# Undulationstechnik

- Quelle: [Schwimmlexikon](https://schwimmlexikon.de/)
- Adresse: https://schwimmlexikon.de/undulationstechnik/
- Schlagwörter: Brustschwimmen, Technik
- Autor: Klaus Rudolph
- Überarbeitet am: 2017-08-09
- Sprache: de

Undulationstechnik (undulating technique), lat. undula „kleine Welle“; in der Physik eine Wellenbewegung oder Schwingung

Im [Schwimmen](https://schwimmlexikon.de/schwimmen/) eine [Technikvariante](https://schwimmlexikon.de/technikvariante/) des [Brustschwimmens](https://schwimmlexikon.de/brustschwimmen/), die sich im [Wettkampf](https://schwimmlexikon.de/wettkampf/) durchgesetzt hat und sich durch wellenförmige Körperbewegung auszeichnet. Die Undulationstechnik setzt eine hohe [Beweglichkeit](https://schwimmlexikon.de/beweglichkeit/) für die S-förmige und gekrümmte Körperposition (Schultereinwärts - Drehung, Aufwärts - Ausbreitung und →[Abduktion](https://schwimmlexikon.de/abduktion/), Hohlkreuz, Hüft- und Knie-Überdehnung) und während des [Beinstoßes](https://schwimmlexikon.de/beinstoss/) (Winkelflexion, Auswärts [Rotation](https://schwimmlexikon.de/rotation/), [Supination](https://schwimmlexikon.de/supination/), Hüfteinwärts- und Auswärts-Rotation) voraus (Persyn, Colman & Tilborgh, 1992).

Kopitz et al. (2013) erweitern diese Technik durch das Technikmodul „Undulationskick“, das im letzten Drittel der Beinbewegung als zusätzliches, vortriebswirksames Element eingebaut wird. Dabei schwingen die Beine am Ende der Brustschwimm-Beinbewegung nicht aus, sondern werden aktiv an die Oberfläche geführt. Dieser zusätzliche vortriebswirksame Impuls fällt in eine strömungsgünstige Phase (geringer Frontalwiderstand). Zugleich wird eine Körperposition begünstigt, die eine anschließende  Gleitphase iermöglicht (genauere Beschreibung in Leistungssport 5/2013, 36-39).



Video: Beispiel Jesicca Hardy (USA)[https://www.youtube.com/watch?v=l00tfMwHvMI](https://www.youtube.com/watch?v=l00tfMwHvMI)

## Quellen

- Kopitz, Tidow & Wilke (2013). Der „Undulationskick“ – ein neues Modul für das Brustschwimmen. Leistungssport 5/13, 36-39
- Persyn, Colman & van Tilborgh (1992). Movement analysis of flat and undulating breaststroke patterns. In McLaren/Reilly/Lees (eds): Swimming Science VI. London 1992, 75-80

## Verwandte Begriffe

- [Schwimmen](https://schwimmlexikon.de/schwimmen/)
- [Technikvariante](https://schwimmlexikon.de/technikvariante/)
- [Brustschwimmen](https://schwimmlexikon.de/brustschwimmen/)
- [Wettkampf](https://schwimmlexikon.de/wettkampf/)
- [Beweglichkeit](https://schwimmlexikon.de/beweglichkeit/)
- [Abduktion](https://schwimmlexikon.de/abduktion/)
- [Beinstoß](https://schwimmlexikon.de/beinstoss/)
- [Rotation](https://schwimmlexikon.de/rotation/)
- [Core](https://schwimmlexikon.de/core/)
- [Ganzkörperbewegung](https://schwimmlexikon.de/ganzkoerperbewegung/)
- [Welle](https://schwimmlexikon.de/welle/)

## Zitiervorschlag

Rudolph, K. (2017). Undulationstechnik. In: Schwimmlexikon. https://schwimmlexikon.de/undulationstechnik/ (abgerufen am 22. Oktober 2026).
