# Sozialpsychologie

- Quelle: [Schwimmlexikon](https://schwimmlexikon.de/)
- Adresse: https://schwimmlexikon.de/sozialpsychologie/
- Englisch: sozial pschology
- Schlagwörter: Psychologie, Sozialkompetenz, Soziologie
- Autor: Klaus Rudolph
- Überarbeitet am: 2024-11-14
- Sprache: de

Sozialpsychologie (sozial pschology), Teildisziplin der [Psychologie](https://schwimmlexikon.de/psychologie/) mit enger Verbindung zur [Soziologie](https://schwimmlexikon.de/soziologie/). Die Sozialpsychologie beschäftigt sich mit dem [Denken](https://schwimmlexikon.de/denken/), Erleben und [Handeln](https://schwimmlexikon.de/handlung/) von Menschen im sozialen Kontext. Im Mittelpunkt steht also der Einfluss anderer Menschen auf das Individuum. Verwandte Wissenschaften sind die Soziologie, [Pädagogik](https://schwimmlexikon.de/paedagogik/), Biologie und [Anthropologie](https://schwimmlexikon.de/anthropologie/).

Wie Gruppenarbeit und [Führung](https://schwimmlexikon.de/fuehrungsstil/) optimiert werden können, wie sich soziales [Lernen](https://schwimmlexikon.de/lernen/) und die Entwicklung [sozialer Kompetenze](https://schwimmlexikon.de/sozialkompetenz/) n fördern lassen, wie Beratungssituationen optimiert werden können, sind Themen der Sozialpsychologie, die auch für die Arbeit des [Trainers](https://schwimmlexikon.de/trainer/) bedeutsam sind. →[Sportpsychologie](https://schwimmlexikon.de/sozialpsychologie/)

Beispiel: Sport, insbesondere [Leistungssport](https://schwimmlexikon.de/leistungssport/), wird zumeist in [Gruppen](https://schwimmlexikon.de/gruppentraining/) ausgetragen: [Trainingsgruppe](https://schwimmlexikon.de/trainingsgruppe/), [Mannschaft](https://schwimmlexikon.de/mannschaft/), [Verein](https://schwimmlexikon.de/verein/). Sportler identifizieren sich als Mitglieder dieser Gruppen, die sie gegenüber Fremdgruppen bevorzugen. Zugleich unterliegen sie sozialen [Normen](https://schwimmlexikon.de/norm/) und Werten und dem sozialen Einfluss bestimmter Personen außerhalb dieser Gruppen ([Eltern,](https://schwimmlexikon.de/eltern/) Freunde) und einem erweiterten sozialen Netzwerk. Nur wenn die Umgebungsstruktur des Sportlers mit direktem und indirektem Einfluss auf die sportliche Entwicklung aus allen vier Systemen (→[Ökologische Systemtheorie](https://schwimmlexikon.de/mesosystem-nach-bronfenbrenner/) nach Urie Bronfenbrenner[)](http://de.wikipedia.org/wiki/Bronfenbrenner)  entwicklungsgerecht ist, besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass der förderungswürdige Sportler den gesamten [langfristigen Leistungsaufbau](https://schwimmlexikon.de/leistungsaufbau-langfristiger/) aktiv und erfolgreich vollzieht (Carlson 1993). Eine besonders wichtige Rolle spielt dabei der [Trainer](https://schwimmlexikon.de/trainer/).

## Verwandte Begriffe

- [Psychologie](https://schwimmlexikon.de/psychologie/)
- [Soziologie](https://schwimmlexikon.de/soziologie/)
- [Denken](https://schwimmlexikon.de/denken/)
- [Handlung](https://schwimmlexikon.de/handlung/)
- [Pädagogik](https://schwimmlexikon.de/paedagogik/)
- [Anthropologie](https://schwimmlexikon.de/anthropologie/)
- [Führungsstil](https://schwimmlexikon.de/fuehrungsstil/)
- [Lernen](https://schwimmlexikon.de/lernen/)
- [Altruismus](https://schwimmlexikon.de/altruismus/)
- [Assimilation](https://schwimmlexikon.de/assimilation/)
- [Broken home](https://schwimmlexikon.de/broken-home/)
- [Charisma](https://schwimmlexikon.de/charisma/)

## Zitiervorschlag

Rudolph, K. (2024). Sozialpsychologie. In: Schwimmlexikon. https://schwimmlexikon.de/sozialpsychologie/ (abgerufen am 2. November 2026).
