Ermüdung

13. April 2017 E 0
Ermüdung (fatigue), (Physiologie): vorübergehender Abfall der Leistungsfähigkeit, der akut nach geistigen oder körperlichen Belastungen oder chronisch bei Übertraining (chronisches Müdigkeitssyndrom) auftreten kann. Man unterscheidet zentrale (vom ZNS gesteuerte) von peripherer (die Muskulatur betreffende) Ermüdung.  Auslöser einer Ermüdung des Nervensystems sind veränderte Transmittersubstanzen, einer muskulären Ermüdung zumeist eine mangelhafte Energiebereitstellung. Bei Schwimmern bestand ein logarithmischer Zusammenhang ...

Erholungs-Belastungs-Fragebogen

13. April 2017 E 0
Erholungs-Belastungs-Fragebogen (RESTQ) (Recovery-Stress Questionnaire for Athletes), Methode der Sportpsychologie zur Bestimmung des Erholungs-Belastungszustandes (→Prinzip der Einheit von Belastung und Erholung). 76 Fragen sind auf einer siebenstufigen Skala (0 = nie bis 6 = immerzu) zu beantworten. Es wird nach Belastungs– und Erholungszuständen der letzten drei Nächte und Tage gefragt, womit der aktuelle und differenzierte Beanspruchungszustand ...

Erholung, aktive

13. April 2017 E 0
„Erholung, aktive“ (recovery, active), eigentlich aktive Wiederherstellung durch Bewegung, in der Trainingspraxis gebräuchliche Bezeichnung für Wiederherstellung der psycho-physischen Leistungsfähigkeit nach hoher Trainings– oder Wettkampfbelastung durch moderate unspezifische sportliche Tätigkeit („Ausgleichssport“, „Ergänzungstraining„), die trotz deutlicher Belastungsreduzierung einen zu starken Abfall der Leistungsparameter verhindert. Aktive Erholung wird hier als ein eigenständiger Mikrozyklus bis zu einer Woche verstanden, ...

Erholung

13. April 2017 E 0
Erholung (recovery; regeneration), Wiederherstellung (→Regeneration) der körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit (→Homöostase) nach psycho-physischer Belastung oder Krankheit/Verletzung. Das „Recht auf Erholung und  Freizeit und insbesondere auf eine vernünftige Begrenzung der Arbeitszeit und regelmäßigen bezahlten Urlaub“ ist ein elementares Menschenrecht (Artikel 24 der Allgemeinen Menschenrechtserklärung). Nach dem Prinzips der Einheit von Belastung und Erholung ist der Erholung ...

Enzyme

12. April 2017 E 0
Enzyme (enzyme), griech. en „in“ + zymē „Gärungsmittel, Sauerteig“; fast ausnahmslos Eiweiße (früher Fermente), die als Biokatalysator intrazellulär Reaktionen beeinflussen ohne sich dabei selbst zu verändern (im Gegensatz zu Coenzymen, die sich bei der Reaktion verändern). In dieser Funktion sind Enzyme für den Stoffwechsel unentbehrlich. Die Diagnose der Enzyme informiert über normale oder gestörte Stoffwechselvorgänge ...

Entspannungsübung

12. April 2017 E 0
Entspannungsübung (relaxational exercise), hier gymnastische Übung zur Entspannung (Lockerung) der Muskulatur und Entlastung des Stütz- und Bewegungsapparates vor Wettkämpfen, zur Kompensation zwischen oder nach Belastungen oft in Verbindung mit Dehnübungen. (unterscheiden zu →Entspannungsverfahren) Sehr gut geeignet ist die Kombination von körperlichen Übungen mit Meditation, Atem– und Konzentrationsübungen, die aber erst erlernt werden müssen (Yoga, Chi-gong, ...

Entspannungsbecken

12. April 2017 E 0
Entspannungsbecken (relaxation pooln, relaxation bath), auch Entmüdungsbecken oder Entspannungsbad, im Sprachschatz der Schwimmer „Suhle“. Kleines Wasserbecken mit erwärmtem Wasser zur Regeneration nach dem Training, das in für den Leistungssport geeigneten Schwimmhallen nicht fehlen darf. Das Becken sollte so groß sein, dass sich eine Trainingsgruppe darin aufhalten kann. Das temperierte Wasser (32°-34°C) kann mit Badezusätzen mit ...

Entspannungsbad

12. April 2017 E 0
Entspannungsbad (relaxational bath), Bad in der Wanne bei 36-38°C Wassertemperatur, das zur psycho-physischen Entspannung beiträgt und nach harten Trainingsbelastungen empfohlen wird. Ätherische Öle können den Entspannungseffekt noch verstärken. das Ganze nicht zu kurz (< 5min) oder zu lang (> 20 min). Der ideale Zeitpunkt ist etwa 30 Minuten vor dem Schlafengehen und nicht vor dem ...