Versagensangst

11. August 2017 V 0
Versagensangst (fear of failure), „subjektiv wahrgenommene Angst, Leistungsanforderungen und Erwartungen nicht gerecht zu werden oder an persönlichen Entwicklungsaufgaben zu scheitern“. (Wörterbuch Psychologie 2004). Versagensangst kann in allen Lebensbereichen wie Beruf oder Sexualität und auch Sport hinsichtlich der Bewältigung von Trainings- oder Wettkampfanforderungen vorkommen (→Lampenfieber, →Nervosität).  Eine große Rolle spielen hierbei Gedanken, die den Erfolg in ...

Verlierer

11. August 2017 V 0
Verlierer (loser), erfolglose oder im Wettbewerb unterlegene Person oder Insitution. Gegenteil: Gewinner Im Sport ein im Wettkampf unterlegener Athlet, umgangssprachlich abwertend für Wettkampfversager gebraucht. Die meisten „Verlierertypen“ haben ein besonders schwaches Selbstbewusstsein. Um das aufzuwerten empfehlen Psychologen: die Wahrnehmung auf die eigenen Stärken lenken, die eigene Situation kritisch zu analysieren, bevor man sich mit anderen ...

Unmittelbare Wettkampfvorbereitung (UWV)

09. August 2017 U 0
Unmittelbare Wettkampfvorbereitung (UWV) (direct competition preparation) eigenständiger Makrozyklus zur Vorbereitung auf den (zumeist) Hauptwettkampf des Trainingsjahres. Es gibt international kein einheitliches Modell. Im DSV hatte sich über Jahrzehnte ein Zeitraum von 8-10 Wochen zwischen Nominierungswettkampf und Hauptwettkampf bewährt*, wobei die wesentlichen Mesozyklen des Jahres gedrängt, aber auf höchstem Niveau wiederholt wurden: 1 Woche aktive Erholung, ...

Trend

07. August 2017 T 0
Trend (trend), Entwicklungsrichtung, die z.B. bei Vorliegen von Daten (Wettkampfzeiten) wie im Schwimmen statistisch berechnet werden kann (Trendkurven, →Leistungsprognose). Für den Trainer ist es wichtig Trends wahrzunehmen, aber am Maßstab seiner Erfahrungen zu filtern. Viele Kollegen „springen auf jeden Zug auf“ zum Leidwesen einer kontinuierlichen Trainingsmethodik. Oft werden auch „alte Hüte“ unter neuem Namen angeboten ...

Trainingswettkampf

07. August 2017 T 0
Trainingswettkampf (training competition), Überprüfung des sportlichen Ausbildungsstandes unter wettkampfnahen Bedingungen im Training und Verbesserung der wettkampfspezifischen Ausdauer -bis zum Üben eines bestimmten Wettkampfrhythmus (Vor-, Zwischen– und Endlaufverhalten). Der Trainingswettkampf spielt als Vorbelastung vor Hauptwettkämpfen eine wichtige Rolle und ist individuell in seinem optimalen Abstand zum ersten Wettkampftag (3-7 Tage) zu ermitteln. Das amerikanische College-Programm mit ...

Topform

06. August 2017 T 0
Topform (englisch für „Hochform“), Anglizismus, allgemein eine hochwertige äußere Struktur eines Produktes. Im Sport ein optimaler konditioneller und mentaler Zustand nach einem erfolgreichen Trainingsaufbau mit dem Ziel, eine gute Wettkampfleistung zu erzielen. Trainingsmethodische Grundlage ist die Zyklisierung des Trainings mit einem spezifischen Zuschnitt (UWV, Tapern), damit der Sportler zum Hauptwettkampf in Topform ist. →Leistungsausprägung

Timing

06. August 2017 T 0
Timing (timing), engl. „zeitliche Abstimmung“; inzwischen als Anglizismus im Deutschen für eine (optimale) zeitliche Abstimmung zweier Aktionen oder Ereignisse. Im Sport zeitlich abgestimmtes und damit effektives Zusammenspiel von Teil– oder Ganzkörperbewegungen. In Sportspielen wichtig für ein koordiniertes Zusammenspiel (Teamwork), im Schwimmen vor allem auf Zeit– und Rhythmusgefühl gestützt. „Erfolgreiches Timing kann als optimaler zeitlicher Abstimmungsvorgang ...

Täuschung

06. August 2017 T 0
Täuschung (deceipt) ,Verhalten, um einen anderen zu irritieren, im Strafrecht Tatbestandsmerkmal. Im Sport taktische Maßnahme (→Taktik), “um den sportlichen Gegner im Rahmen von Wettkampfregeln durch Mimik, Gestik, Scheinhandlungen oder Finten zu täuschen, über die eigene Absicht im Unklaren zu lassen und ihn zu falschen Bewertungen und Entscheidungen zu veranlassen“ (Barth, in Schnabel & Thieß, 1993, ...

Tapering

05. August 2017 T 0
Tapering (tapering), engl. „zuspitzen“, übertragen „Formzuspitzung“, zwei bis dreiwöchige Trainingsphase vor wichtigen Wettkämpfen, vergleichbar mit dem Mesozyklus „Leistungsausprägung“ (→Unmittelbare Wettkampfvorbereitung). Die Dauer des Tapering hängt von Umfang und Intensität des absolvierten Trainings, der Anzahl und Verteilung der Starts sowie dem Alter und der Spezialisierung ab, wobei besonders zwischen Sprinter und Langstreckler zu differenzieren ist. Für ...