# Pause, mentale

- Quelle: [Schwimmlexikon](https://schwimmlexikon.de/)
- Adresse: https://schwimmlexikon.de/pause-mentale/
- Englisch: break, mental
- Schlagwörter: Psychologie, Regeneration
- Autor: Klaus Rudolph
- Überarbeitet am: 2021-03-10
- Sprache: de

Pause, mentale (break, mental), Unterbrechung eines Vorganges zur psychischen [Regeneration](https://schwimmlexikon.de/regeneration/) („Aufladung →[psychischer Energi](https://schwimmlexikon.de/energie-psychische/) e“). In einer Zeit steter Reizüberflutung braucht jeder einen Ruhepol, eine "Ich-Zeit", eine Zeit zum Abschalten, zur persönlichen Selbstreflexion.

Der Sportpsychologe Baumann (2006) vergleicht die [Pause](https://schwimmlexikon.de/pause/) mit einer Schleuse, die negative Gedanken, [Ängste](https://schwimmlexikon.de/angst/), [Wut](https://schwimmlexikon.de/wut/), [Minderwertigkeitsgefühle](https://schwimmlexikon.de/minderwertigkeitsgefuehl/) auffängt und nur positive Gedanken, neue Energien, positive Selbstbeurteilung passieren lässt. Dazu ist eine Beruhigungsphase erforderlich, in der der Sportler entspannen, abreagieren, zur Ruhe kommen und abschalten kann („Abtouren“). In der folgenden Vorbereitungsphase sollte sich der Sportler auf sich selbst konzentrieren, Vorsätze bilden und sich [mental](https://schwimmlexikon.de/mental/) im Sinne von Handlungsprogrammen vorbereiten („Ich kann….“). An [Fehler](https://schwimmlexikon.de/fehler/)- und Ärgersituationen sollte dabei nicht angeknüpft werden. Mit einer Aktivierungsphase sollten durch schnellkräftige, [gymnastische Bewegungen](https://schwimmlexikon.de/gymnastik/) der [Körper](https://schwimmlexikon.de/koerper/) und durch gedankliche und verbale Aufmunterung die [Psyche](https://schwimmlexikon.de/8167-2/) aktiviert werden. [Selbstbewusst](https://schwimmlexikon.de/selbstbewusstsein/) konzentriert sich der Sportler auf die kommende Aufgabe.

Exkurs: Bewundernswert sind die Sportler, die "auf Anhieb" zu einem "Nickerchen" finden können. So verbessert ein 30-minütiger Mittags[schlaf](https://schwimmlexikon.de/schlaf/) die kognitiven Leistungen. Zugleich ist er eine effektive Strategie, um kognitive und physische Leistungseinbußen zu überwinden, die durch Schlafverlust oder durch [Ermüdung](https://schwimmlexikon.de/ermuedung/) aufgrund von anstrengenden [Trainingseinheiten](https://schwimmlexikon.de/trainingseinheit-te/) am Nachmittag verursacht werden (Daaloul et al. 2019; Waterhouse et al. 2007).
"Wir müssen von Zeit zu Zeit eine Rast einlegen und warten, bis unsere Seelen uns wieder eingeholt haben." Indianische Weisheit

## Quellen

- Baumann, S. (2006). Psychologie im Sport. Aachen: Meyer

## Verwandte Begriffe

- [Regeneration](https://schwimmlexikon.de/regeneration/)
- [Energie, psychische](https://schwimmlexikon.de/energie-psychische/)
- [Pause](https://schwimmlexikon.de/pause/)
- [Angst](https://schwimmlexikon.de/angst/)
- [Wut](https://schwimmlexikon.de/wut/)
- [Minderwertigkeitsgefühl](https://schwimmlexikon.de/minderwertigkeitsgefuehl/)
- [mental](https://schwimmlexikon.de/mental/)
- [Fehler](https://schwimmlexikon.de/fehler/)

## Zitiervorschlag

Rudolph, K. (2021). Pause, mentale. In: Schwimmlexikon. https://schwimmlexikon.de/pause-mentale/ (abgerufen am 20. Oktober 2026).
