Rhythmisierungsfähigkeit

07. Juli 2017 R 0

Rhythmisierungsfähigkeit/Rhythmusfähigkeit (rhythmic ability), Komponente der motorischen Fähigkeit zur motorischen Umsetzung eines von außen oder von innen (in der eigenen Vorstellung befindlichen) vorgegebenen Rhythmus.

Im Schwimmen erlangt besonders ein inneres Leitbild als Bewegungsvorstellung im Sinne eines zweckmäßigen zeitlich-dynamischen Verlaufs Bedeutung, das sich in einem bestimmten Frequenz-Vortriebsverhalten äußert. So muss der Anfänger lernen Bein– und Armbewegung miteinander abzustimmen, im Kraulen z.B. im Zweier-, Vierer- oder Sechserrhythmus. Später muss pro Bahn (und damit in einer bestimmten Zeit) eine Zugzahl untergebracht werden. Das gelingt nur im Gleichklang mit den anderen koordinativen Fähigkeiten und auf einem hohen Niveau an Technik und Kondition. Wenn der Schwimmer wie ein U-Boot im Wasser liegt, dann leidet darunter auch das zeitlich-dynamische Verhalten.

 

Mehr zum Thema: http://symptomat.de/Rhythmisierungsf%C3%A4higkeit

 

Video: https://www.youtube.com/watch?v=r_6ckLWTNAg


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