# Gelenkschaden

- Quelle: [Schwimmlexikon](https://schwimmlexikon.de/)
- Adresse: https://schwimmlexikon.de/gelenkschaden/
- Englisch: joint-damage
- Schlagwörter: Sportmedizin, Verletzung
- Autor: Klaus Rudolph
- Überarbeitet am: 2017-05-21
- Sprache: de

Gelenkschaden (joint-damage), Beschädigung der [Gelenk](https://schwimmlexikon.de/gelenk/) strukturen durch Unfall (→[Sportunfall](https://schwimmlexikon.de/sportunfall/)) oder [Überbelastung](https://schwimmlexikon.de/ueberlastung/) wie z.B. [Verstauchung](https://schwimmlexikon.de/verstauchung/), [Verrenkung](https://schwimmlexikon.de/verrenkung/), Versteifung, [Prellung](https://schwimmlexikon.de/prellung/) oder Verletzung des Gelenkknorpels bzw. der Disken und [Menisken](https://schwimmlexikon.de/meniskusverletzung/).

Gelenkschäden zählen zu den häufigsten [Sportverletzungen](https://schwimmlexikon.de/sportverletzung/), wobei zu zwei Drittel die unteren Extremitäten betroffen sind. Sportverletzungen sind neben degenerativen Gelenkschäden aufgrund angeborener oder erworbener Fehlbildungen wesentliche Initiatoren eines beschleunigten Gelenkverschleißes. Dabei stehen Ausmaß und Häufigkeit der Verletzungen in engem Zusammenhang mit der Sportart.

Nicht die sportliche Betätigung an sich, sondern das [Trauma](https://schwimmlexikon.de/trauma/) ist die Hauptursache von Gelenkschäden. Folglich müssen Sportverletzungen zeitig erkannt und die verletzten Strukturen rekonstruiert werden, insbesondere im Bereich des Knie (→[Schwimmerknie](https://schwimmlexikon.de/schwimmerknie/)). Verletzungsträchtige Sportarten für den [Breitensport](https://schwimmlexikon.de/breitensport/) zu propagieren ist verantwortungslos (Kreutz & Kohn, 2002). Bei Schwimmern kommt es zu [Mikrotraumatisierungen](https://schwimmlexikon.de/mikrotrauma/) durch die ständige [Belastung](https://schwimmlexikon.de/belastung/) im Schultergelenk (→[Schwimmerschulter](https://schwimmlexikon.de/schwimmerschulter/)) und durch Unfälle im [Landtraining,](https://schwimmlexikon.de/landtraining/) wobei hierfür oft zu geringe Erwärmung bzw. „technisches Unvermögen“ (Beherrschen der Spiel- oder Lauftechnik) die Ursachen sind.

## Quellen

- Kreutz & Kohn (2002). Gelenkschäden nach Sportverletzungen. Dt.Z. f Sportmedizin, 2 (53), 45-48

## Verwandte Begriffe

- [Gelenk](https://schwimmlexikon.de/gelenk/)
- [Sportunfall](https://schwimmlexikon.de/sportunfall/)
- [Überlastung](https://schwimmlexikon.de/ueberlastung/)
- [Verstauchung](https://schwimmlexikon.de/verstauchung/)
- [Verrenkung](https://schwimmlexikon.de/verrenkung/)
- [Prellung](https://schwimmlexikon.de/prellung/)
- [Meniskusverletzung](https://schwimmlexikon.de/meniskusverletzung/)
- [Sportverletzung](https://schwimmlexikon.de/sportverletzung/)
- [Muskelschwäche](https://schwimmlexikon.de/muskelschwaeche/)
- [Seitenbandverletzung](https://schwimmlexikon.de/seitenbandverletzung/)
- [Faszientraining](https://schwimmlexikon.de/faszientraining/)
- [TRX-System](https://schwimmlexikon.de/trx-system/)

## Zitiervorschlag

Rudolph, K. (2017). Gelenkschaden. In: Schwimmlexikon. https://schwimmlexikon.de/gelenkschaden/ (abgerufen am 9. Oktober 2026).
