Starttraining

01. August 2017 St 0
Starttraining (starttraining), Erarbeiten der technischen Abläufe und der konditionellen Voraussetzungen für einen optimalen Start bei Wettkämpfen unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Bedingungen (Becken, →Freiwasser, →Behinderte). Besonders für Sprinter ist das Niveau des Starts leistungsbestimmend, da es eine hohe Anfangsgeschwindigkeit sichert. Deshalb sollten größere Zeiträume für Messplatztraining eingeräumt werden. Das „nun macht noch mal 10 Starts“, weil ...

Schwellentraining

25. Juli 2017 Sch 0
Schwellentraining (threshold training), nach physiologischen Parametern (→Laktatschwelle oder →ventlatorische Schwelle) gesteuertes Training im Bereich der aeroben Schwelle (AS) oder anaeroben Schwelle (ANS). In der Praxis spricht man einfach von aerobem oder anaerobem Training, obwohl biologisch eine reine Trennung nicht erfolgt. In der Trainingssteuerung fußen die Belastungszonen auf den Schwimmgeschwindigkeiten bei fixen Laktatwerten (s. Tab.). Neuere ...

Schnellkrafttraining

24. Juli 2017 Sch 0
Schnellkrafttraining (training of power), Training zur Verbesserung der Schnellkraft, d.h. „explosive Krafteinsätze gegen Widerstände im Bereich wettkampfspezifischer Schnelligkeitsanforderungen“ (Harre in Schnabel et al. 2008, S.329). Wenn auch die Maximalkraft eine entscheidende Basis zur Entwicklung der Schnellkraft ist, so ist zu beachten, dass ein zeitaufwendiges Maximalkrafttraining auch die langsamen Muskelfasern entwickelt und deshalb im Sinne der ...

Schnelligkeitstraining

24. Juli 2017 Sch 0
Schnelligkeitstraining (speed training), planmäßiger Prozess der Ausbildung der Schnelligkeit, die stark anlagebedingt und damit nur begrenzt trainierbar ist (→Talent, →Muskelfaserstruktur). Im langfristigen Leistungsaufbau sind im Interesse einer vielseitigen Ausbildung (→Vielseitigkeit) die Schnelligkeitsfähigkeiten bereits ab frühem Schulkindalter zu schulen. Dabei wurden besonders in der azyklischen Bewegungsschnelligkeit die höchsten Steigerungsraten nachgewiesen. Kraftabhängige Formen der Schnelligkeit können nach ...

Schnelligkeitsbarriere

24. Juli 2017 Sch 0
Schnelligkeitsbariere (speed-barrier), Sachverhalt, bei dem durch zu häufige Wiederholung in submaximalem Tempo das betreffende Erregungsmuster im Zentralnervensystem so gefestigt wird, dass Schnelligkeit in ihren zeitlichen, räumlichen und frequenzmäßigen Komponenten der Bewegung stagniert. Im Training eine Schranke in der Entwicklung der Schnelligkeit im Sinne eines Deckeneffektes, indem sich räumlich-zeitliche Parameter wie die Zugfrequenz zu stark verfestigt ...

Synchroninformation

22. Juli 2017 S 0
Synchroninformation (synchronizing information), übernommen aus der Funk-und Fernsehtechnik. In der Trainings– und Wettkampfpraxis parallel zum Bewegungsablauf an den Sportler gerichtete verbale, akustische oder optische Signale. So kann bei zyklischen Sportarten wie Schwimmen durch Zurufe oder Hubsignale die Zugfrequenz (und damit der Zyklusweg) beeinflusst werden. Oder ein System der „Datenverklanglichung“ hilft den Schwimmer, seine Bewegungen an den Fluss ...

Sprint-resisted-Training

21. Juli 2017 S 0
„Sprint-resisted-Training“ (engl.), wie auch sprint assisted Training, Trainingsmethoden, um Sprint Geschwindigkeit und Beschleunigung zu erhöhen; auch Widerstandslauf (resisted run) oder allgemein Widerstandstraining (resitance training)   → Sprint-assisted-Training

Sprint-assisted-Training

21. Juli 2017 S 0
„Sprint-assisted-Training“ (unterstützendes Sprinttraining) – aus der Leichtathletik übernommene Trainingsmethode, bei der mit Hilfsmitteln höhere Geschwindigkeiten als unter normalen Bedingungen erreicht werden (→Schnelligkeitsbarriere). Das Gegenteil ist das Resisted Sprint Training, bei dem durch Widerstand (Bremsen) mehr Kraft aufgewendet werden muss. Beispiel: Schwimmen am Gummiseil, zurück mit ausgespannten Seil (assisted), mit Ausdehnen des Seils (resisted). Nach Maglischo ...