# Reflexumkehr

- Quelle: [Schwimmlexikon](https://schwimmlexikon.de/)
- Adresse: https://schwimmlexikon.de/reflexumkehr/
- Schlagwörter: Motorik, Physiologie
- Autor: Klaus Rudolph
- Überarbeitet am: 2022-11-05
- Sprache: de

Reflexumkehr (inversion of reflex; reflex reversal), „Umwandlung eines Reflexerfolges in einen gegensätzlichen Endeffekt (»[antagonistischer](https://schwimmlexikon.de/antagonist/)«, »reziproker« Reflex; auch paradoxer Reflex); wahrscheinlich infolge paralleler Auslösung zentraler [Erregung](https://schwimmlexikon.de/4694-2/) und [Hemmung](https://schwimmlexikon.de/hemmung/), abhängig von der Erregbarkeit zugehöriger [Neuronen](https://schwimmlexikon.de/neuron/) systeme und dem Dehnungszustand der betreffenden [Muskeln](https://schwimmlexikon.de/muskel/)“ (ROCHE-Lexikon). Reflexumkehr beschreibt verschiedene Vorgänge im [Nervensystem](https://schwimmlexikon.de/nervensystem/), die sich durch die Fähigkeit auszeichnen, die Erregung im Gegensatz zu den allgemeinen Reflexregeln den „richtigen Muskeln“ zuzuleiten und sie „richtig“ arbeiten zu lassen (v. Uexküll, 1929).

## Verwandte Begriffe

- [Antagonist](https://schwimmlexikon.de/antagonist/)
- [Erregungsübertragung](https://schwimmlexikon.de/4694-2/)
- [Hemmung](https://schwimmlexikon.de/hemmung/)
- [Neuron](https://schwimmlexikon.de/neuron/)
- [Muskel](https://schwimmlexikon.de/muskel/)
- [Nervensystem](https://schwimmlexikon.de/nervensystem/)

## Zitiervorschlag

Rudolph, K. (2022). Reflexumkehr. In: Schwimmlexikon. https://schwimmlexikon.de/reflexumkehr/ (abgerufen am 13. Oktober 2026).
