Begriff: Sporttauchen
Sporttauchen
Sporttauchen (skin diving), Aufenthalt unter Wasser mit oder ohne künstliche Sauerstoffzufuhr. Sporttauchen wird wettkampfmäßig als Flossenschwimmen, Streckentauchen, Orientierungstauchen und als Unterwasserrugby betrieben. Später ist das Apnoetauchen oder Freitauchen hinzugekommen als die ursprünglichste Art des Tauchens: ohne Gerät und mit nur einem Atemzug. Beim Apnoetauchen als Wettkampfsport ist das Ziel mit diesem einen Atemzug und aus eigener Kraft so lang, so weit oder so tief wie möglich zu tauchen. Im VDST wird Apnoetauchen als Wettkampf ausschließlich in den Pool-Disziplinen angeboten, das heißt, Zeittauchen, Streckentauchen mit und ohne Flossen sowie die verschiedenen Speed-Disziplinen (s. Wettkampfordnung der VDST Apnoe, Version 1.5a – 2024).
Sporttauchen unterscheidet sich vom Tiefseetauchen, dass spezialisierter ist und aufgrund der mit dem Tauchen in extreme Tiefen verbundenen Gefahren eine fortgeschrittene Ausbildung und Ausrüstung erfordert. Gerätetaucher bleiben normalerweise innerhalb der für Sportzwecke geltenden Grenzen von etwa 40 Metern unter Wasser bei geringerem Risiko einer Dekompressionskrankheit als in größeren Tiefen. Tiefseetaucher hingegen können über 100 Meter unter die Oberfläche tauchen.
Besonders für Streckentauchen und Flossenschwimmen, wo sich die Besten bei Europa- und Weltmeisterschaften messen, ist eine gute Schwimmausbildung eine hervorragende Voraussetzung, weshalb mancher Schwimmer erfolgreich vom Sportschwimmen zum Sporttauchen wechselt. In Deutschland wird Sporttauchen vom Verband Deutscher Sporttaucher (VDST) betrieben. → www.sporttauchen.de
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