# Beschleunigungsgesetz

- Quelle: [Schwimmlexikon](https://schwimmlexikon.de/)
- Adresse: https://schwimmlexikon.de/beschleunigungsgesetz/
- Englisch: law of acceleration
- Schlagwörter: Biomechanik
- Autor: Klaus Rudolph
- Überarbeitet am: 2017-03-21
- Sprache: de

Beschleunigungsgesetz (law of acceleration), Das Beschleunigungsgesetz beschreibt Zusammenhang und Abhängigkeit zwischen [Kraft](https://schwimmlexikon.de/kraft/) (F), [Masse](https://schwimmlexikon.de/masse/) (m) und [Beschleunigung](https://schwimmlexikon.de/3120-2/)(a):

#####                                                                                                       F = m * a (N).

Dabei ist die Größe der Beschleunigung (a) direkt proportional der Kraft (F) und indirekt prportional der Masse (m).

##### a =F : m

Das Beschleunigungsgesetz wird auch als Grundgesetz der Dynamik oder [Dynamisches Grundgesetz](https://schwimmlexikon.de/grundgesetz-dynamisches/)(Zweites Newton'sches Axiom) bezeichnet. Es ist letztlich die „mathematische Begründung“ des Trainings [konditioneller Fähigkeiten](https://schwimmlexikon.de/faehigkeit-konditionelle/), da in der Mehrheit sportlicher Disziplinen [Körper](https://schwimmlexikon.de/koerper/) (Sportler selbst oder Gerät) durch [Muskelkraft](https://schwimmlexikon.de/muskelkraft/) beschleunigt werden sollen. Je mehr der Schwimmer Kraft von Armen und Beinen einsetzt ([Vortriebswirkungsgrad](https://schwimmlexikon.de/vortriebswirkungsgrad/)), um so mehr kann er beschleunigen. Dem steht die Masse entgegen, die beim Schwimmen den [Widerstand](https://schwimmlexikon.de/widerstand/) erhöht (→[Anthropometrie](https://schwimmlexikon.de/anthropometrie/)). Trotzdem ist für das [Training](https://schwimmlexikon.de/training/) des Schwimmers bedeutsam,  die [spezifische Muskelkraft](https://schwimmlexikon.de/maximalkraft-spezifische/) zu steigern ohne eine übermäßige [Hypertrophie ](https://schwimmlexikon.de/hypertrophie/) herbeizuführen (...veranlasst mal einen Bodybuilder schnell zu schwimmen). Dabei muss zwischen  aktiver Muskelmasse und passiver Masse unterschieden werden. Soll der menschliche Körper beschleunigt werden, dann stehen wir vor dem Problem, dass Kraft der [Muskelmasse](https://schwimmlexikon.de/muskelmasse-aktive/) bedarf, es aber im Schwimmen nicht um ein Maximum, sondern um ein Optimum geht.                                 Da im Schwimmen die Kraft über eine bestimmte Dauer wirken muss, wird das Beschleunigungsgesetz um die Zeit zum [Impulsgesetz](https://schwimmlexikon.de/impulsgesetz/) erweitert (Wick 2005, 45-47). →[Bewegungsgesetze ](https://schwimmlexikon.de/bewegungsgesetze/)

 

## Verwandte Begriffe

- [Kraft](https://schwimmlexikon.de/kraft/)
- [Masse](https://schwimmlexikon.de/masse/)
- [Beschleunigung](https://schwimmlexikon.de/3120-2/)
- [Grundgesetz, dynamisches](https://schwimmlexikon.de/grundgesetz-dynamisches/)
- [Fähigkeit, konditionelle](https://schwimmlexikon.de/faehigkeit-konditionelle/)
- [Körper](https://schwimmlexikon.de/koerper/)
- [Muskelkraft](https://schwimmlexikon.de/muskelkraft/)
- [Vortriebswirkungsgrad](https://schwimmlexikon.de/vortriebswirkungsgrad/)
- [Bewegungsgesetze](https://schwimmlexikon.de/bewegungsgesetze/)
- [Prinzip der optimalen Tendenz im Beschleunigungsverlauf](https://schwimmlexikon.de/prinzip-der-optimalen-tendenz-im-beschleunigungsverlauf/)

## Zitiervorschlag

Rudolph, K. (2017). Beschleunigungsgesetz. In: Schwimmlexikon. https://schwimmlexikon.de/beschleunigungsgesetz/ (abgerufen am 23. Oktober 2026).
