Eignungsmerkmal

10. April 2017 E 0
Eignungsmerkmale (aptitude characteristics), Eigenschaften eines Sportlers, die eine besonders günstige sportliche Entwicklung erwarten lassen. Im Schwimmen von der Leistungsstruktur abgeleitete Merkmale, die im Rahmen einer Talentauswahl diagnostiziert werden. Dabei ist zu beachten, dass neben der aktuellen sportlichen Leistung auch körperbauliche Merkmale sowie motorische Fähigkeiten und Fertigkeiten (→Technikbewertung) eingeschätzt werden. Ferner sollten diese Merkmale immer in ...

Eignung

10. April 2017 E 0
Eignung (aptitude), besondere Tauglichkeit für eine bestimmte Tätigkeit Unter Eignung verstehen wir im Leistungssport „einen sportartspezifisch strukturierten Komplex von Fähigkeiten und Voraussetzungen, den ein Sportler für das Erreichen von hohen Leistungen in der ausgewählten Sportart benötigt“ (Kupper, 1976). (→Veranlagung, →Talent) Das betrifft übrigens im Sport Aktive wie Trainer und Funktionäre. Für die formelle Eignung des ...

Disposition

28. März 2017 D 0
Disposition (disposition), auf das lateinische dispositio (Anordnung) zurückgehender Begriff, der von den verschiedensten Wissenschaften unterschiedlich gebraucht wird, so u.a. in der – Medizin – für bestimmte Krankheiten anfällig sein, Philosophie – das Vermögen, etwas zu tun oder zu erleiden, Wirtschaft: – Entscheidung, die als Auftrag in den Produktionsablauf mit eingeht Psychologie – angeborene oder erworbene ...

Determination

27. März 2017 D 0
Determination (determination), lat. determinare „abgrenzen“, bestimmen“; Bedingt- oder Festgelegtsein, in der Biologie das Festgelegtsein eines Teils des Keims für die Ausbildung eines bestimmten Organs, in der Psychologie das Bedingtsein aller psychischen Phänomene durch äußere oder innere Gegebenheiten. Im Streit um die Determination menschlicher Entwicklungsverläufe schlägt das Pendel mal mehr zu „genetisch determiniert“ (Prädisposition) und dann ...

Desoxyribonukleinsäure (DNA)

27. März 2017 D 0
Desoxyribonukleinsäure (DNA) (deoxyribonucleic acid), Grundtyp der Nucleinsäuren mit der molekularen Struktur einer Strickleiter und damit materielle Basis der Gene (einzelne, verdichtete DNA-Moleküle, Chromosomen) in denen die Erbinformationen gespeichert sind. Die Gene codieren genetische Informationen, die Aufbau und Organisation des Organismus beeinflussen. Sie enthalten „Baupläne“ für Proteine oder Moleküle, die bei der Proteinsynthese oder der Regulation ...

Bewegungstalent

22. März 2017 B 0
Bewegungstalent (motor talent), Veranlagung für Bewegungshandlungen in Sport, Akrobatik und Kunst (Tanz), insbesondere durch ein hohes Niveau koordinativer Fähigkeiten. →Talent  

Begabung

21. März 2017 B 0
Begabung (gift, talent), angeborene Fähigkeiten (Veranlagung) für überdurchschnittliche Leistungen, die sich aber durch Rückkopplung mit der Umwelt entfalten und verändern (dynamischer Begabungsbegriff). Der amerikanische Psychologe Renzulli (1978) bezeichnet Begabung in seinem „Drei Ringe-Modell“ als Schnittmenge von überdurchschnittlichen Fähigkeiten, hoher Motivation und Kreativität. Während häufig Begabung und Talent noch synonym gebraucht werden, wird inzwischen als Abgrenzung ...

asthenisch

16. März 2017 A 0
Asthenisch (asthenic), griech. asthenés „bedeutet schwach, kraftlos, matt“; Konstitutionstyp →hypoplastisch  

Armspannweite

16. März 2017 A 0
Armspannweite (arm width), Spannweite der in horizontaler Ebene seitwärts ausgestreckten Arme, gemessen wird die Entfernung von Mittelfinger zu Mittelfinger (der Schwimmer steht dabei frontal an einer Wand). Für Schwimmer werden Spannweiten von 101,4 – 102,8% der Körperhöhe angegeben (Fröhner, 2002); bei Topschwimmern konnten schon 115% ermittelt werden. →Eignungsmerkmal, →Talentauswahl, →Anthropometrie, Spanische Wissenschaftler ermittelten bei 13jährigen Schwimmern ...