an. →Stroke index/stroke efficiency index, →Schwimmwirkungsgrad

Schwelle

25. Juli 2017 Sch 0
Schwelle (threshold), v. althochdt.: suelli, suuella = tragender Balken; Balken, Erhebung, Grenzbereich, Beginn usw. In der Leistungsdiagnostik sind die Übergänge vom aeroben zum anaeroben Bereich von großem Interesse für die Steuerung des Ausdauertrainings. Diese Übergänge werden als Schwelle bezeichnet. Man wird aber den physiologischen Vorgängen gerechter, wenn man eher ein Zeitfenster annimmt als eine Schwelle, ...

Schnelligkeitsdiagnose

24. Juli 2017 Sch 0
Schnelligkeitsdiagnose (speed diagnosis), Tests zur Überprüfung des Niveaus der Schnelligkeitsfähigkeiten, zumeist sportmethodische Tests unterstützt durch biomechanische Messverfahren, wie Geschwindigkeitsmessungen für die Zyklusschnelligkeit (in sec oder m/s), Zug– oder Schlagfrequenzen, Tappingfrequenz für die Frequenzschnelligkeit, Kontaktzeiten, Nieder-Hochsprünge für azyklische Schnelligkeit (→Aktionsschnelligkeit), Fallstabtest für Reaktionsschnelligkeit. Im Schwimmen wird die Sprintschnelligkeit durch die Zeitnahme von 15m bzw. 25m-Sprints in ...

Schlagvolumen

24. Juli 2017 Sch 0
Schlagvolumen (SV) (stroke volume), das von der linken Herzkammer in die Aorta ausgeworfene Blutvolumen pro Herzschlag (→Systole) mit einer Menge von 70-100 ml bei Untrainierten, bei Ausdauersportlern bis zu 200 ml. Das Schlagvolumen korreliert mit der Körpergröße, der Körperhaltung und der körperlichen Belastung. Die Leistungsfähigkeit des Herz-Kreislaufsystems wird maßgeblich vom Verhalten des Herzminuten– und Schlagvolumen ...

Sprunghöhe

21. Juli 2017 S 0
Sprunghöhe (jumping height), senkrechter Abstand des Körperschwerpunktes zum Boden bei einem Vertikalsprung. Die Sprunghöhe wird im Rahmen der KLD des DSV beim Squat Jump und Counter-Movement-Jump mit Kontaktmatten gemessen. Wenn keine Kontaktmatten vorhanden sind, kann der Jump-and-reach-Test angewendet werden. Die Ergebnisse korrelieren stark mit dem „Sprintvermögen“ (Schnellkraft) und erlauben Rückschlüsse auf die Muskelfaserstruktur.