# Anpassungsfähigkeit

- Quelle: [Schwimmlexikon](https://schwimmlexikon.de/)
- Adresse: https://schwimmlexikon.de/anpassungsfaehigkeit/
- Englisch: adaptability
- Schlagwörter: Belastung, Pädagogik, Training
- Autor: Klaus Rudolph
- Überarbeitet am: 2017-03-16
- Sprache: de

Anpassungsfähigkeit (adaptability), Lebensmerkmal eines jeden Organismus, sich den Umweltbedingungen anzupassen. Superbeispiel unter den Tieren Chamäleon, unter den Menschen "Wendehals". →[Anpassungsfähigkeit, motorische](https://schwimmlexikon.de/anpassungsfaehigkeit-motorische/), →[Anpassungsfähigkeit, psychische](https://schwimmlexikon.de/anpassungsfaehigkeit-psychische/)

Die Verflechtungen und Wechselbeziehungen zwischen Funktionen und Strukturen im menschlichen Körper und seiner Anpassungsfähigkeit sind Voraussetzung für eine verbesserte Funktionsqualität und ein höheres [Leistungsvermögen](https://schwimmlexikon.de/leistungsvermoegen/) (Tittel 2003).Die Sportmedizin und Biomechanik sind dabei besonders auf die Anpassungsfähigkeit des Bewegungsapparates fokussiert. Im Training verstehen wir darunter die Fähigkeit, [Trainingsreize](https://schwimmlexikon.de/trainingsreiz/) zu verarbeiten, auch als „[Trainierbarkeit](https://schwimmlexikon.de/trainierbarkeit/)“ bezeichnet oder die Anpassung an bestimmte [klimatische](https://schwimmlexikon.de/akklimatisation/) Bedingungen (→[Höhentraining](https://schwimmlexikon.de/hoehentraining/)) bis zur motorischen Anpassung des Schwimmers an verschiedene Wasser-/Bahn-Verhältnisse (→[Wassergefühl](https://schwimmlexikon.de/wassergefuehl/), →[Umstellungsfähigkeit](https://schwimmlexikon.de/umstellungsfaehigkeit/)). Jeder [Trainer](https://schwimmlexikon.de/trainer/) wird die Erfahrung gemacht haben, dass sich die Schwimmer seiner Gruppe bei gleicher [Trainingsplanung](https://schwimmlexikon.de/trainingsplanung/) (= annähernd gleiche [Trainingsreize](https://schwimmlexikon.de/trainingsreiz/), aber unterschiedliche [Belastbarkeit](https://schwimmlexikon.de/belastbarkeit/)) sehr differenziert entwickeln (anpassen). Das Vermögen, Trainingsreize schnell und effek[t](https://schwimmlexikon.de/trainingsreiz/) iv zu verarbeiten, ist ein Merkmal eines Sporttalents. →[Talent](https://schwimmlexikon.de/talent/)
„Leben ist die dauernde Anpassung innerer Beziehung an äußere“. Herbert Spencer (1829-1903) englischer Soziologe
 

## Quellen

- Tittel, K. (2003). Beschreibende und funktionelle Anatomie des Menschen. München/Jena: Urban & Fischer

## Verwandte Begriffe

- [Anpassungsfähigkeit, motorische](https://schwimmlexikon.de/anpassungsfaehigkeit-motorische/)
- [Anpassungsfähigkeit, psychische](https://schwimmlexikon.de/anpassungsfaehigkeit-psychische/)
- [Leistungsvermögen](https://schwimmlexikon.de/leistungsvermoegen/)
- [Trainingsreiz](https://schwimmlexikon.de/trainingsreiz/)
- [Trainierbarkeit](https://schwimmlexikon.de/trainierbarkeit/)
- [Akklimatisation](https://schwimmlexikon.de/akklimatisation/)
- [Höhentraining](https://schwimmlexikon.de/hoehentraining/)
- [Wassergefühl](https://schwimmlexikon.de/wassergefuehl/)
- [Adaptabilität](https://schwimmlexikon.de/adaptabilitaet/)
- [Adaptation, biologische](https://schwimmlexikon.de/adaptation-biologische/)
- [Anpassungsphase](https://schwimmlexikon.de/anpassungsphase/)
- [Anpassungsreserve](https://schwimmlexikon.de/anpassungsreserve/)

## Zitiervorschlag

Rudolph, K. (2017). Anpassungsfähigkeit. In: Schwimmlexikon. https://schwimmlexikon.de/anpassungsfaehigkeit/ (abgerufen am 13. Oktober 2026).
