Audiomotorik

16. März 2017 A 0

Audiomotorik (audiomotor system), lat. audio „ich höre“ + motor „Beweger“; auf Klangvorstellungen beruhende Motorik. Audiomotorik beschreibt innerhalb der Resonanzlehre das Verhältnis und die Synchronisation von Hören und Bewegen. Die Muskulatur selbst wird musikalisch, d.h. sie reagiert direkt und in jeder gewünschten Dosierung auf gehörte Klänge. Die Möglichkeiten der Audiomotorik im Sinne der Fortschreibung der sportwissenschaftlichen Rhythmustheorie sind noch nicht erschlossen. Mit weiteren Forschungen wird die Hoffnung verbunden, tiefere Einsichten in die sensomotorischen Abläufe wie Bewegungswahrnehmung, Bewegungsrepräsentation, motorische Programmierung und Ablaufregulation zu erhalten (Effenberg, 2006). →Kinästhesie, →Rhythmisierungsfähigkeit


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.