Genom

21. Mai 2017 G 0
Genom (genome), Erbgut als „die gesamte genetische Information einer Keimzelle“ (ROCHE-Lexikon 1987), →Erbanlage, →Genetik, →Genomforschung, →Genomanalyse, →Gendoping

Genomanalyse

21. Mai 2017 G 0
Genomanalyse (genome analysis), Verfahren zur Ermittlung der Erbanlagen, →Genanalyse, →Genomforschung →Genom, →Genetik  

Genomforschung

21. Mai 2017 G 0
Genomforschung/Genomik (genomics), seit etwa vierzig Jahren betriebene Forschung zu den genetischen Grundlagen des komplexen Phänotypus körperlicher Leistungsfähigkeit, zunächst im Rahmen von Zwillingsstudien, heute durch Genomanalysen. Dazu zählen das Renin-Angiotensin-System, ACTN3, das EPO/HIF-System, sowie die Gene aus dem Bereich der muskulären Wachstumsteuerung (z.B. →Myostatin). →Genetik, →Genanalyse, →Gendoping „Eine Relevanz der aktuellen Forschungsergebnisse aus der Genomforschung in ...

Genotyp

21. Mai 2017 G 0
Genotyp (genotype), Gesamtheit der Erbanlagen des Menschen. →Vererbung, →Genetik, →Gendoping,→Genomforschung Sportliche Leistungen sind immer das Ergebnis der Einheit von Genotyp und Phänotyp, wobei sich je nach wissenschaftlichem Erkenntnisstand die Auswirkungen auf eine Talentsuche ändern. Dabei wechseln euphorische Phasen oft mit Ernüchterung (s. Genetik). Je nach der „Halb-voll zu halb-leer-Betrachtungsweise“ ist die Leistungsfähigkeit zwar im hohen ...

Fertigkeit

18. April 2017 F 0
Fertigkeit (skill), auf der Grundlage von Fähigkeiten durch Übung angeeignete Komponente einer Tätigkeit oder Handlung, die sich durch hohe Stabilität, Ökonomie, Leichtigkeit und Sicherheit auszeichnet (Hirtz, in Röthig & Prohl,2003, S.196). Man unterscheidet: motorische Fertigkeiten (elementar wie gehen, Springen…) oder sportmotorisch (Schwimmen, Rudern…), kognitive Fertigkeiten (Rechnen), kognitiv-motorische Fertigkeiten (Schreiben, Musizieren…), soziale Fertigkeiten (geschickter Umgang mit ...

Fähigkeit

17. April 2017 F 0
Fähigkeit (ability), individuelle Grundeigenschaft des Menschen, die zwar veranlagt (vererbt) ist, sich aber nur in der Tätigkeit (Üben) entwickelt. Sie ist also Voraussetzung und zugleich Ergebnis menschlichen Handelns. Man unterscheidet allgemeine Fähigkeiten, die menschliche Tätigkeit grundsätzlich ermöglichen (geistige und motorische Grundfähigkeiten) und spezielle Fähigkeiten, wozu die sportlichen Fähigkeiten zählen (→Fähigkeit, konditionelle, →Fähigkeit, koordinative). Sie sind ...

Erwartungsdruck

13. April 2017 E 0
Erwartungsdruck (weight of expectation), Diskrepanz zwischen zumeist von außen auferlegten Zielen und Ansprüchen und den persönlichen Erwartungen, die zu Verkrampfungen, Übersteuerungen bis Denkblockaden führen kann. „Die Zahl der zeitlich (nahezu) parallel gestellten und unter Zeit- und inhaltlichem Erwartungsdruck zu lösenden Probleme hat in den letzten Jahrzehnten spürbar zugenommen und erfasst immer mehr Altersgruppen und Gesellschaftsbereiche“ ...

Erbanlage

12. April 2017 E 0
Erbanlage/Erbgut (genetic trait; hereditary factor), „die auf den Genen beruhende Potenz eines Organismus zur Ausbildung bestimmter Merkmale“ (ROCHE-Lexikon, 1987) oder einfach gesagt, Eigenschaften und Fähigkeiten, die die Vorfahren mit auf den Weg gegeben haben. Indem körperliches Wachstum und Reifung stark von den Erbanlagen mitbestimmt werden, werden zugleich Möglichkeiten und Grenzen des sportlichen Talents aufgezeigt. Dabei ...

Eignungstest

10. April 2017 E 0
Eignungstest (aptitude test; screening test), Verfahren zur Überprüfung der Eignung für eine bestimmte Tätigkeit. Im Sport für eine Sportart oder Disziplin. Dabei ist zu entscheiden zwischen Tests die etwas über einen aktuellen Trainingszustand aussagen und Tests, die vor allem eine Entwicklung aufzeigen (→Längsschnitt) und damit (wenn auch bescheiden) prognosefähig sind. Zudem sollte man sich immer ...

Eignungsnorm

10. April 2017 E 0
Eignungsnorm (standard of aptitude), Richtschnur, wonach eine Person oder Sache für etwas befähigt oder qualifiziert ist. Im Sport zumeist aus der Leistungsdiagnostik ermittelte Sollwerte für die Auswahl in bestimmte Fördergruppen, die sich keinesfalls nur auf die aktuelle Leistung im Schwimmen beschränken, sondern komplex angelegt sein sollten: alle Lagen, kurze und lange Strecken, Einzelbewegung, Beweglichkeit usw. ...