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Automatisierung

Automatisierung (automation), lat. automatus „aus eigenem Antrieb“; Organisation technischer Vorgänge, die selbstständig und damit weitgehend ohne menschliches Zutun ablaufen In der Trainingswissenschaft die „durch häufiges Üben bewirkte Vervollkommnung bzw. Perfektionierung motorischer Handlungen, die eine bewusste Ausführung und Kontrolle entbehrlich macht“, ohne dass das Bewusstsein völlig ausgeschaltet ist und bei Störungen eingreifen kann (Schnabel & Thieß,…

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  • Erstellt am: 17. März 2017
  • Überarbeitet am: 2. November 2018
  • Autor: Klaus Rudolph

Autonomie

Autonomie (autonomy), griech. autonomía „Eigengesetzlichkeit, Selbstständigkeit“; Möglichkeit, das eigene Handeln selbst bestimmen zu können und weitgehend unabhängig zu sein. Autonomie kann sich auf Personen, aber auch auf Gruppen/Institutionen beziehen. Im Sport kann Autonomie verstanden werden als Ausdruck einer soziologischen und organisatorischen Selbstständigkeit (z.B. mit eigener „Gesetzgebung“ in Sachen Doping). →Selbstorganisation Exkurs: Obwohl die 69. Generalversammlung…

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  • Erstellt am: 17. März 2017
  • Überarbeitet am: 3. November 2018
  • Autor: Klaus Rudolph

Autorität

Autorität (authority), auf Kompetenz beruhender Führungsanspruch (→Führungskompetenz) gegenüber Personen bzw. einer Gruppe (funktionale Autorität) oder auch nur Anerkennung durch andere (persönliche Autorität). Die Autorität des Trainers beruht zunächst auf seinem sozialen Status als Leiter einer Gruppe (Trainingsgruppe, Schwimmabteilung, Förderkader, Nationalmannschaft). In dem Sinne kann er Weisungen erteilen, letztlich  „Macht“ ausüben. Pädagogisch wirksamer ist aber, Autorität…

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  • Erstellt am: 17. März 2017
  • Überarbeitet am: 3. November 2018
  • Autor: Klaus Rudolph

Autosuggestion

Autosuggestion (autosuggestion), griech.-lat. „Selbstbeeinflussung“; Form des psychologischen Trainings, durch Einreden (suggerieren) den eigenen Willen oder eine Vorstellung zu beeinflussen. Der Erfolg hängt von der häufigen Wiederholung, bildlichen Vorstellung und verbalen Bekräftigung (→Verstärkung) ab. Negative Formulierungen sollten dabei gemieden werden, z.B. statt „Ich rege mich nicht auf!“, besser: „Ich bleibe ganz ruhig!“ In letzter Zeit belegten…

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  • Erstellt am: 17. März 2017
  • Überarbeitet am: 3. November 2018
  • Autor: Klaus Rudolph

auxotonisch

auxotonisch →Kontraktionsform, auxotonische

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  • Erstellt am: 17. März 2017
  • Überarbeitet am: 3. November 2018
  • Autor: Klaus Rudolph

Aversion

Aversion (aversion), lat. von aversio „Ekel“; Abneigung, Widerwille gegenüber Personen oder Sachen. →Antipathie

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  • Erstellt am: 17. März 2017
  • Überarbeitet am: 6. Oktober 2017
  • Autor: Klaus Rudolph

Axon

Axon (effernt conducting nerve fibre), Fortsatz eines Neurons, der Nervenimpulse weiterleitet. Mehr zum Thema: http://flexikon.doccheck.com/de/Axon

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  • Erstellt am: 17. März 2017
  • Überarbeitet am: 6. Oktober 2017
  • Autor: Klaus Rudolph

Azetylcholin

Azetylcholin (acetylcholin), Neurotransmitter („Vaguswirkstoff“), überträgt u.a. Erregungen vom Nerv zum Muskel. Weiter sind viele kognitive Prozesse an Azetylcholin als Botenstoff gebunden. So ist die Alzheimersche Krankheit auf Azetylcholin-Mangel zurückzuführen. Es scheint auch bei Lernvorgängen eine maßgebliche Rolle zu spielen (Wikipedia). Mehr zum Thema: http://flexikon.doccheck.com/de/Acetylcholin

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  • Erstellt am: 17. März 2017
  • Überarbeitet am: 3. November 2018
  • Autor: Klaus Rudolph

Azidose

Azidose (acidosis), lat. acidum „Säure“; extreme Übersäuerung des Blutes/Gewebes. Die Azidose ist im Sport in der Regel stoffwechselbedingt (metabolische Azidose), vereinzelt auch atmungsbedingt (respiratorische Azidose/ Hypoventilation). Azidose tritt zumeist nach intensivem Training unter anaeroben Bedingungen (GAII, SA, WA) auf, indem der pH-Wert unter 7,3 sinkt. Bei pH-Werten gegen 6,4 wird die Glykolyse durch Enzymhemmung abgebrochen, womit…

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  • Erstellt am: 17. März 2017
  • Überarbeitet am: 3. November 2018
  • Autor: Klaus Rudolph

azyklisch

azyklisch (acyclical), im Sport auf nicht kreisförmige, sich nicht wiederholende Bewegungsform bezogen, wie z.B. im Schwimmen der Start oder die Wende. →Bewegung, azyklische  

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  • Erstellt am: 17. März 2017
  • Überarbeitet am: 6. Oktober 2017
  • Autor: Klaus Rudolph