# Reizstufenregel

- Quelle: [Schwimmlexikon](https://schwimmlexikon.de/)
- Adresse: https://schwimmlexikon.de/reizstufenregel/
- Englisch: stimulus step rule
- Schlagwörter: Anpassung, Physiologie, Trainingsprinzip
- Autor: Klaus Rudolph
- Überarbeitet am: 2022-11-22
- Sprache: de

Reizstufenregel (stimulus step rule); auch ROUX-Prinzip nach dem deutschen Arzt Wilhelm Roux, der erkannt, dass eine funktionellen Anpassung erst erfogt, wenn [Reize](https://schwimmlexikon.de/reiz/) müssen eine bestimmte [Schwelle](https://schwimmlexikon.de/reizschwelle/) überschreiten. Er teilte diese Reize in vier Gruppen ein:

unterschwellig (keine Anpassung und keine Leistungsverbesserung)
schwach überschwellig (funktionserhaltend)
stark überschwellig (Leistungssteigerung durch physiologische und anatomische Veränderungen)
zu starke Reize (Schädigung des Systems, dadurch Rückgang des Leistungsniveaus).

Dieses Roux-Prinzip ist eine der wesentlichen Grundlagen der [Trainingslehre](https://schwimmlexikon.de/trainingslehre/).

"Zuviel zerreißt den Sack" Volksmund

## Verwandte Begriffe

- [Reiz](https://schwimmlexikon.de/reiz/)
- [Reizschwelle](https://schwimmlexikon.de/reizschwelle/)
- [Trainingslehre](https://schwimmlexikon.de/trainingslehre/)
- [Hochvolumiges Training (HVT)](https://schwimmlexikon.de/hochvolumiges-training/)
- [Reizsummation](https://schwimmlexikon.de/reizsummation/)
- [Rekrutierung](https://schwimmlexikon.de/rekrutierung/)

## Zitiervorschlag

Rudolph, K. (2022). Reizstufenregel. In: Schwimmlexikon. https://schwimmlexikon.de/reizstufenregel/ (abgerufen am 23. Oktober 2026).
