# Audiomotorik

- Quelle: [Schwimmlexikon](https://schwimmlexikon.de/)
- Adresse: https://schwimmlexikon.de/audiomotorik/
- Englisch: audiomotor system
- Schlagwörter: Koordination, Motorik, Technik
- Autor: Klaus Rudolph
- Überarbeitet am: 2017-03-16
- Sprache: de

Audiomotorik (audiomotor system), lat. audio „ich höre“ + motor „Beweger“; auf Klangvorstellungen beruhende [Motorik.](https://schwimmlexikon.de/motorik/) Audiomotorik beschreibt innerhalb der Resonanzlehre das Verhältnis und die Synchronisation von Hören und Bewegen. Die Muskulatur selbst wird musikalisch, d.h. sie reagiert direkt und in jeder gewünschten Dosierung auf gehörte Klänge. Die Möglichkeiten der Audiomotorik im Sinne der Fortschreibung der sportwissenschaftlichen Rhythmustheorie sind noch nicht erschlossen. Mit weiteren Forschungen wird die Hoffnung verbunden, tiefere Einsichten in die [sensomotorischen](https://schwimmlexikon.de/sensomotorik/) Abläufe wie [Bewegungswahrnehmung](https://schwimmlexikon.de/bewegungswahrnehmung/), Bewegungsrepräsentation, motorische Programmierung und Ablaufregulation zu erhalten (Effenberg, 2006). →[Kinästhesie](https://schwimmlexikon.de/kinaesthesie/), →[Rhythmisierungsfähigkeit](https://schwimmlexikon.de/rhythmisierungsfaehigkeit/)

## Quellen

- Effenberg, A.-O (Hrsg.). (2006). Bewegungs-Sonification und Musteranalyse im Sport - Sportwissenschaft trifft Informatik. Göttingen: Cuvillier-Verlag

## Verwandte Begriffe

- [Motorik](https://schwimmlexikon.de/motorik/)
- [Sensomotorik](https://schwimmlexikon.de/sensomotorik/)
- [Bewegungswahrnehmung](https://schwimmlexikon.de/bewegungswahrnehmung/)
- [Kinästhesie](https://schwimmlexikon.de/kinaesthesie/)
- [Rhythmisierungsfähigkeit](https://schwimmlexikon.de/rhythmisierungsfaehigkeit/)
- [Aufmerksamkeit](https://schwimmlexikon.de/aufmerksamkeit/)

## Zitiervorschlag

Rudolph, K. (2017). Audiomotorik. In: Schwimmlexikon. https://schwimmlexikon.de/audiomotorik/ (abgerufen am 7. November 2026).
