Selbstregulation

18. Juli 2017 S 0
Selbstregulation (homeostasis; self-regulation), Vermögen, selbstständig, anforderungsbezogen und bedarfsgerecht zu handeln. Selbstregulation ist ein grundsätzliches Entwicklungsziel im Erziehungs– und Sozialisationsprozess von Kindern; angefangen von der Erziehung zur Sauberkeit bis zum selbstständigen Einhalten sozialer Normen und Rollen. Neben dem Arbeitsgedächtnis ist auch die Fähigkeit zur Selbstregulation für die schulische Lernleistung vergleichbar bedeutsam wie der Intelligenzquotient (IQ) (Blair ...

Selbstkongruenz

18. Juli 2017 S 0
Selbstkongruenz (self congruence), lat. congruentia „Übereinstimmung“; auch „Selbstaufrichtigkeit“, „Stimmigkeit“. In der Psychologie die Übereinstimmung zwischen Gefühlen und Anschauungen mit dem Handeln und Verhalten als wichtige Voraussetzung einer vertrauensvollen Kommunikation. Der Begriff wurde in der Pädagogik/Sozialpsychologie populär durch den Psychotherapeuten Carl Rogers. Danach sollte sich der Pädagoge nicht hinter Fassaden, Rollen und Floskeln verstecken, sondern sich ...

Rollenkonflikt

07. Juli 2017 R 0
Rollenkonflikt (role Konflikt),“Konflikt zwischen den Anforderungen verschiedener Rollen einer Person oder innerhalb einer sozialen Rolle, die zur Verletzung de Rollenerwartung führen, die in der Regel Sanktionen unterliegt“ (DORSCH 2004). Zum Rollenkonflikt kann es kommen, wenn Sportler in die Rolle eines Mannschaftskapitäns gedrängt werden und der Aufgabe nicht gewachsen sind oder von der Gruppe nicht akzeptiert ...

Ritual

07. Juli 2017 R 0
Ritual (ritual), lat. ritus „heiliger Brauch“; gesellschaftlich übermittelte und regelmäßig wiederkehrende Handlungen (Brauch) in einer Gruppe, die zur Festigung der Gruppe (→Teamgeist) beitragen. Das dabei festgelegte Zeremoniell nennt man Ritus. Rituale können lebenszyklisch (z.B. Hochzeit, Mannbarkeit), kalendarisch (z.B. Sonnenwendfeier), ereignisbezogen (z.B. Tod) oder im Rahmen bestimmter Interaktionsmuster (z.B. Begrüßung) erfolgen. Wenn man unter Ritual Handlungen ...

Rhetorik

07. Juli 2017 R 0
Rhetorik (rhetorik), griech. rhētorikḗ „Redekunst“; Fähigkeit, durch Rede einen Standpunkt wirkungsvoll zu vertreten und somit andere zu überzeugen. Rhetorik ist sowohl Begabung als auch erlernbar. Dazu folgende Faustregeln: Vermeide sprachliche Unarten, rede nicht zu viel, betreibe Sprachpflege, akzentuiere deutlich, spreche richtig, erzähle möglichst wirkungsvoll, lese gut vor, erkläre Begriffe und achte auf die Körpersprache (Kruse, ...

Regel

03. Juli 2017 R 0
Regel (rule), lat. regula „Maßstab, Richtschnur“; Norm, Vorschrift, Richtlinie; umgangssprachlich auch für Menstruation. Eine Sammlung von Regeln heißt Regelwerk oder Reglement. Kinder benötigen im Interesse einer seelisch gesunden Entwicklung nicht nur Liebe, sondern Beständigkeit, Halt und Orientierung durch klare Grenzen und verbindliche Regeln. Regeln haben soziale Bedeutung, d.h. Bedeutung für das Verhalten in sozialen Situationen, ...

Reflexion

03. Juli 2017 R 0
Reflexion (reflection), lat. reflexio „Zurückbeugen“; 1. In der Physik (Optik) das Zurückwerfen von Strahlen, Wellen. 2. Bildungssprachlich Nachdenken, Vertiefung in eigene Gedanken; in der Pädagogik als Teil der didaktischen Planung die Auswertung am Ende eines Vorhabens, in der Psychologie eine kritische Selbstbetrachtung, d.h. die Aufmerksamkeit ist auf das Ich zentriert. Über die Reflexion überprüft der ...

Rede

03. Juli 2017 R 0
Rede (speech), mündliche Äußerung (Aussage) zu einem bestimmten Thema, die in ihrer Wirkung bestimmten Regeln (Rhetorik) unterliegt. Der Trainer will mit Reden hauptsächlich überzeugen und Wissen vermitteln und schwankt dabei zwischen Missionar und Lehrer. Es gibt zahlreiche Hinweise im Internet und in Büchern, wie man eine gute Rede verfasst. Auch wenn man krampfhaft versucht, alle ...