Mechanobiology

18. Juni 2020 M 0
So ist zum Beispiel beim Krafttraining aus mechanobiologischer Sicht unerlässlich zu verstehen, welche Übungen und operativen Strategien anzuwenden – und welche zu vermeiden – sind, um eine anatomische Umgestaltung des Muskelgewebes zu erreichen, die den biomechanischen Eigenschaften der zu perfektionierenden Sportbewegung effektiv gerecht wird (Formicola 2019).

Hypertrophie

11. Juni 2020 H 0
Hypertrophie (hypertrophie), lat. hypertrophia „Überernährung“; Größenzunahme eines Gewebes oder Organs durch Zellvergrößerung bei gleicher Zahl an Zellen nach dem Prinzip „Mehr vom Gleichen“ im Gegensatz zur →Hyperplasie. (ROCHE Lexikon, S. 833). Gegenteil: →Hypotrophie Hypertrophie wird erreicht durch funktionelle Trainingsbelastung oder hormonelle Beeinflussung (→Anabolika). Beim Krafttraining scheint die bei der Muskelarbeit entstehende Spannung die Hypertrophie auszulösen. Sie ...

Höhentraining

15. Mai 2020 H 0
Höhentraining (altitude training), Training in mittleren Höhen, das seit der Vorbereitung auf die Olympischen Spiele in Mexiko 1968 im Hochleistungstraining vor allem der Ausdauersportarten genutzt wird. Dabei werden mittlere Höhen (2000 – 2500m NN) bevorzugt. Für die Spitzenschwimmer Deutschlands (zunächst vorrangig die der DDR) ist Höhentraining seit der Vorbereitung auf die Olympischen Spiele 1968 als ...

Laktat

12. Mai 2020 L 0
Laktat (lactate), lat. lactis „Milch“; fälschlich als Milchsäure bezeichnetes Dissoziationsprodukt (Dissoziation = Aufspaltung einer chemischen Verbindung) derselben im Blut. Im Ergebnis der Glykolyse entsteht als Endprodukt des anaeroben Stoffwechsels Laktat: ADP + Glukose (Glykogen) → ATP + Laktat Laktat kann bei Belastung über die Glukoneogenese wieder zu Glykogen resynthetisiert werden, die Glykolyse wird quasi rückwärts ...

Magnesium

18. April 2020 M 0
Magnesium (magnesium) (Mg), chem. Element, das als essentieller Faktor zahlreicher intrazellulärer Prozesse (z.B. Membranstabilisierung) für Muskel– und Nervenfunktionen bedeutungsvoll ist. Magnesium wirkt als physiologischer Kalzium-Kanal-Blocker. Es ist in Milch, Milchprodukten, Vollkornprodukten, Nüssen und Gemüse enthalten. Magnesiummangel durch Fehlernährung oder „Gewichtmachen“ kann zu reduzierter Leistungsfähigkeit und einem gestörten Energiestoffwechsel führen. Die Häufigkeit von Magnesiummangel wird bei ...

Betriebsstoffwechsel

18. April 2020 B 0
Betriebsstoffwechsel (energy metabolism), Stoffwechsel, der die zur Aufrechterhaltung des Lebens erforderliche Energie liefert. So ist die für sportliche Bewegungen aktivierte Muskulatur an Energieträger wie Kohlenhydrate, Fette und Eiweiße gebunden. Der Betriebsstoffwechsel ist eng mit dem Baustoffwechsel verflochten. Besonders im Kindesalter ist bei extremen Beanspruchungen Vorsicht geboten, da die erhöhten Anforderungen an den Betriebsstoffwechsel zu Lasten ...

Lymphe

20. März 2020 L 0
Lymphe (lymph), lat.lympha ‚klares Wasser; Körperflüssigkeit in den Lymphgefäßen, die der Zell- und Gewebsernährung sowie dem Transport der Lymphozyten dient. In den Lymphknoten werden Krankheitserreger wie Bakterien und Fremdkörper entsorgt. Das Lymphsystem ist somit das Herzstück des Immunsystems. Der Lymphfluss wird durch körperliche Bewegung (Sport) angeregt, da durch den Wechsle von Anspannung und Entspannung der ...

Lutealphase

20. März 2020 L 0
Lutealphase (luteal phase), lat. luteus „gelb“; auch Gelbkörperphase, zweite Phase des Menstruationszyklus, die 10-15 Tage nach dem Eisprung (Ovulation) mit der nächsten Zyklusblutung endet. Die Lutealphase ist durch eine erhöhte Progesteronkonzentration im Blut gekennzeichnet, der eher eine katabole Wirkung nachgesagt wird (Platen, 2008). →Follikelphase Nach aktuellem Forschungsstand sollten zur Optimierung der Leistungsfähigkeit von Athletinnen ohne ...

Lungenvolumen

20. März 2020 L 0
Lungenvolumen/-volumina (respirational volume), Luftmenge, die bei Ein- und Ausatmung gemessen wird (Spirogramm), wobei immer noch Restluft in der Lunge verbleibt (→Lungenfunktionsdiagnostik). Man unterscheidet entsprechend der verschiedenen Atemstellungen das Volumen bei normaler Ein- und Ausatmung (Atemzugvolumen), das nach einer normalen Einatmung noch zusätzlich eingeatmet werden kann (inspiratorisches Reservevolumen), das nach einer normalen Ausatmung noch zusätzlich ausgeatmet ...

Lungenödem

20. März 2020 L 0
Lungenödem (pulmonary edema), griech. oidema „Schwellung, Wassersucht“; Flüssigkeitsansammlung in der Lunge, bei Schwimmern und Tauchern als schwimminduziertes pulmonales Ödem (SIPE) charakterisiert durch schwere Kurzatmigkeit und Husten, verbunden mit einem pulmonalen Ödem (pulmonal = die Lunge (pulna) betreffend). Unklar ist noch, ob es Langzeiteffekte gibt und welche Faktoren dazu führen. Die Notwendigkeit einer systematischen Diagnose von ...