# Übergangsbereich, aerob-anaerober

- Quelle: [Schwimmlexikon](https://schwimmlexikon.de/)
- Adresse: https://schwimmlexikon.de/uebergangsbereich-aerob-anaerober/
- Schlagwörter: Ausdauertraining, Belastungszonen, Leistungsdiagnostik, Physiologie
- Autor: Klaus Rudolph
- Überarbeitet am: 2017-08-09
- Sprache: de

Übergangsbereich, aerob-anaerober (a.a.ÜB) (aerobic-anaerobictransition), →[aerob-anaerobe Ausdauer](https://schwimmlexikon.de/ausdauer-aerob-anaerobe/). Klassifizierung des [Ausdauertraining](https://schwimmlexikon.de/kraftausdauertraining/) s nach der [Laktatk](https://schwimmlexikon.de/laktatansammlung/) onzentration, wobei als „Übergang“ der Bereich zwischen Laktat 2 ([aerobe Schwelle)](https://schwimmlexikon.de/schwelle-aerobe-as/) und 4 mmol/l ([anaerobe Schwelle](https://schwimmlexikon.de/schwelle-anaerobe-ans/)) definiert wurde. „Der a.a.ÜB ist ein komplexer Funktionszustand und betrifft nicht nur den [Stoffwechsel,](https://schwimmlexikon.de/stoffwechsel/) sondern auch andere Funktionssysteme. Aus praktischen Gründen wird zur Bestimmung des a.a.ÜB der Laktatmessung der Vorzug gegeben. Für die Schwellenbestimmung kann unter dem Aspekt der [Sportarten](https://schwimmlexikon.de/sportart/) und der unterschiedlichen Inhalte der [Belastungssteuerung](https://schwimmlexikon.de/trainingssteuerung/) auch ein unterschiedlich hoher Laktatwert gewählt werden. Dieser ist abhängig von der sportartspezifisch-typischen [Belastungsintensität](https://schwimmlexikon.de/belastungsintensitaet/). Je kürzer die Wettkampfdistanz ([Distanz](https://schwimmlexikon.de/distanz/)) desto höher wird der Schwellenwert als Leistungskriterium gewählt“ (Engelhardt  & Neumann, 1994, S.106). →[steady state,](https://schwimmlexikon.de/steady-state/)→[Belastungszone](https://schwimmlexikon.de/belastungszone/), →Trainingsbereich

In neuerer Literatur wird einfach unterschieden zwischen (in Klammern Bereiche RTP-DSV):

 	Aerober Ausdauer                        bis 2 mmol/l Laktat (oder GAI bzw. BZ 1/2)
 	Aerob-anaerober Ausdauer        > 2-6 mmol/l Laktat (oder GAII bzw. BZ 3/4)
 	Anaerob-aerobe Ausdauer         > 6-10 mmol/l Laktat (oder GAII intensiv bzw. BZ 5)
 	Anaerobe Ausdauer                    > 10 mmol/l Laktat (oder WA/SA bzw. BZ 6/7)

## Quellen

- Engelhardt & Neumann (1994). Sportmedizin – Grundlagen für alle Sportarten. München: BLV Verlagsgesellschaft mbH 1994
- Kindermann, W. (2004). Anaerobe Schwelle. Dt. Z. Sportmedizin 6 (55), S.161

## Verwandte Begriffe

- [Ausdauer, aerob-anaerobe](https://schwimmlexikon.de/ausdauer-aerob-anaerobe/)
- [Kraftausdauertraining](https://schwimmlexikon.de/kraftausdauertraining/)
- [Schwelle, aerobe (AS)](https://schwimmlexikon.de/schwelle-aerobe-as/)
- [Schwelle, anaerobe (ANS)](https://schwimmlexikon.de/schwelle-anaerobe-ans/)
- [Stoffwechsel](https://schwimmlexikon.de/stoffwechsel/)
- [Sportart](https://schwimmlexikon.de/sportart/)
- [Trainingssteuerung](https://schwimmlexikon.de/trainingssteuerung/)
- [Belastungsintensität](https://schwimmlexikon.de/belastungsintensitaet/)
- [anaerob](https://schwimmlexikon.de/anaerob/)
- [Ausdauer](https://schwimmlexikon.de/ausdauer/)
- [Ausdauertraining, polarisiertes](https://schwimmlexikon.de/ausdauertraining-polarisiertes/)
- [Energiestoffwechsel](https://schwimmlexikon.de/energiestoffwechsel/)

## Zitiervorschlag

Rudolph, K. (2017). Übergangsbereich, aerob-anaerober. In: Schwimmlexikon. https://schwimmlexikon.de/uebergangsbereich-aerob-anaerober/ (abgerufen am 20. Oktober 2026).
