Eingangsuntersuchung, sportmedizinische

10. April 2017 E 0
Eingangsuntersuchung, sportmedizinische (entrance check, sport.medical), sportmedizinische Untersuchung, die nach der Terminologie des DOSB für Landeskader(D) verpflichtend ist und an lizenzierten Untersuchungszentren/-stellen durchgeführt wird. Eigentlich gebietet sich eine Eingangsuntersuchung für jeden, der ein leistungssportliches Training aufnimmt, vom Nachwuchsathleten bis zum Masterschwimmer. Die Inhalte orientieren sich an der sportmedizinischen Grunduntersuchung, sollten aber mindestens eine Funktionsüberprüfung von Herz/Lunge ...

Einheit, motorische

10. April 2017 E 0
Einheit, motorische (motor unit), Gesamtheit aller von einer motorischen Nervenfaser innervierten Muskelfasern, wobei das von einer motorischen Nervenzelle des Rückenmarks kommende Axon an der motorischen Endplatte Aktivitätspotentiale synaptisch auf die Muskelfaser überträgt. Über die motorische Einheit können Muskelkraft und Kontraktionsgeschwindigkeit reguliert werden. Bei fein abgestimmten Bewegungen (Feinmotorik) umfasst eine motorische Einheit meist nur wenige Muskelfasern ...

Einsatztraining

10. April 2017 E 0
Einsatztraining (EST) (one-set training, single-set-training), Krafttraining, bei dem pro Übung ein Satz ausgeführt wird, wobei mehrere Übungen pro Muskelgruppe möglich sind. (Preuss et al. 2006).  →Mehrsatztraining (multiple-set-training) Ob für eine oder mehrere Muskelgruppen, letztlich ob Einsatz- oder Mehrsatztraining besser ist, das wird seit Jahren in der Theorie und Praxis des Krafttrainings kontrovers diskutiert. Eine Überlegenheit ...

Einschwimmen

12. April 2017 E 0
Einschwimmen (warming up), einleitender Teil einer Trainingseinheit oder methodisches Element vor Wettkampfbelastungen mit dem Ziel, den Organismus physisch („erwärmen“ und „mobilisieren“), psychisch („einstimmen“) und motorisch („Wassergefühl“) auf die Belastung im Hauptteil der Trainingseinheit oder die Wettkampfstrecke vorzubereiten. Im Nachwuchstraining gehören grundsätzlich Technikübungen und Schnelligkeitsaufgaben in das Einschwimmen, wenn im Hauptteil bevorzugt Ausdauerfähigkeiten trainiert werden. Während ...

Einsicht

12. April 2017 E 0
Einsicht (sense), „unmittelbares Verstehen eines Sachverhaltes; das Erkennen der Zusammenhänge, der Ursache und der Wirkung eines Geschehens oder einer Handlung“ (Häcker & Stapf, 2004, S.234). Eine der drei Hauptformen des Lernens, die im Gegensatz zum Prinzip der Wiederholung auf Einsicht beruht und oft mit dem „Heureka“- Erlebnis (Ich hab‘s!) verbunden ist („Ein-sicht“). Beispiel: Hossner (1996) ...

Einspruch

12. April 2017 E 0
Einspruch (objection; protest), Widerspruch gegen Urteil oder Beschluss eines Gerichts/einer Behörde, ebenso Bestandteil des Sportrechts.. Im Schwimmen ist ein Einspruch nach Maßgabe der Fachteile der Wettkampfbestimmung zulässig gegen Maßnahmen von Entscheidungen der Schiedsrichter, Turnierleiter, Rundenleiter oder anderen Entscheidungsberechtigten sowie wegen unterlassener Entscheidung oder wegen eines besonderen Vorkommnisses, das den Ablauf eines Wettkampfes beeinflusst hat. Der ...

Einstartregel

12. April 2017 E 0
Einstartregel (one starting rule), Festlegung, dass bei einem Wettkampf nur ein Start ausgeführt wird. Diese Regelung hat der Veranstalter in die Ausschreibung aufzunehmen (§ 125 (6) WB Schwimmen des DSV). Durch die Einstartregel wird ein zügigerer Ablauf von Wettkämpfen gesichert. Fehlstarts werden in dem Fall erst nach dem Rennen geahndet.

Einstellung

12. April 2017 E 0
Einstellung (attitude; mental set), in der Psychologie nicht eindeutig beschriebener Begriff: Haltung eines Menschen gegenüber einer Person, einer Sache oder einer Idee. Es werden drei Komponenten gegenüber dem Einstellungsobjekt unterschieden: a. kognitiv (Meinung, Argument, Anschauung), b. affektiv (gefühlsmäßige Bewertung), c. Verhaltensintention (Verhalten zum Objekt der Einstellung). In der Praxis stimmen die drei Komponenten häufig nicht ...