Muskelverkürzung

21. Juni 2017 M 0
Muskelverkürzung (muscle shortening), Eigenschaft der tonischen Skelettmuskulatur (Haltemuskulatur), die gegenüber der phasischen Muskulatur (Bewegungsmuskulatur) besser durchblutet, ausdauernder ist und langsamer abschwächt, aber zur Verkürzung neigt. Sie erfordert einen großen Aufwand an Dehnungsübungen parallel mit Kräftigung der Antagonisten. Verkürzte Muskulatur verstärkt das Verletzungsrisiko, verschlechtert die Koordination, hat negativen Einfluss auf die Kraft, auf die Körperstatik und ...

Muskelfunktionstest

21. Juni 2017 M 0
Muskelfunktionstest (muscle function test), Test zur Bestimmung des Trainingszustandes eines Muskels (Abschwächung, Verkürzung) oder einer Muskelgruppe als funktionelle Einheit, so z.B. der Kniestreck-, Bauch-, Rücken-, Schultergürtel und Gesäßmuskulatur. Zur Überprüfung der Bauchmuskulatur wird z.B. empfohlen, die Füße mit angestellten Beinen auf den Boden zu drücken und den Oberkörper einzurollen, bis die Schulterblätter frei sind. 25-30 ...

Muskelbiopsie

21. Juni 2017 M 0
 Muskelbiopsie (muscle biopsy), Entnahme von Muskelgewebe aus der Skelettmuskulatur (m. quadriceps femoris, m. deltoideus oder m. gastrocnemius) mit einer Hohlnadel zur histologischen, biochemischen oder elektronenmikroskopischen Untersuchung, vornehmlich zur Beurteilung von Muskelfaserstruktur, Muskelfaserfläche, Kapillarisierung und Enzymaktivitäten. Wegen des schmerzhaften blutigen Eingriffs bleibt die Muskelbiopsie mehr der Forschung vorbehalten, obwohl sie durch die mögliche Fasertypisierung die Auswahl ...

Mental Strength performance Indicator (MSPI)

19. Juni 2017 M 0
Mental Strength performance Indicator (MSPI) (Indikator der mentalen Leistung), Test der sportpsychologischen Eignungsdiagnostik zur Erfassung der mentalen Stärke mit 110 Items (Fragepunkte) , die acht Dimensionen (Eigenmotivation, Lernbegeisterung, Selbstvertrauen, Ehrgeiz, Zielsetzung, emotionale Kontrolle, Wettkampfkonzentration und Wettkampfstärke) zugeordnet und sportartspezifisch formuliert sind. Der Test zeigt „Ansatzpunkte für ursachenorientierte Maßnahmen und Kompensationsmöglichkeiten und ermöglicht ein individuell abgestimmtes ...

Leistungsmotivation

13. Juni 2017 L 0
Leistungsmotivation (achievement motivation), Gesamtheit der Bestimmungsfaktoren leistungsmotivierenden Verhaltens mit dem Ziel, eine als wichtig bewertete Aufgabe erfolgreich zu beenden. Leistungsmotivation ist eine unabdingbare Voraussetzung leistungssportlichen Handelns, angetrieben durch die Hoffnung auf Erfolg bzw. die Furcht vor Misserfolg. Der das Geschehen bestimmende Gütemaßstab (s. → Leistungsmotiv) hat eine sachliche- (Gewinnen oder Verlieren), eine individuelle- (Vergleich mit ...

Klimmzug

07. Juni 2017 K 0
Klimmzug (chin-up; pull-up), (von klimmen, ein syn.für „klettern“); Basisübung des Krafttrainings: Beugen der Arme aus dem Streckhang an einer Stange (Reck, Sprossenwand…) mit Ristgriff bis das Kinn auf Höhe der Hände ist ohne unterstützende Körper-/Beinbewegungen und Bodenberührung. Beteiligt sind vor allem der breite Rückenmuskel (m. latissimus dorsi), der große und kleine Rundmuskel (mm. teres major et ...

Intelligenzquotient (IQ)

31. Mai 2017 I 0
Intelligenzquotient (IQ) (intelligence quotient), Maß der intellektuellen Leistungsfähigkeit als Quotient von Intelligenzalter (IA) zu Lebensalter (LA). Die Ergebnisse sind ohne Kenntnis des zugrundeliegenden Tests und dessen Normierung nicht vergleichbar. Zudem sind die Werte etwa nur zur Hälfte genetisch veranlagt und werden folglich stark von Umweltfaktoren bestimmt (soziales Milieu usw.). Deshalb sollte man den Test nicht ...

Gütekriterien

21. Mai 2017 G 0
Gütekriterien (qualitative criteria), Merkmale, die die Sicherheit (Wissenschaftlichkeit) eines Tests (→Testauthentizität) beschreiben und die zumeist mit statistischen Verfahren bestimmt werden. Man unterscheidet Haupt – Gütekriterien (→Objektivität, →Reliabilität und →Validität) und Neben – Gütekriterien (Wirtschaftlichkeit, Nützlichkeit, Normierung und Vergleichbarkeit). Durch die enge Bindung zur Sportpraxis dominieren in der Trainingswissenschaft empirische Methoden. Besonders Erkenntnisse aus dem Hochleistungssport ...