Olympiakader

04. November 2018 O 0

Olympiakader (OK) (olympic squad). höchste Leistungsklasse in einem Sportverband in der Vorbereitung auf Olympische Spiele, idealerweise über einen Olympiazyklus berufen. Auf der Grundlage der Leistungssportkonzeption des DOSB wurde ab 1.01.2018 die bisherige Zuordnung der Athleten in A-Kader, B-Kader, C-Kader, DC-Kader, S-Kader abgelöst. In dem Sinne werden Athleten, die sich aus dem bisherig vom Spitzenverband benannten A-Kader rekrutiert haben, dem Olympiakader (OK) zugeordnet.

Auszug aus den Kaderrichtlinien des DSV: http://www.dsv.de/fileadmin/dsv/documents/schwimmen/2018_09_23_Kaderkriterien_Beckenschwimmen_2019.pdf:

Speziell für die Aufnahme in den Olympiakader kommen die für alle Spitzenfachverbände verbindlichen Kriterien des DOSB/BMI zur Anwendung. In den Olympiakader werden diejenigen Athleten berufen, die über ein nachgewiesenes Medaillen- oder Finalplatzpotential bei Olympischen Spielen, als dem wesentlichen Zielwettkampf, im aktuellen Olympiazyklus verfügen. Es werden insbesondere die Erfolge beim internationalen Saisonhöhepunkt als Kriterium der Aufnahme berücksichtigt:

  • Platz 1-8 in Einzeldisziplinen und Platz 1-8 in Staffeln (nur Finaleinsätze) beiOlympischen Spielen und Weltmeisterschaften
  • Platz 1-3 in Einzeldisziplinen und Platz 1-3 in Staffeln (nur Finaleinsätze) beiEuropameisterschaften, jedoch nur in den Jahren ohne Olympische Spiele und Weltmeisterschaften
Die Zugehörigkeit in den Olympiakader muss in jedem Jahr bestätigt werden. Ein erreichter OK-Kaderstatus kann in begründeten Ausnahmefällen auch für 2
Jahre anerkannt werden, Sonderfälle auf vergleichbarem Leistungsniveau können in Ausnahmefällen anerkannt werden
Voraussetzungen für die Aufnahme in den DSV-Olympiakader sind neben der sportlichen Prognose:
  • die eindeutige Bereitschaft zu einer engen und vertrauensvollen Zusammenarbeitmit den Partnern im DSV
  • eine gemeinsam getragene und verbindlich festgelegte Jahresplanung undBestimmung der Leistungsziele im ITP
  • die Unterzeichnung der aktuellen Athletenvereinbarung
  • die Vorlage der Trainings- und Wettkampfplanung
  • die regelmäßige Teilnahme an Leistungsdiagnostikmaßnahmen und Tests
  • die lückenlose Führung der Trainingsdokumentation“ (S.2)

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