Gambetta-Methode

21. Mai 2017 G 0

Gambetta-Methode (GAMBETTA method), Trainingssystem des amerikanischen „Meistertrainers“ Vern Gambetta (2007), das den Regeln der Funktionsgymnastik folg:

Gambetta versteht Training als persönlichkeitsbildenden Prozess. Krafttraining sollte in der athletischen Entwicklung nicht überbewertet werden, sondern lediglich ein definiertes Optimalniveau aufweisen. Er verweist darauf, dass es im Training nur wenige Aspekte gibt, die wirklich neu sind, sondern nur als neu verkauft werden (s. →HIT). Das Problem der zu frühen Spezialisierung im Kindes- und Jugendalter wird ebenso thematisiert, wie die Notwendigkeit eines langfristigen Leistungsaufbaus. Bemerkenswert ist die Empfehlung, dass in den unteren Altersklassen die Hälfte des Trainings an Land erfolgen sollte. Dabei gilt: vom allgemeinen zum speziellen, vom einfachen zum komplizierten, vom allgemeinen zum schwimmspezifischen (Gambetta, 1998).

Kinder würden heutzutage überbehütet. Die drei Kernfehler im Umgang mit Kindern:

  • Wir riskieren zu wenig.
  • Wir sichern zu schnell/greifen zu schnell ein.
  • Wir geraten zu früh in Rage (Gambetta, 2013)

„Übermittle positive Erfahrungen an alle im Bereich des Anfängertrainings, wohlwissend, dass nur wenige darüber hinauskommen werden, dennoch aber potentielle Funktionäre, Trainer oder zumindest verständige Zuschauer sein werden.“ (Vern Gambetta, 1998)


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