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Begriff

Schmetterlingswende

Schmetterlingswende (open turn for butterfly), auch Seitfall- oder Kippwende. Wende im Delfinschwimmen, deren Ablauf durch die Wettkampfbestimmungen geregelt ist, indem der Schwimmer in Brustlage gleichzeitig mit beiden Händen anschlagen muss und nach jeder Wende einen oder mehrere Beinschläge und einen Armzug ausführen kann, wobei Beinschläge unter Wasser in Seitenlage gestattet sind. Es ist dem Schwimmer erlaubt, während der Wende völlig untergetaucht zu sein, sowie nach dem Start und nach jeder Wende eine Strecke von nicht mehr als 15 m völlig untergetaucht zu schwimmen. Bei 15 m muss der Kopf die Wasseroberfläche durchbrochen haben. Der Schwimmer muss bis zur nächsten Wende oder bis zum Ziel an der Wasseroberfläche bleiben (§ 129 WB des DSV von 1.2016).

Schmetterlingswende
Orientierungswerte für die Wenden im Schmetterlingsschwimmen (Küchler in RTP des DSV 2006) * Die in den vorliegenden Analysen zur Rennstruktur bestimmten Spitzenwerte liegen ca. 0,15-0,2s unter den angegebenen Grenzwerten

 

Tab.:

Verwandte Begriffe

  • KippwendeAuch Seitfallwende, weitläufigste Form der Wendenausführung …
  • WendeAllgemein Richtungswechsel, ob zu Fuß, mit Fahrzeug oder in der Politik… Im Schwimmen Wechsel …
  • DelfinschwimmenSpezielle Technik im Schmetterlingsschwimmen mit synchroner Bewegung von …
  • BeinschlagBeinarbeit,Beinbewegung
  • ArmzugArmbewegung
  • StartBeginn einer Aktion, auch Bezeichnung für den Ort, wo gestartet wird.
Überarbeitet am 24. Juli 2017Autor: Klaus Rudolph

Zitiervorschlag

Rudolph, K. (2017). Schmetterlingswende. In: Schwimmlexikon. https://schwimmlexikon.de/schmetterlingswende/ (abgerufen am 5. Oktober 2026).