# Wettkampfstabilität

- Quelle: [Schwimmlexikon](https://schwimmlexikon.de/)
- Adresse: https://schwimmlexikon.de/wettkampfstabilitaet/
- Englisch: competition stability
- Schlagwörter: Ausdauer, Belastung, Leistungsvoraussetzung, Wettkampf
- Autor: Klaus Rudolph
- Überarbeitet am: 2020-12-20
- Sprache: de

Wettkampfstabilität (competition stability), Zuverlässigkeit beim Abrufen des aktuellen maximalen [Leistungsvermögens](https://schwimmlexikon.de/leistungsvermoegen/) im [Wettkampf](https://schwimmlexikon.de/wettkampf/), insbesondere bei mehreren [Starts](https://schwimmlexikon.de/start/) in kurzen Abständen, wie dies bei [Hauptwettkämpfen](https://schwimmlexikon.de/hauptwettkampf/) durch [Vor](https://schwimmlexikon.de/vorlauf/)-, [Zwischen](https://schwimmlexikon.de/zwischenlauf/)- und [Endläufe](https://schwimmlexikon.de/endlauf/), [Staffeleinsätze](https://schwimmlexikon.de/staffelstart/) usw. erforderlich ist.  Die Wettkampfstabilität setzt ein hohes [Ausdauerniveau](https://schwimmlexikon.de/ausdauer/), ein optimales [Erholungsregime](https://schwimmlexikon.de/erholung/) bis zum [Formerhalt](https://schwimmlexikon.de/formerhaltungstraining/) durch [Zwischenwettkampftraining](https://schwimmlexikon.de/zwischenwettkampftraining/) voraus. Psychische Instabilität hat oft ihre Ursachen in unzureichenden [konditionellen Leistungsvoraussetzungen](https://schwimmlexikon.de/leistungsvoraussetzung/), deshalb sollte da erst einmal „Ordnung geschaffen“ werden.  So erklärt sich die hohe Wettkampfstabilität vieler amerikanischen Schwimmer (s. Beispiel Phelps mit 14 Starts in 7 Tagen, dabei 4 Weltrekorde) erst einmal aus ihrem harten [Training](https://schwimmlexikon.de/training/) und [Wettkampfsystem](https://schwimmlexikon.de/wettkampfsystem/). Zur Verbesserung der psychischen Stabilität sind [Psychoregulationstraining](https://schwimmlexikon.de/psychoregulation/) gegen Wettkampfstress durchzuführen, die [Bewegungsvorstellung](https://schwimmlexikon.de/bewegungsvorstellung/) zu optimieren, Ausarbeitung individuelle Wettkampfroutinen zu erarbeiten (→[UWV](https://schwimmlexikon.de/unmittelbare-wettkampfvorbereitung-uwv/)-Plan), die Kompetenzerwartung zu stabilisieren und ein effektiver Umgang mit den [Medien](https://schwimmlexikon.de/medien/) zu erlernen (Golenia et al. 2007). →[Belastungsdichte](https://schwimmlexikon.de/belastungsdichte/)

 

## Quellen

- Golenia, Mickler & Kleinert (2007). Sportpsychologische Betreuung der Nationalmannschaft Kunstturnen weiblich (Olympiavorbereitung). BISp-Jahrbuch – Forschungsförderung 2006/07. 311-314

## Verwandte Begriffe

- [Leistungsvermögen](https://schwimmlexikon.de/leistungsvermoegen/)
- [Wettkampf](https://schwimmlexikon.de/wettkampf/)
- [Start](https://schwimmlexikon.de/start/)
- [Hauptwettkampf](https://schwimmlexikon.de/hauptwettkampf/)
- [Vorlauf](https://schwimmlexikon.de/vorlauf/)
- [Zwischenlauf](https://schwimmlexikon.de/zwischenlauf/)
- [Endlauf](https://schwimmlexikon.de/endlauf/)
- [Staffelstart](https://schwimmlexikon.de/staffelstart/)
- [Ausdauertraining (Kinder)](https://schwimmlexikon.de/ausdauertraining-kinder/)
- [Automatisierung](https://schwimmlexikon.de/automatisierung/)
- [Belastungsdichte](https://schwimmlexikon.de/belastungsdichte/)
- [Mehrjahresplan](https://schwimmlexikon.de/7250-2/)

## Zitiervorschlag

Rudolph, K. (2020). Wettkampfstabilität. In: Schwimmlexikon. https://schwimmlexikon.de/wettkampfstabilitaet/ (abgerufen am 25. Oktober 2026).
