# Macht

- Quelle: [Schwimmlexikon](https://schwimmlexikon.de/)
- Adresse: https://schwimmlexikon.de/macht/
- Englisch: „sociology“- power
- Schlagwörter: Gesellschaft, Soziologie
- Autor: Klaus Rudolph
- Überarbeitet am: 2020-04-18
- Sprache: de

Macht („sociology“- power), [Vermögen](https://schwimmlexikon.de/vermoegen/), den eigenen [Willen](https://schwimmlexikon.de/wille/) gegenüber anderen durchzusetzen. Soziale Macht ist der Einfluss einer Person auf [Einstellungen](https://schwimmlexikon.de/einstellung/), [Emotionen](https://schwimmlexikon.de/emotion/) und [Verhalten](https://schwimmlexikon.de/verhalten/) anderer Personen durch wirtschaftliche oder körperliche bzw. geistig-intellektuelle Überlegenheit oder legalisierte Macht durch [Funktion](https://schwimmlexikon.de/funktion/)/Amt (Ordnungsmacht). Macht kann um ihrer selbst willen ausgeübt werden, aber auch um andere Personen zu unterwerfen.

Die aufgrund von Position, [Erfahrung](https://schwimmlexikon.de/erfahrung/) und Sachkenntnis (→[Kompetenz](https://schwimmlexikon.de/kompetenz/)) des [Trainers](https://schwimmlexikon.de/trainer/) mögliche Machtposition gegenüber dem [Sportler](https://schwimmlexikon.de/sportler/) verpflichtet zu Zurückhaltung, Vermeiden von [Zwang](https://schwimmlexikon.de/zwang/) und Ausschluss von Machtmissbrauch. Die Verbindung von Person und Position, von [Autorität](https://schwimmlexikon.de/autoritaet/) und Macht ist für den Trainer kompliziert. Ein dauerhafter Anspruch auf Respekt und [Anerkennung](https://schwimmlexikon.de/anerkennung/) kann mit zunehmendem Alter und [Erfolg](https://schwimmlexikon.de/erfolg/) (Erfahrung) der Sportler zu Autoritätsverlust beim Trainer führen, wenn er sich nicht systematisch qualifiziert und eine Haltung einnimmt, die sich durch persönliche [Zuwendung](https://schwimmlexikon.de/zuwendung/), transparent gemachte Gerechtigkeit und moralische Glaubwürdigkeit auszeichnet (Hintz, Pöppel, Rekus 2001). Die Zeiten des „Ich bin der Trainer und ihr seid die Tränen“ ist Geschichte. →[Machtmotiv](https://schwimmlexikon.de/machtmotiv/), →[Sozialkompetenz](https://schwimmlexikon.de/sozialkompetenz/)

 
„Gib jemanden Macht und du erkennst seinen Charakter“ (Spruch aus China)

## Quellen

- Hintz, Pöppel & Rekus (2001). Neues schulpädagogisches Wörterbuch. Weinheim: Juventa

## Verwandte Begriffe

- [Vermögen](https://schwimmlexikon.de/vermoegen/)
- [Wille](https://schwimmlexikon.de/wille/)
- [Einstellung](https://schwimmlexikon.de/einstellung/)
- [Emotion](https://schwimmlexikon.de/emotion/)
- [Verhalten](https://schwimmlexikon.de/verhalten/)
- [Funktion](https://schwimmlexikon.de/funktion/)
- [Erfahrung](https://schwimmlexikon.de/erfahrung/)
- [Kompetenz](https://schwimmlexikon.de/kompetenz/)
- [Autorität](https://schwimmlexikon.de/autoritaet/)
- [Machtmotiv](https://schwimmlexikon.de/machtmotiv/)
- [Methode](https://schwimmlexikon.de/methode/)
- [Vorurteil](https://schwimmlexikon.de/vorurteil/)

## Zitiervorschlag

Rudolph, K. (2020). Macht. In: Schwimmlexikon. https://schwimmlexikon.de/macht/ (abgerufen am 19. Oktober 2026).
