Generated by Rank Math SEO, this is an llms.txt file designed to help LLMs better understand and index this website. # Schwimmlexikon: Das Schwimmlexikon für Trainer, Sportler und Eltern ## Sitemaps [XML Sitemap](https://schwimmlexikon.de/sitemap_index.xml): Includes all crawlable and indexable pages. ## Beiträge - [Literatur SCH](https://schwimmlexikon.de/literatur-sch/): Schaal, van Loan & Casazza (2011). Reduced catecholamine response to exercise in amenorrheic athletes. Medicine & Science in Sports & Exercise, 2011, 34-43 - [Hitze](https://schwimmlexikon.de/hitze/): Hitze (heat), erhöhte Lufttemperatur (> 25°C = Sommertag, > 30° = Hitzetag/Tropentag), die individuell unterschiedlich empfunden wird, wobei Luftfeuchtigkeit und Windgeschwindigkeit eine große Rolle spielen. Optimale Werte liegen bei 20 bis 22 °C und 50 bis 60 % relativer Luftfeuchte. Verbunden mit der globalen Erwärmung treten auch in unseren Breiten zunehmend Hitzewellen auf. Von 1880 bis 2005 hat sich die Länge von Hitzewellen in Europa verdoppelt und die Häufigkeit abnormal warmer Tage verdreifacht. - [Literatur T](https://schwimmlexikon.de/literatur-t/): Taaffe & Marcus (1999). Regional and total bone mineral density in elite collegiate male swimmers. The J. of Sports Medicine and Physical Fitness. Torino (39)2, 154-159 - [Literatur Z](https://schwimmlexikon.de/literatur-z/): Zacca & Castro (2010). Predicting performance using critical swimming speed in young swimmers. Biomechanics and Medicine in Swimming XI – Abstracts, Kongressmaterial P 093 - [Literatur V](https://schwimmlexikon.de/literatur-v/): Vaccaro, Clarke, & Morris (1980). Physiological characteristics of young well-trained swimmers. European journal of applied physiology, 1 (44), 61-66 - [Literatur ST](https://schwimmlexikon.de/literatur-st/): Stadelmann, Stensrud & Carsen (2011). Respiratory symptoms and bronchial responsiveness in competitive Swimmers. Medicine & Science in Sports & Exercise (43)3, 375-381 - [Literatur S](https://schwimmlexikon.de/literatur-s/): Saavedra, Escalante & Rodrfguez (2010). A Multivariate Analysis of Performance in Young Swimmers. Ped Exerc Sci, 22, 135-151. - [Literatur R](https://schwimmlexikon.de/literatur-r/): Ra, Miyazaki, Kojima, Komine, Ishikura, Kawanaka, Honda, Matsuzaki & Ohmori (2018). Effect of BCAA supplement timing on exercise-induced muscle soreness and damage: A pilot placebo-controlled double-blind study. The Journal of Sports Medicine and Physical Fitness (58)11, 1582-1591 - [Literatur M](https://schwimmlexikon.de/literatur-m/): Ma & Wu (2008). The influence of overload training on cyclists T-Lymphocyte subsets, NK% and the effectiveness of controlling changes by electric-acupuncture before competition. 2008 International Convention on Science, Education and Medicine in Sport: Proceedings, Vol. III. 157-158 - [Literatur L](https://schwimmlexikon.de/literatur-l/): Laakso, L. A. (2020). Critical evaluation of the physiological adaptations to repeated-sprint training: implications for training recommendations and repeated-sprint ability of well-trained field-based team-sport athletes. Journal of Australian Strength and Conditioning (28)4, 75-81 - [Literatur K](https://schwimmlexikon.de/literatur-k/): Kabanov, Venskovich, Trushchenko & Koloshkina (2019). Sensitive periods in human ontogenesis. Theory and Practice of Physical Culture 12/2019,13-15 (online Version) - [Literatur H](https://schwimmlexikon.de/literatur-h/): Haar, B. (2011). Analyse und Prognose von Trainingswirkungen: multivariate Zeitreihenanalyse mit künstlichen neuronalen Netzen. Diss. Uni-Stuttgart - [Literatur G](https://schwimmlexikon.de/literatur-g/): Gabbett, T. J. (2020). How much? How fast? How soon? Three simple concepts for progressing training loads to minimize injury risk and enhance performance. Journal of Orthopaedic & Sports Physical Therapy, 50 (10), 570-573. Zugriff am 03.11.2020 unter https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31726926/ - Zugriff 22.01.23 - [Literatur D](https://schwimmlexikon.de/literatur-d/): Daaloul, Souissi & Davenne (2019). Effects of napping on alertness, cognitive, and physical outcomes of karate athletes. Medicine & Science in Sports & Exercise (51)2, 338-345 - [Literatur B](https://schwimmlexikon.de/literatur-b/): Babic, Macan, Bešlija, Kezic, Tomljanovic, Subaic & Cular (2022). Relative age effect and gender differentiation within sport - a systematic review. Acta Kinesiologica (16)1, 20-29 - [Literatur A](https://schwimmlexikon.de/literatur-a/): Aagaard, P. (2003). Training-induced changes in neural function. Exercise and Sport Sciences Reviews (31)2, 61-67 - [Vertikalsprung](https://schwimmlexikon.de/vertikalsptung/): Vertikalsprung (vertical jump), senkrechter Sprung aus dem Stand ohne (→squat jump) oder mit Ausholbewegung (→countermovement-jump) zur Messung der Sprungkraft. Test in der Leistungsdiagnostik des DSV. - [Koffein](https://schwimmlexikon.de/koffein/): Koffein (caffeine), Stickstoffverbindung auf Pflanzenbasis mit stimulierender (gegen Müdigkeit) und leicht diuretischer Wirkung; Hauptwirkstoff in Kaffee, Tee, Cola und Energy-Drinks (→"Sportgetränke"). Koffein (einschließlich der Methylxanthine, Theophyllin und Theobromin) blockiert die Adenosin-Rezeptoren (Adenosin = komplexe organische Moleküle im ATP), hemmt in hoher Konzentration den Abbau des für die Hormonwirkungen bedeutsamen cyclo-Adenosinmonophosphat (AMP) und setzt Kalzium-Ionen aus den intrazellulären Speichern frei, was zu unkontrollierten Muskelkontraktionen führen kann (www.dshs-koeln.de). Schmeckt Dir nach diesen Zeilen der Kaffee noch?  →Stimulans - [Erythropoetin (EPO)](https://schwimmlexikon.de/erythropoetin-epo/): Erythropoetin (EPO) (erythropoietin), Glycoprotein-Hormon, das die Bildung von Hämoglobin und roten Blutzellen anregt. Es wird in der Medizin gegen Blutarmut eingesetzt. - [Test](https://schwimmlexikon.de/test/): Test (test), „Wissenschaftlich begründete Untersuchungs- oder Kontrollmethode zum Kenntnisgewinn in einem Gegenstandsbereich, über den bereits grundlegende Aussagen (Gesetzmäßigkeiten) vorliegen“ (Thieß, in Schnabel & Thieß, 1993, S 844). So ermöglicht der Deutsche Motorik-Test (DMT) die Messung und Bewertung motorischer Fähigkeiten von 6-18 jährigen Kindern und Jugendlichen (http://www.sport.kit.edu/dmt/) . - [Leistungskontrolle](https://schwimmlexikon.de/leistungskontrolle/): Leistungskontrolle (performance test), auch Leistungsbeurteilung; Nutzung technischer Einrichtungen zur Überwachung von Verhalten und/oder Leistung von Arbeitnehmern, die nur mit Zustimmung des Betriebsrates gestattet ist. In der Schule durch das Schulrecht geregelt. - [Höhentraining](https://schwimmlexikon.de/hoehentraining/): Höhentraining (altitude training), Training in mittleren Höhen, das seit der Vorbereitung auf die Olympischen Spiele in Mexiko 1968 im Hochleistungstraining vor allem der Ausdauersportarten genutzt wird. Dabei werden mittlere Höhen (2000 – 2500m NN) bevorzugt. Für die Spitzenschwimmer Deutschlands (zunächst vorrangig die der DDR) ist Höhentraining seit der Vorbereitung auf die Olympischen Spiele 1968 als Mehrfacheinsatz bis zur „Hypoxiekette“ (Fuchs & Reiß, 1990) ein fester Bestandteil der Trainingssysteme. Im Gegensatz zu den nachweisbaren Ergebnissen erfolgreichen Höhentrainings in der DDR, der Sowjetunion, den USA usw. gab es in der Trainingswissenschaft keine einheitliche Auffassung zur Wirksamkeit des Höhentrainings auf die sportliche Leistung (Friedmann, 2000). Zunächst beschränkte man sich einseitig auf Veränderungen der Atmung, des Blutes und des Herzkreislaufsystems. Inzwischen weiß man, dass Hypoxie auf den gesamten Organismus wirkt (Rodriguez et al. 2014), wobei den genetischen Voraussetzungen eine Schlüsselstellung zukommt (Buhl, 2013). So konnte eine genetische Prädisposition für die in der Höhe auftretenden Periodischen Atmung (niederfrequenter periodischer Wechsel zwischen Hyperventilation und Apnoe) und teilweise die Heterogenität der hypoxischen Reaktion erklärt werden (Lancaster et al. 2020). - [Training des Freiwasserschwimmers](https://schwimmlexikon.de/training-des-freiwasserschwimmers/): Training des Freiwasserschwimmers (training of the open water swimmer), das T.d.F. verläuft in vielen Phasen des Trainingsjahres ähnlich dem des Langstrecklers. Auf eine Herbst-/Wintersaison mit Training im Becken folgt die Frühjahrs- und Sommersaison mit Becken- und Freiwassertraining. Neben den Trainingsprinzipien und Methoden, die auch das Training des „Beckenschwimmers“ bestimmen, sollten für die Freiwassersaison folgende Hinweise beachtet werden: - [Schwimmbrille](https://schwimmlexikon.de/schwimmbrille/): Schwimmbrille (swimming goggles), Spezialbrille für Schwimmer, die es in Vollendung nicht gibt. Dabei lehrt die Erfahrung, dass die Teuersten nicht unbedingt die Besten sind. Wichtig ist, dass sich die Brille leicht an den Augenhöhlen festsaugt und so auch ohne Band zunächst hält. Dem leidigen Beschlagen der Gläser kann man immer noch mit Speichel und Zahnpasta am besten entgegnen. Die Brille sollte kratzfest verpackt und nach dem Schwimmen getrocknet werden, um Pilzbefall zu vermeiden. - [Deliberate play](https://schwimmlexikon.de/deliberate-plya/): Deliberate play (engl. „Spiel betont“) – im übertragenem Sinne spielerisch, vielseitiges Üben, das von Sportlern ausgeht, die freudbetont sich in mehreren Sportarten versuchen ohne sich bestimmten Zwängen durch Wettkämpfe oder Trainingsbelastungen auszusetzen. Im Vordergrund steht die Selbstorganisation des Übungsbetriebs ohne Beaufsichtigung durch Erwachsene/Trainer. Angeblich haben dieses zwanglose Üben in mehreren Sportarten (→Sampling) und spielerische Sportaktivitäten in der Freizeit die langfristige Leistungsentwicklung vieler Spitzensportler begünstigt. Güllich (2013) führt dazu als Beweis amerikanische Olympiasieger im Schwimmen an, unterschlägt aber, dass diese fast ausnahmslos sehr zeitig mit dem Schwimmtraining begonnen haben (S. 641). Dass sie zusätzlich in anderen Sportarten geübt haben, entspricht auch unserer Vorstellung vielseitigen Trainierens im Nachwuchsbereich. Nach Weissensteiner (2017) zeigen Analysen der langjährigen Entwicklung von Hochleistungssportlern einen deutlichen Rückgang der grundlegenden Bewegungsfähigkeiten, der Muskelkraft und der neuromuskulären Fitness und der Koordination der Jugendlichen zugunsten früherer Sportspezialisierung und zu Lasten von bewusstem Spiel und vielseitigen Sportangeboten. Aber die gegensätzlichen Auffassungen von deliberate practice und deliberate play bieten kein ausreichendes Spektrum unterschiedlicher Lernaktivitäten für die Talententwicklung (Coutinho et al. 2016). Wir plädieren zwar für eine frühzeitige Ausbildung im Schwimmen, aber bei hohen Anteilen vielseitiger Übungen und polarisieren nicht (im Sinne von entweder deliberate play oder deliberate practice), sondern übernehmen die positiven Elemente beider Strategien. Leistungssportliches Training und Motivation der Sportler sind komplexer als dass sie sich einseitig deliberate play oder deliberate praxis zuweisen lassen (s. auch Gülich et al. 2020). →Nachwuchskonzeption, →Vielseitigkeit - [Spezialisierung, frühzeitige](https://schwimmlexikon.de/spezialisierung-fruehzeitige/): Spezialisierung, frühzeitige (specialization, early), Vorzeitige Ausrichtung einer Ausbildung auf die spezifischen Anforderungen von Wissenschaft und Praxis, oft mit Verlust an Grundlagen und Einschränkung beruflicher Mobilität verbunden, Beispiel Bachelor-Ausbildung - [Fachkompetenz](https://schwimmlexikon.de/fachkompetenz/): Im Sport das (sportfachliche) Wissen und Können des Trainers, das zur qualifizierten Führung von Sportlern zu sportlichen Höchstleistungen (→Handlungskompetenz) erforderlich ist. Zu vergleichen mit MARTINs (1991) „Gebrauchstheorie“, in die subjektive Erfahrung, allgemein anerkannte Erfahrungen, Trainingstheorie und spezielle Bedingungen der Sportart eingehen. Das Fachwissen des Trainers setzt sich zusammen aus Technik und Methoden der Sportart und Kenntnissen der Mutterwissenschaften (→Medizin, →Physiologie, →Psychologie, →Biomechanik usw.). - [Hochintensitätstraining (HIT)](https://schwimmlexikon.de/hochintensitaetstraining-hit/): Hochintensitätstraining (HIT) (high intensity training), Krafttraining (→Einsatztraining), bei dem durch die Anwendung von Intensitätstechniken (z.B. 2 s konzentrisch, 1 s isometrisch, 4 s exzentrisch) durchgehend über den Punkt des momentanen Muskelversagens hinaus trainiert wird. Es können pro Muskelgruppe mehrere Übungen durchgeführt werden (Remmert et al. 2005; Preuss, 2006). Angeblich reichen 2 bis 3 Trainingseinheiten pro Woche für einen nachweisbaren Muskelaufbau (Gießing, 2006). →Satztraining. - [Belastungsmonitoring](https://schwimmlexikon.de/belastungsmonitoring/): Belastungsmonitoring (human-biomonitoring), von Monitoring = Beobachtung, Überwachung, erweitert Dauerbeobachtung eines bestimmten Systems. In der Medizin die systematische Messung der Konzentrationen von Stoffen oder deren Stoffwechselprodukten (→Metaboliten) in human-biologischen Materialien (→Blut, →Serum, Muttermilch, →Harn, Haare, Zähne, Ausatmungsluft, Sektionsmaterial etc.). Mit dem Umwelt-Monitoring wird z.B. die Schadstoffbelastung der Bevölkerung erfasst. Oder denken wir an die Monitore auf einer Intensivstation, die den Verlauf lebenswichtiger Messgrößen anzeigen. →Belastungsmaß, - [Laktat-Steady-State, maximales (maxLass)](https://schwimmlexikon.de/laktat-steady-state-maximales-maxlass/): Laktat-Steady-State, maximales (maxLass), (lactat steady-state, maximal), Fließgleichgewicht; „Die höchste Belastungsintensität, bei der Laktatbildung und Laktatelimination über einen Belastungszeitraum von wenigstens 25 min gerade noch im Gleichgewicht stehen (oder das Laktat im Blut nur gering ansteigt: 1 mmol//l in den letzten 20 min der Belastung)“ (De Marees 1992, S. 419). Das maxLass liegt im Mittel bei 4 mmol/l Laktat und 60% bis 80% (Sportler) der maximalen Sauerstoffaufnahme und ist alters- und ausdauerleistungsabhängig sowie identisch mit der aerob-anaeroben Schwelle (fixe Schwelle), wo das intensive Ausdauertraining (→GAII) einsetzt. Da die Ermittlung von maxLass sehr aufwendig ist, wird in der Leistungsdiagnostik auf die verschiedenen Schwellenkonzepte zurückgegriffen. Allerdings ist die trainingswissenschaftliche Theorie, dass der Schwerpunkt des Trainings auf Laktattoleranz liegen müsse, überaus problematisch (Krüger 2016). - [Kurzstreckentraining](https://schwimmlexikon.de/kurzstreckentraining/): Kurzstreckentraining (short distance training), spezifisches Training ab Anschlusstraining zur Entwicklung von Leistungen im Schwimmen über 50/100m-Disziplinen. Die Aufnahme aller 50m-Disziplinen in die Programme von Welt- und Europameisterschaften führte zu einer Profilierung des  „Sprinttrainings“ im Schwimmen mit folgenden Merkmalen: - [Einschwimmen](https://schwimmlexikon.de/einschwimmen/): Einschwimmen (warming up), einleitender Teil einer Trainingseinheit oder methodisches Element vor Wettkampfbelastungen mit dem Ziel, den Organismus physisch („erwärmen“ und „mobilisieren“), psychisch („einstimmen“) und motorisch („Wassergefühl“) auf die Belastung im Hauptteil der Trainingseinheit oder die Wettkampfstrecke vorzubereiten. - [Verletzung](https://schwimmlexikon.de/verletzung/): Verletzung (injury), unter moralisch-juristischem Aspekt das Übertreten von Gesetzen, Normen, Grenzen (→Sportethik, →Dopingkontrolle, →sexueller Missbrauch) und aus medizinischer Sicht die Beschädigung von Gewebe, bis zu psychologischen Traumata - [Body-mass-Index](https://schwimmlexikon.de/body-mass-index/): Body-mass-Index (BMI), geht zurück auf den →KAUP-Index (Deutschland 1922) und bewertet das Körpergewicht im Verhältnis zur Körperhöhe: - [Sprinter](https://schwimmlexikon.de/sprinter/): Sprinter (sprinter), Schwimmer, dessen Hauptwettkampfstrecke die 50m sind (→Sprint) und der folglich sein Training danach ausrichtet (→Sprinttraining). Platonov & Bulatova (1993) ermittelten bereits bei Kindern im Grundlagentraining „Sprinter“, die sich durch hohe Werte in Körperhöhe und Gewicht, in den Umfangs- und Längenmaßen der Extremitäten, hohe anaerobe Intensität und funktionale Beweglichkeit sowie Vorteilen in der alaktaziden und laktaziden Arbeitsintensität (alaktazide-anaerobe Energiebereitstellung), der maximalen Sauerstoffschuld und in der „Aufbauzeit“ der maximalen O2-Aufnahme auszeichneten. Perez-Olea et al. (2018) konnten einen signifikanten Zusammenhang zwischen Pull-ups (Klimmzüge), Beinarbeit (50m Kraul-Beinbewegung) und 50m Freistil feststellen. Allerdings korrelierten die 50m nicht mit dem Sprungtest (CMJ), was unseren Erfahrungen in der Leistungsdiagnostik im DSV widerspricht. →Körperbau - [Unmittelbare Wettkampfvorbereitung (UWV)](https://schwimmlexikon.de/unmittelbare-wettkampfvorbereitung-uwv/): Unmittelbare Wettkampfvorbereitung (UWV) (direct competition preparation) eigenständiger Makrozyklus zur Vorbereitung auf den (zumeist) Hauptwettkampf des Trainingsjahres. Es gibt international kein einheitliches Modell. Im DSV hatte sich über Jahrzehnte ein Zeitraum von 8-10 Wochen zwischen Nominierungswettkampf und Hauptwettkampf bewährt*, wobei die wesentlichen Mesozyklen des Jahres gedrängt, aber auf höchstem Niveau wiederholt wurden: - [Kohlenhydrate](https://schwimmlexikon.de/kohlenhydrate/): Kohlenhydrate (KH) (carbohydrates), „Zucker“ (Saccharide), die aus Kohlen-, Wasser- und Sauerstoff bestehen. Sie liefern die Energie für den kalorisch hochwertigen Kohlenhydratstoffwechsel und können in polymerer Form (aus größeren Molekülen bestehend) als Glykogen gespeichert werden. Pflanzliche Kohlenhydrate werden als Stärke, tierische als Glykogen bezeichnet. - [Flüssigkeitsbedarf](https://schwimmlexikon.de/fluessigkeitsbedarf/): Flüssigkeitsbedarf (liquid need), Bedarf an Flüssigkeitszufuhr, der die ausreichende Versorgung mit Wasser und damit die elementaren Körperfunktionen sichert. →Hydration - [Sprecher](https://schwimmlexikon.de/sprecher/): Sprecher (speaker), eine Person, die im Medienberufen (Nachrichtensprecher, Synchronsprecher…) oder als Vetreter von Gruppen und Organistionen deren Interessen/Meinungen nach außen mitteilt (Regierungssprecher, Pressesprecher bis Klassensprecher usw.). - [Sprache](https://schwimmlexikon.de/sprache/): Sprache (language), wichtigstes Informations- und Kommunikationssystem der Menschen (Kommunikation). Entsprechend der unterschiedlichen Sinneswahrnehmung unterscheidet man Lautsprache (akustisch) und Körpersprache (optisch); als Spezialgebiet noch die Gebärdensprache. - [Sportwissenschaft](https://schwimmlexikon.de/sportwissenschaft/): Sportwissenschaft (sports science), Integrations- und Querschnittswissenschaft, die ihre Einheit dem gemeinsamen Gegenstand  „Sport“ verdankt, wobei die einzelnen Disziplinen (→Sportmedizin, →Sportpsychologie, →Sportpädagogik, →Sportsoziologie, →Biomechanik des Sports, →Sportmarketing, →Sportethik, →Trainingswissenschaft usw.) eher zur Verselbstständigung neigen. Der wirkliche Gegenstand der Sportwissenschaft und ihre Methoden, Verfahren sind ebenso wenig geklärt, wie ihr Verhältnis zum Sport (Grupe, 2001). Mit einer angestrebten Umbenennung in  „Bewegungswissenschaft“ dürfte sich daran wenig ändern. Inzwischen treibt die Künstliche Intellegenz Diagnosetools an, verbessert die Personalisierung des Trainings, leitet Rehabilitationsstrategien und liefert Grundlagen für ethische Rahmenbedingungen im Sport (An, R. 2025). "Vertrauen, Wissen und ein kritischer reflektierter Blick auf die jeweilige Technologie, die digitale Anwendung sowie auf die Modelle der KI sind dabei wesentliche Voraussetzung, damit die Chancen der KI für den Sport und in die Trainingswissenschaft erkannt werden und Nutzenpotenziale zur Anwendung gelangen" (Fröhlich et al. 2024). - [Autoren des Schwimmlexikons](https://schwimmlexikon.de/autoren/): Herausgeber und Gesamtredaktion, verantwortlich für Schwimmen/allg. Trainingslehre: Diplomsportlehrer, A-Lizenz, von 1964 – 1990 Sportlehrer an der KJS Rostock, Cheftrainer ASK und Empor Rostock, Verbandstrainer im DSSV, ein Jahr Trainer der chinesischen Nationalmannschaft, als Referent in zahlreichen Ländern, 1991 – 2005 Leistungsdiagnostiker am OSP Hamburg (Anthropometrie, Diagnostik und Training der konditionellen Fähigkeiten), Mitarbeit im Topteam des DSV und an der Erarbeitung von Rahmentrainingsplänen des DSV, Lehrreferent Schwimmen des DSV. Autor und Herausgeber von Fachbüchern und Beiträgen zum Sportschwimmen. - [Professional](https://schwimmlexikon.de/professional/): Professional/Profi (professional), Person, die ihre Tätigkeit beruflich ausübt, während unter Professionalität (→Professionalisierung) eine höhere Qualifikation in einem bestimmten Tätigkeitsbereich verstanden wird ohne dass damit ein bestimmter Beruf (Einkommen) verbunden sein muss. - [Anamnese](https://schwimmlexikon.de/anamnese/): Anamnese (anamnesis), griech. anámnēsis „Erinnerung“; Vorgeschichte eines Tatbestandes, im medizinischen oder psychologischen Bereich Informationen zur Vorgeschichte eines Kranken, weiterhin in der Ernährungsberatung. Gegensatz: →Katamnese, - [Therapie, manuelle](https://schwimmlexikon.de/therapie-manuelle/): Therapie, manuelle (manual therapy), griech. therapeia „Dienst, Pflege, Heilung“; lat. manus „Hand“; spezielle Handgrifftechniken, um Bewegungsstörungen im Bereich der Extremitätengelenke (Hüftgelenk, Kniegelenk, Fußgelenk) oder der Wirbelsäule zu lokalisieren, zu analysieren und durch Mobilisation die Schmerzen zu lindern sowie die Bewegungseinschränkung aufzuheben. Die Auswahl der jeweiligen Mobilisationstechniken, die der speziell ausgebildete Physiotherapeut einsetzt, wird bestimmt durch den Befund, die eingeschränkte Bewegungsrichtung und die Form des Gelenks, →Chiropraktiker, →Chirotherapie, - [taktil](https://schwimmlexikon.de/taktil/): taktil (tactile), lat. tactilis; zu tactus, Part. Perf. zu tangere »berühren«; auf den Tastsinn bezogen, das taktile System nimmt (Berührungs-) Reize über die Haut auf, erfasst damit im Wasser auch die unterschiedlichen Druckverhältnisse (→Wasserdruck) am Körper und spielt eine wesentliche Rolle beim Wassergefühl. →Sinnesorgane, →Rasur - [Sportverletzung](https://schwimmlexikon.de/sportverletzung/): Sportverletzungen (sport injury), „akute oder chronische Schädigung des menschlichen Körpers durch die physikalische Belastung im Sport“ (KENT 1994). →Sportschaden, →Sportunfall - [Sportverein](https://schwimmlexikon.de/sportverein/): Sportverein (sports club), kleinste Zelle und damit Basis des deutschen Sports, „ein auf Dauer angelegter Zusammenschluss von Personen zur Verwirklichung eines gemeinsamen Zwecks mit körperschaftlicher Verfassung“ (BGB). Wesentliche Strukturmerkmale sind: - [Sportunterricht](https://schwimmlexikon.de/sportunterricht/): Sportunterricht (physical education), verbindliches Unterrichtsfach an den Schulen und ein Handlungsfeld des Schulsports mit 2-4 Unterrichtsstunden (a 45 min) pro Woche. Der Sportunterricht ist Bestandteil des pädagogischen Auftrages der Schule und an die Lehrpläne der Kultusministerien gebunden. Entsprechend der Schulstufen sind die Aufgaben des Sportunterrichts gefächert, so steht in der Primarstufe der Grundschule eine breit angelegte, nicht auf Sportarten fixierte, spielerisch orientierte, bewegungsbezogene Auseinandersetzung mit vielfältigen Bewegungsaufgaben im Vordergrund (→Bewegungserziehung). In der Sekundarstufe geht es um eine Orientierung hinsichtlich der vielfältigen Formen des Sports, der Sportarten und anderer kultureller Bewegungspraxen (z.B. Akrobatik). In der Sekundarstufe II können die Schüler in Grundkursen aus verschiedenen Sport- und Bewegungsbereichen wählen (Laging in Röthig & Prohl, 2003). Der Lehrplan ist im Schuljahr 2006/2007 reformiert worden und lässt den Lehrenden mehr Spielraum. Man unterteilt nicht mehr in Disziplinen, man unterteilt in Lern- und Erfahrungsfelder. - [Sportunfall](https://schwimmlexikon.de/sportunfall/): Sportunfall (sport accident), Ereignis, das beim Sporttreiben durch plötzlich von außen einwirkende Gewalt zu Verletzungen führt. Neben dem klassischen Sportunfall gibt es zusätzlich noch den erweiterten Unfallbegriff. Das sind einem Unfall gleichgestellte Ereignisse, die aus einer eigenen erhöhten Kraftanstrengung heraus resultieren, wie beispielsweise: Verrenkungen an Wirbelsäule und anderen Gelenken durch hektische Bewegungen oder gezerrte oder gerissene Muskeln, Bänder und Sehnen durch zu viel Gewichte (https://www.arag.de/vereinsversicherung/sportunfall/ - Zugriff 22.04.26). ## Seiten - [Cookie-Richtlinie](https://schwimmlexikon.de/cookie-richtlinie/) - [Impressum](https://schwimmlexikon.de/impressum/): Sie können diesen Rechtstext nicht sehen, weil Sie JavaScript deaktiviert haben. Folgen Sie bitte diesem Link, um den Rechtstext anzuzeigen. - [Datenschutz­erklärung](https://schwimmlexikon.de/datenschutz/): Sie können diesen Rechtstext nicht sehen, weil Sie JavaScript deaktiviert haben. Folgen Sie bitte diesem Link, um den Rechtstext anzuzeigen. - [Das Schwimmlexikon für Trainer, Sportler und alle Enthusiasten](https://schwimmlexikon.de/): In den deutschen Schwimmvereinen sind etwa 10.000 Trainer und Trainerassistenten tätig. 500-600 Trainer werden jährlich im Deutschen Schwimmverband (DSV) ausgebildet. Nur die wenigsten davon sind hauptamtlich Trainer. Die Mehrheit eilt nach der Arbeit, der Schule oder der Vorlesung zu „ihrer Gruppe“ in die Schwimm- und Sporthallen und das Ganze für’n „Appel und n’ Ei“. Die Freude am Schwimmsport, der Umgang mit Kindern, die Bindung an den Verein sind die wesentlichen Triebkräfte. Damit allein ist es aber nicht getan. - [Rechtliche Hinweise](https://schwimmlexikon.de/rechtliche-hinweise/): Der Verfasser übernimmt keine Haftung für den Inhalt dieser Seiten oder Schäden, die durch mittelbaren oder unmittelbaren Gebrauch der Informationen entstehen. 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