Rhetorik

07. Juli 2017 R 0

Rhetorik (rhetorik), griech. rhētorikḗ „Redekunst“; Fähigkeit, durch Rede einen Standpunkt wirkungsvoll zu vertreten und somit andere zu überzeugen. Rhetorik ist sowohl Begabung als auch erlernbar. Dazu folgende Faustregeln:

  • Vermeide sprachliche Unarten,
  • rede nicht zu viel,
  • betreibe Sprachpflege, akzentuiere deutlich, spreche richtig, erzähle möglichst wirkungsvoll, lese gut vor,
  • erkläre Begriffe und
  • achte auf die Körpersprache (Kruse, 2003).

Schon der griechische Philosoph Aristoteles beschreibt im allerersten Lehrbuch der Rhetorik die drei Säulen Ethos (Glaubwürdigkeit), Logos (Tragkraft der Argumente) und Pathos (Gefühlsübertragung). Es ging ihm um Überzeugen, nicht um Überreden. Eine antike Lehranweisung besagt: Wer sein Publikum hinreißen möchte, muss auch selbst hingerissen sein.

Exkurs:  Auf die Frage nach dem Geheimnis seines Erfolges antwortete einer unserer erfolgreichsten Mädchen/Frauentrainer:  Quatschen, quatschen und nochmals quatschen. Kommunikation und damit Reden sind unerlässliche Voraussetzungen in der Arbeit des Trainers. Je nach Sachlage und Zielstellung werden die Inhalte zwischen Wissensvermittlung, Entertainment und Überzeugung pendeln, oft sich überlappend. Alles in allem halte Dich aber an den Leitspruch von Walter Jens in Anlehnung an Martin Luther „Dies bin ich, und ich meine es so, wie ich es sage.“

 

„Eine gute wissenschaftliche Theorie sollte einer Bardame erklärbar sein“ Ernest Rutherford (1871-1937) Physiker, Nobelpreisträger


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