Sinusitis

20. Juli 2017 S 0

Sinusitis (sinusites)  akut (<12 Wochen) bzw. chronisch (>12 Wochen) verlaufende Entzündung der Nasennebenhöhlen, zumeist als Folge eines Schnupfens (durch Viren bedingte (virale) Infektion). Ziel der Therapie ist, den Abfluss der Sekrete wiederherzustellen und die Nasennebenhöhlen zu belüften.

Unter den typischen Erkrankungen bei Schwimmern tritt die Sinusitis relativ oft auf, deshalb spricht man auch von „Badesinusitis“. Die Ursachen sind die bakterielle Verunreinigung des Wassers, der Unterdruck in der Nasenhaupt- und Nebenhöhle beim Tauchen sowie die Abkühlung der Schleimhaut. Auf Sport sollte, wie bei Infekten oder Erkältungen, weitgehend verzichtet werden, um zu verhindern, dass die akute Sinusitis in eine chronische übergeht. Werden Erreger verschleppt, kann es zur lebensbedrohlichen Herzmuskelentzündung (Myokarditis) kommen. Bei der chronischen Sinusitis kann moderates Ausdauertraining hingegen sinnvoll sein, da es Leistungsfähigkeit und Wohlbefinden verbessert. Zudem werden bei konsequenter Nasenatmung die Schleimhäute der Atemwege besser durchblutet und gefordert. Auch sondert die Schleimhaut zumeist mehr Sekret ab, als Reaktion auf die vermehrt einströmende Atemluft, was einen befeuchtenden Effekt hat (Quelle, s.u.).

 

Mehr zum Thema: http://www.chronische-sinusitis-heilen.de/sport-bei-chronischer-sinusitis/


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