Blutflussrestriktion -Training

18. September 2018 B 0
Blutflussrestriktion -Training (BFR) (blood flow restriction training), auch „Abbindetraining“, Kaatsu-Training, Okklusionstraining. Variante des Krafttrainings, bei der ein Venenstauer (Stauschlauch aus der Medizin) an geeigneter Stelle des Oberarms oder Oberschenkels angelegt und dadurch die Blutzirkulation gedrosselt wird. So „abgebunden“ wird die Zielmuskulatur bei weitaus geringeren Widerständen als sonst üblich trainiert. Nach dem Training wird die Durchblutung ...

Kreuzadaptation

21. August 2018 K 0
Kreuzadaptation (cross adaptation), Sportliches Training fuehrt nicht nur zu einer Steigerung der trainierten Fähigkeiten, sondern auch als erwünschte Nebenwirkung auch zu Adaptationen in Bereichen, die primaer mit der Motorik nichts zu tun haben. Dieser Vorgang wird, soweit die Resistenz des Organismus verbessert wird, als positive Kreuzadaptation (umgangssprachlich als Abhärtung) bezeichnet. Die muskelaktivitätsbedingte positive Kreuzadaptation äußert ...

Präaktivierung, neuromuskuläre

16. August 2018 P 0
Präaktivierung, neuromuskuläre (neuromuscular pre-activation), mehrere maximale willkürliche Kontraktionen (maximal voluntary contractions, MVCs) der spezifischen Muskulatur vor Belastungen im Wettkampf/Test. Dadurchi werden die aktivierten neuromotorischen Einheiten mit tetanischen Reizfrequenzen erregt. Dies erhöht vorübergehend die Effizienz der Reizübertragung und -fortleitung in synaptischen Verbindungen und Muskelzellen (posttetanische Potenzierung/PTP). Die PTP beschleunigt die Emission von Calciumionen (Ca2+) aus dem ...

Neuroathletik(training)

08. August 2018 N 0
Neuroathletiktraining (neuro athletic training), Weiterentwicklung des klassischen Athletiktrainings, indem Gehirn und Nervensystem als zentrale Elemente der Bewegungssteuerung ins Training miteinbezogen werden (Lienhard, 2015). „Während Athletiktraining vorrangig outputzentriert ist (Verbesserung von konditionellen Fähigkeiten), bietet Neuroathletik stattdessen eine neurozentrierte Herangehensweise, d.h. die Verbesserung der eingehenden Signale und deren Verarbeitung / Integration stehen zunächst im Mittelpunkt, bevor die ...

HMB (Beta-Hydroxy Beta-Methylbutyrat)

06. Juli 2018 H 0
HMB (Beta-Hydroxy Beta-Methylbutyrat),  Stoffwechselprodukt (Metabolit) aus der Aminosäure Leucin, das Kraftsportler bereits seit den 1990er Jahren als Bestandteil von Nahrungsergänzungsmitteln verwenden. Scheck (Leistungssport.2/2014) kommt nach Auswertung aktueller wissenschaftlicher Metaanalysen zu dem Fazit, „dass HMB eine wirksame ernährungsbezogene ergogene* Hilfe ist, wobei Untrainierte stärker profitieren als Trainierte. Ein weniger gut trainierter Muskel ist empfänglicher für trainingsbedingte ...

Post-Activation Potentiation (PAP)

25. Mai 2018 P 0
Post-Activation Potentiation (PAP) („Postaktivierungsverstärkung“), akute Erregung des neuromuskulären Systems nach einer bestimmten Form der Übung (z. B. 5RM-Kniebeugen), worauf nachfolgende explosive Leistungen verbessert wurden. Das trifft für Bewegungshandlungen wie Springen, Sprinten, Werfen, Treten und sogar das Ändern der Richtungsgeschwindigkeit zu. Dabei sollte die Konditionierungsübung der biomechanisch der Leistungsaktivität ähnlich sein. Zum Beispiel kann eine Rückenkniebeuge ...

Biochemie

19. März 2018 B 0
Biochemie (biochemistry), (griech. bio-chēmeia „die Chemie des Lebens“); Wissenschaft von chemischen Vorgängen in lebenden Organismen, vereinfacht vom →Stoffwechsel. Schon ihre ehemalige Bezeichnung als „Physiologische Chemie“ verdeutlich die enge Beziehung zur Physiologie (Leistungsphysiologie →Sportphysiologie →Sportmedizin). Die Biochemie untersucht biomolekulare Strukturen, den Stoffwechsel den Informationsaustausch innerhalb eines Organismus und zwischen Organismen. „Im Zuge dessen konzentrieren sich die ...

Herzleistungsquotient

16. März 2018 H 0
Herzleistungsquotient (cardiac output quotient), Quotient aus Herzvolumen und maximalem Sauerstoffpuls, dem eine gesicherte Beziehung zwischen Herzgröße und maximaler Sauerstoffaufnahme bei gesunden Menschen zugrunde liegt. Er dient angeblich zur Beurteilung des Trainingszustandes (Röthig & Prohl2003, S. 253). Diese Aussage wird aber später relativiert, indem die Größe des Herzleistungsquotienten weniger die körperliche Leistungsfähigkeit beurteile, aber zwischen einem ...